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Ein Scheich für die Diamantenprinzessin von Stephens, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.05.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Scheich für die Diamantenprinzessin

Kein Mann hat die kühle Britt Skavanga je so dahinschmelzen lassen wie der charmante Scheich Sharif. Aber will er wirklich sie - oder hat er es auf die Diamantenmine ihrer Familie abgesehen? Sie folgt dem Wüstenprinz heimlich in sein Königreich Kareshi ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 95
    Erscheinungsdatum: 06.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733704032
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Extra Bd.381/3
    Größe: 658 kBytes
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Ein Scheich für die Diamantenprinzessin

1. KAPITEL

An einem kalten, nebligen Montagmorgen in London fand in dem exklusiven Londoner Haus von Scheich Sharif al Kareshi, wegen seiner Ölfunde in der Wüste von Kareshi auch bekannt unter dem Namen der Schwarze Scheich , eine Besprechung statt. Zusammen mit den anderen beiden Mitgliedern seines Konsortiums wollte er die größte Diamantmine der Welt erwerben. Die beiden, ein Spanier und ein Italiener, waren genau wie er zweiunddreißig, sehr erfolgreiche Unternehmer und im Privatleben Herzensbrecher. Da es um große Summen ging, war die Atmosphäre angespannt.

"Eine Diamantmine oberhalb des nördlichen Polarkreises?", hakte Graf Roman Quisvada nach.

"Man hat schon vor einigen Jahren Diamanten in Kanada gefunden", erklärte Sharif und lehnte sich zurück. "Also warum nicht auch in Europa?"

Seit ihrer gemeinsamen Internatszeit in England waren die drei Männer eng befreundet und vertrauten einander vorbehaltlos.

"Der Fund von Skavanga Mining könnte größer sein, als wir vermutet hatten", fuhr Sharif fort, während er den anderen beiden einige Dokumente zuschob.

"Besonders faszinierend finde ich die Tatsache, dass Skavanga drei Schwestern hat, die die Skavanga-Diamanten genannt werden", sagte Don Rafael de Leon, der Herzog von Kantalabrien, der auf eine gefährliche Art attraktiv wirkte.

"Ich erzähle dir, was ich weiß, Raffa", versprach der Scheich.

Graf Roman Quisvada beugte sich ebenfalls vor. Er war Experte für Diamanten und besaß ein Unternehmen, das diese verarbeitete, während Raffa Inhaber der größten und exklusivsten Juwelierkette der Welt war. Der Schwarze Scheich, der italienische Graf und der spanische Herzog beherrschten das Diamantengeschäft.

Es gibt nur eine unbekannte Größe, Skavanga Mining, überlegte Sharif. Das Unternehmen befand sich im Besitz der drei Schwestern Britt, Eva und Leila sowie deren Bruder Tyr, der allerdings im Ausland lebte, und berichtete von dem größten Diamantenfund aller Zeiten. Er würde nach Skavanga reisen, um sich Klarheit über diese Aussage zu verschaffen.

Besonders freute er sich darauf, Britt Skavanga, die älteste der drei Schwestern, kennenzulernen. Versonnen betrachtete er das Foto von ihr. Mit ihren klaren grauen Augen und dem energischen Zug um Mund und Kinn schien sie eine ebenbürtige Gegnerin zu sein. Ein Abschluss in Verbindung mit einer heißen Nacht hatte einen besonderen Reiz für ihn. Gefühle hatten in der Geschäftswelt nichts zu suchen, und er vergeudete keine an Frauen.

"Warum hast du immer den Spaß?", beschwerte sich Roman, nachdem Sharif ihnen von seinen Absichten erzählt und ihnen die Fotos der drei Schwestern gezeigt hatte.

"Ich freue mich schon darauf, die hier auszuziehen", erklärte Raffa, während er das Foto von Leila, der jüngsten, betrachtete.

Raffas dunkle Augen funkelten gefährlich, als Sharif die Fotos schnell einsammelte und verkündete: "Zurück zum Geschäft. Dies könnte unser vielversprechendstes Projekt bisher sein."

Sofort drehte das Gespräch sich wieder um Zahlen. Dennoch musste Sharif sich eingestehen, dass ihm jene kühlen grauen Augen und ausdrucksvollen Lippen nicht aus dem Kopf gingen.

Als Alleinherrscher und an das harte Leben in der Wüste gewöhnt, war er dazu erzogen worden, zu herrschen, zu kämpfen und sich mit den weisesten Männern auszutauschen - er war also in einer reinen Männerwelt aufgewachsen. Das hatte er geändert, sobald er Herrscher geworden war. Er hatte das Bildungswesen reformiert und Mädchen und Frauen per Gesetz dieselben Chancen eingeräumt, sodass der Emanzipation nun nichts mehr im Wege stand.

Und wer würde es wagen, sich dem Schwarzen Scheich zu widersetzen? Ganz bestimmt nicht Britt Skavanga. Als Sharif starr deren Foto betrachtete, erkannte er in ihren Augen dieselbe Entschlossenheit. Britt besaß die sinnlichen Lippen einer Konkubine und den Kampfgeist eines Wikingers, eine ungemein faszinierende Mischung

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