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Ein Prinz zum Fest der Liebe von Faye, Jennifer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.12.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Prinz zum Fest der Liebe

'Du bist ein Prinz?' Reese muss laut lachen. Sie glaubt Alex kein Wort! Aber am nächsten Tag entdeckt sie ihn geschockt in den Schlagzeilen: Sie hat den kalten Winterabend in New York wirklich mit einem Prinzen verbracht - der sie jetzt bittet, seine Freundin zu spielen!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 19.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733729226
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1309 kBytes
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Ein Prinz zum Fest der Liebe

1. KAPITEL

Endlich hatte er sie abgehängt.

Prinz Alexandro Castanavo von den Mirraccino-Inseln blickte aus dem Heckfenster des Taxis. Er war noch nie in New York City Taxi gefahren, und seine Unruhe wuchs, als das Fahrzeug in Richtung Straßenböschung schlingerte. Während der restliche Verkehr zum Stillstand gekommen war, konnte er seinen Weg fortsetzen.

Als das Taxi urplötzlich nach links ruckte, prallte Alexandro mit der Schulter gegen die Tür. Er krallte die Finger in die Armlehne. Womit hatte er das verdient? Warum musste er an einen Taxifahrer geraten, der sich für einen Rennfahrer hielt?

Alex wurde nach vorn geschleudert, als das Taxi vor einer roten Ampel stoppte. Immerhin beachtete der Kerl die eine oder andere Verkehrsregel. Ein weiterer Blick aus dem Heckfenster entlockte Alex einen Seufzer der Erleichterung. Niemand folgte ihm. Aber wie auch? Vermutlich fuhren nicht viele Leute so unberechenbar wie dieser Chauffeur.

"Können Sie mich hier aussteigen lassen?"

"Nein. Ich bringe Sie rasch ans Ziel."

Alex lehnte sich still in den Sitz zurück, während der Taxifahrer durch die Straßen von Manhattan raste. Es hatte angefangen, in feinen Flocken zu schneien. Girlanden und festliche Kränze schmückten die Häuserfronten, die Schaufenster waren dekoriert mit Christbäumen und Glitzerkram. Weihnachten lag in der Luft, obwohl es bis dahin noch ein paar Wochen dauerte.

Bald wurden die Geschäfte weniger, der Verkehr dünnte aus, und Wohnhäuser säumten zu beiden Seiten die Straße. Ein letzter Blick aus dem Heckfenster zeigte weit und breit keinen Verfolger. Endlich ließen die Verspannungen in Alex' Nacken nach.

Die Wohnhäuser in Willow Heights standen in einiger Entfernung von der Straße, ältere Villen, gut gepflegt und immer noch atemberaubend schön. Man fühlte sich wie in frühere Zeiten zurückversetzt. Ein schmiedeeiserner Wegweiser tauchte auf. Er stand vor einer Steinmauer, und die Aufschrift lautete: The Willows.

Alex blickte an der Villa mit ihrem altertümlichen Charme hinauf. Er wusste nicht recht, was er erwarten sollte. Als sich im Palast das Problem auftat, war ihm keine Zeit zur detaillierten Planung geblieben. Er war direkt zur Tat geschritten. Seine Mission bestand darin, sein Katz-und-Maus-Spiel mit der Presse auszuweiten - ohne zu wissen, wie viel Zeit benötigt wurde, um das jüngste Fiasko seines Bruders aus der Welt zu schaffen.

Der Taxifahrer bog in die Zufahrt ein. "Was für ein piekfeines Haus. Sind Sie irgendein stinkreiches hohes Tier?"

Alex wusste nicht recht, was er unter einem hohen Tier verstehen sollte, doch es hörte sich nicht gut an. "Nein."

"Bleiben Sie lange?"

Wenn er das wüsste. "Ich weiß es noch nicht."

"Wenn Sie ein Taxi brauchen, rufen Sie mich. Freddy fährt Sie überall hin."

Nein, das würde Alex ganz sicher nicht tun.

Die gepflasterte Zufahrt führte zu einem weitläufigen zweistöckigen Herrenhaus. Es musste vor ein-, zweihundert Jahren erbaut worden sein.

Das Taxi hielt, und der Fahrer bedachte Alex mit einem breiten Grinsen. Alex bezahlte ihn in bar; es war angeraten, seine wahre Identität zunächst einmal zu verbergen.

Kaum stand Alex mitsamt seinem Gepäck auf dem Gehsteig, raste das Taxi von dannen. Alex unterdrückte ein Gähnen. Nie war er so froh gewesen, festen Boden unter den Füßen zu spüren. Jetzt wollte er nur noch sein Zimmer aufsuchen und eine Mütze voll Schlaf nehmen, bevor er vor Erschöpfung umfiel.

"Willkommen", rief eine liebliche Stimme.

Er drehte sich um und sah eine junge Frau um die Hausecke biegen. Sie schleppte einen großen Pappkarton. Ihr rotbrauner Pferdeschwanz schwang von einer Seite zur anderen, als sie auf ihn zukam. Ihre Schönheit faszinierte ihn, von ihren rosigen Wangen bis zu den vollen roséfarbenen Lippen.

Ihr Atem bilde weiße Wölkchen in der eisigen Luft. Sie furchte vor Anstrengung die Stirn; der Pappkarto

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