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Ein Schurke zum Verlieben von Jeffries, Sabrina (eBook)

  • Erschienen: 04.02.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
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Ein Schurke zum Verlieben

Victor Cale hätte es nie für möglich gehalten, dass seine Braut Isabella in kriminelle Machenschaften verwickelt sein könnte. Doch dann verschwindet Isa spurlos, nachdem die Diamanten der königlichen Familie Hollands gestohlen wurden. Und alle Indizien sprechen dafür, dass Isa für den Raub verantwortlich ist. Zehn Jahre später begegnen die beiden sich erneut - doch zu Victors Überraschung beschuldigt Isa nun ihn, die Diamanten einst entwendet zu haben. Sie beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen, und schon bald flammt die alte Leidenschaft zwischen ihnen wieder auf.

Sabrina Jeffries ist in den USA geboren und in Thailand aufgewachsen. Sie ist begeisterte Jane-Austen-Leserin und besitzt einen Doktortitel in englischer Literatur. Mit ihren Liebesromanen gelangt sie regelmäßig auf die amerikanischen Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Größe: 1282kBytes
    Reihe (Teil): The Duke's Men Bd.2
    Herausgeber: LYX
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 384
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    ISBN: 9783802599873
    Erschienen: 04.02.2016
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Ein Schurke zum Verlieben

Prolog

Amsterdam 1818

Die Dunkelheit war schon vor einer Weile hereingebrochen. Die achtzehnjährige Isabella Cale hatte ihre Arme fest um den Nacken ihres frisch angetrauten Ehemanns Victor geschlungen, während er sie in ihr altes Zimmer im Haus ihrer Schwester Jacoba trug. Isa war nur ungern hergekommen, aber es war sicherer, als sich von Jacoba in ihrer Wohnung pflegen zu lassen. Ihre Schwester sollte keine Gelegenheit haben, nach den künstlichen Edelsteinen zu suchen, die Isa dort vor Jacobas Ehemann versteckt hatte. Und Victor weigerte sich, Isa alleine zu lassen, wenn sie krank war.

Ihr Magen krampfte sich zusammen. Hoffentlich hatte sie Erfolg damit, krank zu spielen. Und hoffentlich fand Victor nie heraus, dass ihre Halsschmerzen nur vorgetäuscht waren. Es war schwierig genug gewesen, sich den ganzen Tag krank zu stellen, während ihre Arbeit im Juweliergeschäft auf sie wartete. Aber jetzt machten Victors besorgte Blicke es noch schwieriger. Sie waren gerade eine Woche verheiratet, und das Letzte, was sie wollte, war, ihm etwas vorzumachen.

Doch sie hatte keine andere Wahl. Es war zu seinem eigenen Besten. Und zu ihrem.

"Bist du sicher, dass sie keinen Arzt braucht?", fragte Victor Jacoba, während er Isa sanft auf ihr altes Bett legte.

"Sie braucht nur Ruhe und jemanden, der sie ein bisschen verwöhnt." Jacoba deckte Isa zu. "Sie hat diese schrecklichen Halsentzündungen seit ihrer Kindheit. Aber sie dauern nie länger als eine Woche. Es war richtig, sie hierherzubringen. Es tut ihr nicht gut, allein zu sein."

Früher hatte sie sich beim Klang der sanften Stimme ihrer Schwester immer sicher gefühlt. Aber das war gewesen, bevor ihr Vater, der Uhrmacher, vor sechs Jahren gestorben war. Bevor Papas Gehilfe, Gerhart Hendrix, Jacoba geheiratet und sie beide zu sich genommen hatte. Und bevor Gerhart angefangen hatte zu spielen.

Isa und Jacoba waren sich nicht mehr so nahe, wie sie es früher gewesen waren.

"Du musst keine Angst haben, dass ich sterbe, während du im Laden bist", sagte Isa mit heiserer Stimme zu Victor. "So krank bin ich nicht."

Victor hatte vorübergehend den Posten eines Nachtwächters bei dem Juwelier übernommen, für den sie als Diamantschneiderin arbeitete. Da sie tagsüber und Victor nachts arbeitete, konnten sie nicht viel Zeit zusammen verbringen. Deshalb war es für Isa himmlisch gewesen, heute mit Victor zu Hause bleiben zu können. Abgesehen davon natürlich, dass sie sich hatte krank stellen müssen.

Schatten der Liebe und Besorgnis umgaben Victors schöne haselnussbraune Augen. "Leider muss ich jetzt gehen, aber wenigstens kann sich Jacoba um dich kümmern."

Oh, wie sehr wünschte sie sich, sie hätte den Mut gehabt, ihm die Wahrheit zu sagen! Aber dann hätte er sie vielleicht nicht mehr mit diesen zärtlichen Augen angesehen. Und das hätte ihr das Herz gebrochen. Es war besser, dem Problem aus dem Weg zu gehen.

Wenn es ihr gelang, ihre Schwester und ihren Schwager nur diese eine Nacht mit ihrer angeblichen Krankheit zu täuschen, dann würde morgen alles vorbei sein. Dann würde Victor nie etwas von Gerharts und Jacobas verrücktem Plan erfahren, die königlichen Juwelen aus dem Juweliergeschäft zu stehlen.

Als er sich zu ihr hinunterbeugte, um sie auf die Stirn zu küssen, fiel ihm eine Locke seines welligen, eichenholzfarbenen Haares ins Gesicht. "Ich wünschte, ich könnte bei dir bleiben. Aber wir erwarten die Leibgarde des Prinzen ..."

"Ich weiß", schnitt sie ihm das Wort ab, bevor er verraten konnte, dass die königlichen Juwelen morgen aus dem Geschäft abgeholt werden sollten. Jacoba durfte um keinen Preis erfahren, dass diese Nacht die letzte Gelegenheit war, sie zu stehlen. "Du wirst deinen Posten vielleicht nicht mehr lange haben. Also musst du arbeiten, solange du kannst." Seine Anstellung endete morgen früh, wenn der Juwelier die königlichen Juwelen der Garde überg

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