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Ein Ring brachte uns Glück von Steele, Jessica (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.02.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Ring brachte uns Glück

Sie ist jung, sie ist süß und sie will unbedingt diesen Ring. Jason weiß nicht, warum Lucy das Schmuckstück so viel bedeutet. Allerdings würde sie alles tun, um es wieder zu bekommen. Wirklich alles? Jason wäre kein Playboy, wenn er das nicht herausfinden würde ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 14.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733773267
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1109 kBytes
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Ein Ring brachte uns Glück

1. KAPITEL

Lucy Carey sah mit unbeteiligtem Gesicht zur Seite. Sie kannte diese Art von Blick, die ihr der Mann zugeworfen hatte, zur Genüge. Sie hatte gelernt, mit solchen Aufforderungen fertig zu werden, wenn sie einem Flirt aus dem Weg gehen wollte. Solche Augenspiele hatte sie schon gemieden, als sie noch ein Teenager gewesen war und eine Schönheit zu werden versprach. Dennoch hatte dieser Mann ihr Interesse geweckt. Er hatte etwas an sich, das Lucy immer wieder zu ihm hinübersehen ließ.

Zu ihrer Überraschung blickte er sie nicht noch einmal an. Sie hatte erwartet, dass er den Augenflirt nach allen Regeln der Kunst fortsetzen würde, um sich schließlich mit ihr bekannt zu machen. Stattdessen hatte er sich in ein Gespräch mit einer elegant gekleideten älteren Dame, einem jungen Mädchen in Lucys Alter und der Gastgeberin Joyce Appleby vertieft. Schließlich wandte Lucy ihre Aufmerksamkeit wieder Philippa Browne zu, die neben ihr saß und lebhaft auf sie einredete.

"Ist dein Bruder nicht hier?", wollte Pippa wissen. "Als ich dich in dem Gedränge entdeckte, dachte ich, er wäre auch da."

Lucy und Pippa waren Gäste eines Wohltätigkeitsfrühstücks, zu dem Sekt und Erdbeeren gereicht wurden und das Joyce Appleby im Gemeindesaal des Dorfes arrangiert hatte. Sie wollte auf diese ausgefallene Weise Geld für karitative Zwecke lockermachen. Lucy hatte angenommen, dass der hohe Eintrittspreis die Leute abschrecken würde, aber der Saal war voll. Offensichtlich spielte Geld für keinen der Anwesenden eine Rolle.

"Nein, Rupert hatte keine Zeit", antwortete Lucy.

"Vermutlich ist er mit Sandra Weaver unterwegs", meinte Pippa. Aber Lucy blieb die Antwort schuldig. Sie wünschte, Rupert wäre mit der eben geschiedenen, lebenslustigen Sandra ausgegangen, statt sich mit seinem zweifelhaften Freund herumzutreiben. "Oh, da ist Justin Arbuthnot mit seinen Eltern", sagte Pippa plötzlich strahlend. "Entschuldigst du mich, Lucy? Ich will nur ein paar Worte mit Justin wechseln." Pippas Gedanken schienen ausschließlich um die Männerwelt zu kreisen. Manchmal kam sie Lucy etwas unreif vor, obwohl sie beide im gleichen Alter waren.

Lucy nippte an ihrem Sektglas und sah sich im Saal um. Sie kannte fast alle Gäste, war aber an ihrem Geplauder nicht interessiert. Sie war nur gekommen, weil Rupert darauf bestanden hatte, dass sich einer von ihnen beiden bei diesem gesellschaftlichen Ereignis sehen ließ.

Unwillkürlich sah Lucy erneut zu dem fremden Mann hinüber, der ihr vorhin den vielsagenden Blick zugeworfen hatte. Er schien mit höflicher Geduld Joyce Applebys Wortschwall zuzuhören, die mit ihrer Menschenliebe manchmal des Guten zu viel tat. Lucy war überzeugt, dass sie seinen ersten und einzigen Blick richtig gedeutet hatte, auch wenn er nicht wieder in ihre Richtung gesehen hatte.

Da er sich auf Joyces Worte konzentrierte, konnte Lucy ihn genauer mustern. Er überragte die Umstehenden um einige Zentimeter, aber es war nicht seine Körpergröße, die ihm das besondere Flair gab. Sie überlegte, ob er zu Besuch in Priors Channing war und vielleicht der neue Liebhaber von Joyce Appleby sein könnte. Aber er schien nicht in diese Rolle zu passen. Dieser Mann erwartete von einer Beziehung mehr als das oberflächliche Geplapper, das Joyce Appleby vom Morgen bis zum Abend von sich gab.

Unvermittelt hob er den Kopf und schaute sie an. Rasch sah Lucy zur Seite. Sein Blick war gleichgültig über sie hinweggeglitten. Jetzt fragte sich Lucy, ob ihr erster Eindruck richtig gewesen war. Dabei war sie sich so sicher gewesen.

"Hallo, Lucy, dich habe ich seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen." Lucy drehte sich um. Vor ihr stand Donald Bridges. Obwohl sie allen Grund hatte, ihn kühl abfahren zu lassen, freute sie sich, einen Gesprächspartner zu haben. Sollte jener Mann noch einmal zu ihr hinsehen, wusste er wenigstens, dass sie nicht jedem Mann gleichgültig war.

"Wie schön, dich wiederzusehen, D

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