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Ein Sommerhaus in Cornwall Romantischer Urlaubsroman von Johnson, Debbie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2019
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Ein Sommerhaus in Cornwall

Pippa hat alle Hände voll zu tun, seit sie nach dem Tod ihrer Eltern deren Farm, die Ferienhausvermietung und die Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister übernommen hat. An ein Date hat Pippa schon seit Langem nicht einmal mehr gedacht. Doch dann spaziert Ben Retallick auf den Hof und fragt nach einer Unterkunft, und sofort ist Pippa klar: Für diesen Mann lohnt es sich definitiv, die Gummistiefel wieder einmal gegen etwas Schickeres zu tauschen und vielleicht sogar eine Sommerromanze zu riskieren. Doch Bens Vergangenheit droht sie einzuholen, und Pippa muss ihre Gefühle in den Griff bekommen. "Ein pures Vergnügen" Sunday Express "Dieses Buch hat alles, was ein perfekter Urlaubsroman braucht: die wunderschöne Küste Cornwalls, eine Familien-Farm und einen geheimnisvollen Mann mit unwiderstehlichem Charme" Yours Magazine Bestsellerautorin Debbie Johnson lebt und arbeitet mit ihrer Familie in Liverpool. Als Journalistin hat sie erste Schreiberfahrungen gesammelt und schließlich entschieden, dass sie ihre eigenen Geschichten erzählen will. Sie hat viele Genres ausprobiert, doch im Liebesroman hat sie ihre wahre Berufung gefunden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 02.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745750096
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: Pippa's Cornish Dream
    Größe: 2468 kBytes
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Ein Sommerhaus in Cornwall

1. Kapitel

"Heiß siehst du heute aus, Baby", sagte Pippa Harte laut zu sich selbst, als sie aus dem Augenwinkel einen Blick auf ihr Ebenbild im Badezimmerspiegel erhaschte.

Zumindest, dachte sie spöttisch, wenn man unter "heiß" die Kombination von achtlos zusammengebundenem, zerzaustem Haar, Ölschlieren als Rouge und einem Parfum aus WD-40-Kontaktspray versteht. Nicht zu vergessen natürlich die glamourösen Accessoires - ellenbogenlange grüne Gummihandschuhe, frisch vom Pariser Laufsteg. Oh, là, là!

In der Hand hielt sie eine Toilettenbürste, deren Borsten in eine Plastiktüte vom Supermarkt gehüllt waren, die Griffe der Tüte hatte sie in einer lose baumelnden Schleife um den Stiel gebunden.

"Das klappt doch nie", murmelte Pippa, während sie auf die Toilettenschüssel hinunterstarrte. Die sehr verstopfte Toilettenschüssel. Das Wasser stand bereits bis zum Rand, und ein weiteres Drücken des Spülknopfs würde es mit ziemlicher Sicherheit darüber hinaus ansteigen lassen. Pippa wusste aus Erfahrung, dass derartig gewagte Klempner-Manöver das Potenzial besaßen, Szenen vom Untergang der Titanic nachzustellen.

Aber nicht dieses Mal, sagte sie sich. Dieses Mal würde sie triumphieren - indem sie ihr wissenschaftliches Know-how nutzte, um die tückische Toilette des Todes zu bezwingen. Entschlossen versenkte sie die Toilettenbürste in der Schüssel und schob sie, soweit es ging, in die U-förmige Biegung des Rohrs. Erzeugen Sie ein Vakuum, wiederholte Pippa gedanklich die Worte aus dem Internetvideo, dann wird die Natur es füllen ...

Sie sandte ein Stoßgebet zum Schutzheiligen der Ferienhausbesitzer und drückte den Spülknopf, während sie gleichzeitig energisch die Toilettenbürste aus der Schüssel zog. Sie wich schnell zurück, darauf gefasst, sich vor den Sturzfluten in Sicherheit zu bringen. Erleichtert sah sie, wie das Wasser erst anstieg, dann aber abebbte und schließlich in einem Strudel im Abflussrohr verschwand.

"Yay!", schrie sie begeistert und hüpfte ausgelassen durch das Zimmer und nach draußen in den Flur von Honeysuckle Cottage, wie sie das kleine, typisch englische Ferienhäuschen getauft hatte. "Ich habe es geschafft! Ich bin die Beste! Ich habe ein Vakuum erzeugt! Yay! Danke, Youtube!"

In ihrer Begeisterung entgingen ihr gleich zwei Dinge: die winzigen Wassertröpfchen, die von der Plastiktüte um die Toilettenbürste durch die Gegend spritzten, während sie tanzte, und der Mann, der draußen im Flur gestanden und ihr zugesehen hatte. Pippa hüpfte geradewegs in ihn hinein und ließ vor Schreck die Bürste fallen. Mit einem feuchten Klatschen landete sie direkt auf seinen teuer aussehenden Wanderstiefeln. Ups!

"Oh!", rief sie aus und trat überrascht einen Schritt zurück. "Es tut mir leid ... machen Sie sich keine Sorgen, es war sauberes Wasser ...", fügte sie hinzu, während sie das unappetitliche Objekt mit ihren Gummistiefeln beiseitekickte. "Nicht wie beim letzten Mal ... das war, na ja, eklig. Das wollen Sie gar nicht wissen, denke ich ..."

Mit einem breiten Grinsen auf dem ölverschmierten Gesicht sah sie auf - in diesem Moment würde nichts ihre Laune verderben, hatte sie beschlossen. Nicht, nachdem gerade ein kleines Wunder geschehen war. Und tatsächlich konnte auch nichts von dem, was sie jetzt vor sich sah, ihr die Überzeugung nehmen, dass der Schutzheilige der Ferienhausbesitzer sie diesmal erhört hatte - der Mann, der vor ihr stand, war atemberaubend. Etwa 1,85 groß; breite Schultern unter einer kakifarbenen Windjacke; lange, schlanke Beine in einer Jeans und die tiefsten braunen Augen, die sie jemals bei einem Menschen gesehen hatte. Nicht einmal die Milchkühe auf der Weide, die sie sehr gut kannte, konnten da mithalten. Volle, schöne Lippen und dunkles Haar, das ihm in das wettergegerbte Gesicht fiel, noch feucht vom Nieselregen draußen. Oder möglicherweise von der Toilettenbürste, dachte sie und zuckte schuldbewusst zusammen. Wil

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