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Ein skandalöses Angebot Roman von Brown, Sandra (eBook)

  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Ein skandalöses Angebot

Denn nur die Liebe zählt ... Als Lauren Holbrook von ihrer Arbeitgeberin Olivia Lockett das skandalöse Angebot erhält, deren verlorenen Sohn Jared zu heiraten und dann für einen Erben des Lockett-Imperiums zu sorgen, willigt die sanfte junge Frau ein. Sie hat keine andere Wahl und hofft, dass ihre tiefen Gefühle für Jared stark genug sind, den Preis für eine Vernunftehe zu zahlen. Doch hinter Jareds Fassade als wilder Rebell steckt ein einfühlsamer Mann, der zu tiefen Gefühlen fähig ist - und sich die Liebe nicht diktieren lassen möchte ... - Die romantische Seite der Sandra Brown! - Ein bewegender Liebesroman voller großer Gefühle, der zum sehnsüchtigen Mitfiebern einlädt! Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman "Trügerischer Spiegel" auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der "New York Times"-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman "Die Zeugin", der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte - ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641030315
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Hidden Fires
    Größe: 779 kBytes
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Ein skandalöses Angebot

1 K aum war die junge Frau auf den Bahnsteig von Austin getreten, schlug ihr die Wärme eines sonnigschwülen Septembertages entgegen. Im Zug war es heiß gewesen, glutheiß wie in einem Backofen. Ihr sonst porzellanheller Teint schimmerte rosig erhitzt, winzige kohlschwarze Locken hatten sich aus ihrem streng frisierten Chignon gelöst und kringelten sich feucht unter den Bändern ihres Sommerhuts. Sie fächelte sich mit einem Spitzentaschentuch ein wenig Luft zu, während ihr Blick über die Menschenmenge glitt, auf der Suche nach dem hochgewachsenen, weißhaarigen Mann mit dem braunen Stetson. Nach der Ankunft des Nachmittagszuges aus Fort Worth drängten sich die Leute auf dem kleinen Bahnhof. Die einen umarmten ihre heimkehrenden Angehörigen, andere wiederum winkten ihren Lieben zum Abschied. Hektisches Stimmengewirr in Englisch und Spanisch, untermalt vom dampfenden Zischen und Pfeifen der Lokomotive, steigerte sich zu einer ohrenbetäubenden Kakophonie. Kofferträger eilten geschäftig hin und her, manövrierten Gepäckkarren durch das Gewühl alter Damen, Geschäftsleute und Kinder. Mexikanische Frauen in weiten, farbenfrohen Kleidern schoben sich über den Bahnsteig und boten Süßigkeiten, Blumen und texanische Souvenirs zum Verkauf. Vaqueros - spanische Cowboys - lehnten lässig an der Bahnhofsmauer, spielten mit ihren Lassos, drehten Zigaretten oder spähten missmutig zu dem wartenden Zug. Sie zogen einen wilden Pferderitt durch die texanischen Weiten den engen Eisenbahnabteilen allemal vor. Heimlich beobachteten sie die junge Frau, die ihren schwanengleichen Hals nach jeder ankommenden Kutsche reckte. Ihre hellwachen grauen Augen umwölkten sich zusehends, zumal der Bahnhof sich langsam leerte. Mit raschelnden Röcken trippelte sie in ihren hochgeknöpften Stiefeln ziellos auf dem Bahnsteig hin und her. Als Letzte schwangen sich die Vaqueros in den Zug, der nach Fort Worth zurückfuhr. Die meisten warfen vorher noch einen begehrlich-lasziven Blick zu der Fremden, die trotz der Hitze und ihrer erkennbaren Nervosität kühle Gelassenheit zur Schau trug. Ein langer, schriller Pfiff, Stahl kreischte auf Stahl, und der Zug ruckelte in einer beißenden Qualmwolke über das Gleis, nahm Fahrt auf und verschwand. Die Passanten zerstreuten sich. Die mexikanischen Händlerinnen bedeckten die Waren in ihren Körben mit Tüchern, die Gepäckträger zogen ihre Karren in den Schatten des Bahnhofsgebäudes und hielten Siesta. Die junge Reisende in dem marineblauen Sergekostüm mit weißer Bluse und Strohhut stand schließlich einsam und allein neben ihrem wenigen Gepäck. Sobald er das junge Mädchen entdeckte, schob Ed Travers sich aus der Tür des Bahnhofsgebäudes. Zog hastig die Weste über dem beachtlichen Leibesumfang stramm und stampfte zu ihr. "Miss Holbrook?", erkundigte er sich höflich. "Miss Lauren Holbrook?" Als sie ihren Namen hörte, hellte sich ihr Gesicht auf. "Ja", antwortete sie lächelnd und enthüllte makellos weiße Zähne. "Ja, ich bin Lauren Holbrook. Hat Ben ... ähm ... Mr. Lockett Sie geschickt, um mich abzuholen?" Ed Travers ließ sich seine Verblüffung nicht anmerken. Stattdessen grinste er freundlich. "Nein, Miss Holbrook, nicht direkt. Ich bin Ed Travers, der Bahnhofsvorsteher. Tut mir leid, dass Sie warten mussten, aber ich hatte Probleme mit dem Telegrafiergerät ..." Er hielt inne und hätte sich auf die Zunge beißen mögen, dass er die ohnehin heikle Situation zusätzlich komplizierte. "Bedaure, dass Sie hier draußen in der Gluthitze warten mussten. Kommen Sie mit, ich erkläre Ihnen alles." Er winkte einem Kofferträger, der sich widerstrebend aus dem Schatten löste und Laurens Gepäck auflud. Mr. Travers deutete zum Ende des Bahnsteigs und bot ihr höflich seinen Arm. Lauren zögerte. "Aber Mr. Lockett sagte doch ..." "Mr. Lockett wollte sie abholen, Miss Holbrook, das ist richtig, aber

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