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Ein teuflisches Angebot Roman von Bradley, Celeste (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.12.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Ein teuflisches Angebot

Perle für Perle, Kuss für Kuss erobert er ihr Herz ... Als Miss Calliope Worthington in einem vermeintlich verlassenen Herrenhaus Schutz sucht, steht sie plötzlich einem sehr ungehaltenen und sehr attraktiven Mann gegenüber. Ren Porter ist sich sicher, dass die schöne junge Frau gerade im Begriff war, eine Perlenkette aus seinem Familienbesitz zu stehlen, denn genau diese Kette hält sie gerade in der Hand. Ren will die widerspenstige Diebin bestrafen und überlegt sich etwas ganz Besonderes: Für jede Perle der Kette schuldet ihm Callie einen Akt der Hingabe und Leidenschaft ... Celeste Bradley, 1964 in Virginia geboren, lebt am Fuße der Sierra Nevada in Nordkalifornien. Sie ist mit einem Journalisten verheiratet und hat zwei Töchter. Bevor sie 1999 ihren ersten Roman veröffentlichte, arbeitete sie als Schauspielerin, doch ihre wahre Leidenschaft ist das Schreiben. Preisgekrönt, u. a. mit dem RITA Award für besonders herausragende Liebesromane, gehört die New York Times-Bestsellerautorin inzwischen zu den heiß geliebten Stars des Genres.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 15.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641144098
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: When She Said I do (01 Worthington)
    Größe: 686 kBytes
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Ein teuflisches Angebot

Kapitel 1

Cotswolds, England, 1816

Na, war das nicht einfach wunderbar?

Eiskaltes Flusswasser drang in die Kutsche, spülte Miss Calliope Worthington von ihrem Sitz und schleuderte sie gegen die schräg sich neigende Decke, bevor es sie durch die gegenüberliegende Tür hinausriss. Der Schock des eiskalten Wassers ließ sie nach Luft schnappen, während sie an Schaum, Dreck und Entsetzen würgte.

Die Strömung riss ihr den Schuh vom Fuß. Callie schloss die Augen, während sie sich verzweifelt an die lederne Schlaufe klammerte, die auf der Reise vom heimischen London bis zu dieser düsteren, zerstörten Brücke in Cotswolds über ihrem Kopf gebaumelt hatte.

Die andere Hand hatte sie an der Rückseite des Mantels ihrer Mutter Iris zur Faust geballt, die beide Arme um Callies beleibten und bewusstlosen Vater Archie schlang.

Callie warf den Kopf zurück. "Dade!", schrie sie nach ihrem Bruder.

Endlich zeichnete sich ein prächtiges Haus in der Dunkelheit vor ihnen ab. Der feinporige Kalkstein aus Cotswolds schien im Mondlicht förmlich zu glühen. Niemand reagierte, als sie dröhnend an die breite Eichentür klopften und mit lautem Rufen ihre Ankunft signalisierten. Calliope half ihrem Bruder Daedalus, den bewusstlosen Körper ihres Vaters durch das unverschlossene Portal und weiter in das düstere, frostige Haus zu manövrieren, während ihre Mutter den einzigen kleinen Koffer hinter ihnen herschleppte, den sie hatten retten können. Niemand störte sie bei ihrem Weg durch die Eingangshalle in einen kleinen Salon.

Calliope half ihrer Mutter, die Staubhussen von den Sofas zu ziehen, als ihr Herz plötzlich erleichtert hüpfte. Ihr Vater erlangte langsam sein Bewusstsein zurück und murmelte ein paar verdrießliche Worte vor sich hin.

Dade drehte sich zu ihr um. "Callie, ich gehe nach draußen und helfe Morgan mit den Pferden."

Das Gespann war schon etwas älter und in Panik geraten. Die Tiere waren es nicht gewohnt, vom Eiswasser der Schneeschmelze von einer Brücke gefegt zu werden, weshalb sie sich in dem zerbrochenen Geschirr gehörig verheddert hatten. Morgan, Kutscher der Worthingtons und ihr Hausdiener für alle Angelegenheiten, hatte es vorgezogen, am Flussufer zu warten, bis die Pferde sich beruhigt hatten.

Callie half Dade, sich gegen den Frost warm einzupacken, obwohl sie nichts Trockenes finden konnten, außer ein paar muffiger Schoßdecken, die gefaltet im Sessel am Fenster lagen. Callie arbeitete für sich selbst eine Staubhusse zu einer Art Toga um und hängte ihr Kleid zum Trocknen neben den Kamin. Dann bückte sie sich, um mit den Streichhölzern vom Sims ein Feuer zu entzünden.

Erst nachdem Dade gegangen war, nachdem ihre Mutter sich auf dem Sofa gegenüber niedergelassen hatte und von dort aus besorgt auf ihren Ehemann blickte, nahm Callie sich die Zeit, ihre Umgebung eingehender zu mustern.

Das Haus war sehr schön. Sogar prächtig, obwohl das Wort für solch eine schlechte Haushaltsführung wohl kaum Geltung beanspruchen konnte. Aber es gab nun mal Leute, die einfach nicht auf ihre Sachen achteten.

"Mama ..." Doch ihre Mutter war, besänftigt durch das knisternde Feuer im Kamin und das regelmäßige Schnarchen ihres Ehemannes, eingeschlafen. Calliope schob ihrer schlafenden Mutter eine silbergraue Strähne aus der Stirn und zog den selbst gemachten Umhang aus Leinen fester um sich. Ihr Kleid hing noch immer tropfend am Kamin, genau wie das ihrer Mutter und ein paar Kleidungsstücke ihres Vaters.

Wie zwei erschöpfte Kinder schliefen ihre Eltern auf den beiden Sofas, die in Richtung der glühenden Kohlen im Kamin gedreht standen. Calliope hätte sich gleichfalls ausruhen können, zusammengerollt auf dem dicken, wenn auch staubigen Teppich vor der einladenden Hitze des Kamins.

Neugierig, wie sie war, wollte sie stattdessen jedoch lieber das Haus nach weiteren Annehmlichkeiten für ihre Familie durchstöber

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