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Ein verschneites Weihnachtsfest in Cornwall von Linfoot, Jane (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.08.2020
  • Verlag: HarperCollins
eBook (ePUB)
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Ein verschneites Weihnachtsfest in Cornwall

Ein Dezember, den man nie vergisst!
Weihnachten auf einem Schloss in Cornwall! Ivy ist begeistert, als sie gebeten wird, das Schloss bis zu den Weihnachtsfeiertagen instagramtauglich gemütlich zu dekorieren und in Szene zu setzen. Als Ivy dort ankommt, muss sie allerdings feststellen, dass noch viel Arbeit vor ihr liegt. Das Gebäude ist alles andere als weihnachtlich geschmückt und Bill, der Hausherr, nicht sonderlich erpicht darauf, dies zu ändern. Zu allem Überfluss kennt Ivy ihn. Seit sie Bill vor einigen Jahren im Skiurlaub begegnet ist, kann sie ihn nicht vergessen und jetzt sollen sie die Weihnachtsfeiertage miteinander verbringen. Sofort ist Ivy klar, dass hier einige Komplikationen auf sie warten, die sie definitiv nicht eingeplant hatte.



Jane schreibt romantische Geschichten um lebenslustige Heldinnen mit liebenswerten Ecken und Kanten. Mit ihrer Familie und ihren Haustieren lebt sie in Derbyshire in einem kreativen Chaos. Sie liebt Herzen, Blumen, Happy Ends, alles, was alt ist und fast alles, was aus Frankreich kommt. Wenn sie nicht gerade Facebook unsicher macht oder shoppt, geht sie spazieren oder arbeitet im Garten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 25.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783749950218
    Verlag: HarperCollins
    Originaltitel: A Cosy Christmas in Cornwall
    Größe: 3426 kBytes
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Ein verschneites Weihnachtsfest in Cornwall

1. Kapitel Seid fröhlich!

»Könnte es ein besseres Geschenk geben für eine Frau, die schon alles hat?«

Ich strahle zu Merwyn auf dem Beifahrersitz rüber. Als ich die Worte Cockle Shell Castle lese, die in den imposanten Torbogen eingraviert sind, bin ich so aufgeregt, dass ich Schwierigkeiten habe zu atmen. Vorsichtig lenke ich mein Auto durch das Tor und auf die gewundene Zufahrtsstraße. Als wir um eine Kurve biegen und die vom Mondlicht angestrahlten fahlen Mauern und burgartigen Türmchen in Sicht kommen, entfährt mir ein Seufzen. Ich habe meine Erwartung die letzten sechs Stunden, seitdem wir London verlassen haben, in Zaum gehalten, doch jetzt, da wir hier sind, habe ich einen riesigen Schmetterlingsschwarm im Bauch. Schon auf den Bildern hat das Schloss wunderschön ausgesehen, doch in natura, über den Lichtern des Armaturenbretts, hat es etwas regelrecht Verwunschenes. Als ich das Auto neben einigen großen würfelförmigen Übertöpfen parke und zum Gebäude hochsehe, erlebe ich einen dieser seltenen Momente, in denen man sich wie in einem Märchen fühlt.

»Weihnachten in einem Schloss in Cornwall am Meer ist einfach das perfekte Geschenk! Es ist, als würden einen diese schmalen Sprossenfenster richtig hereinlocken. Wir haben solches Glück, hier sein zu können.«

Nach so langer Zeit in seinem Reisegeschirr sagt mir Merwyns Seitenblick, dass er weniger enthusiastisch ist als ich. Er mag oft mehr wie ein schmutziger brauner Wischmopp als ein Hund aussehen, doch mit seiner »Wuschelige Weihnachten!«-Krawatte ist er einfach unglaublich süß, und er war eine überraschend angenehme Reisebegleitung. Er hat nicht einmal gegrummelt, als ich ununterbrochen Weihnachtslieder gehört und zu I Wish it could be Christmas Every Day mitgesungen habe - was definitiv mein Motto wäre, wenn ich eins hätte. George, mein Exfreund, hätte es nie zugelassen, dass ich ununterbrochen Pirate FM höre; manchmal ist es gut, Vergleiche mit der Vergangenheit anzustellen und festzustellen, dass man jetzt besser dran ist.

»Los komm, Zeit, deine Beinchen ein wenig zu strecken. Wir müssen hintenrum, um den Schlüssel abzuholen.« Ich schlüpfe in meinen Mantel und ziehe meine Wollmütze weiter in die Stirn, hake Merwyns Leine ein und lasse ihn über mich drüber wuseln, als ich die Autotür öffne. Dann nehme ich den Papierstoß mit den Anweisungen und folge meinem davonhüpfenden Hund.

Wir gehen an einem eisenbeschlagenen Eingangsportal vorbei, das groß genug ist, dass ein Riese hindurchpassen würde. Ich habe das Gefühl, ich sollte mich zwicken, um sicherzugehen, dass ich nicht träume. In diesem Moment fährt ein eisiger Windstoß unter meinen Kunstfellmantel und dringt durch meinen grob gestrickten schottischen Pullover - da weiß ich: Alles, was so kalt ist, muss einfach real sein.

Nur für den Fall, dass sich jemand fragt, wer die Frau ist, die alles hat - ich bin es definitiv nicht. Gott, nein! Es ist die ältere, erfolgreichere und ziemlich ambitionierte Schwester meiner besten Freundin Fliss, Liberty Johnstone-Cody. Libby ist eine dieser unglaublichen multitaskenden Business-Super-Mums, die vor einem Jahrzehnt mit einem Baby, einem Kleinkind und einer Idee für eine Babytrage angefangen hat und seitdem dabei ist, die Welt zu erobern.

Um das schon mal vorab klarzustellen: Während Libby super darin ist, Geld anzuhäufen und jede Gelegenheit zu nutzen, die sich ihr bietet, bin ich eher ein blindes Huhn, das ab und zu mal ein Korn findet. Ich hatte es immerhin geschafft, mir einen festen Freund zuzulegen, doch auch das hat nicht dauerhaft geklappt. Einmal hätte ich beinahe eine sehr kleine Wohnung gekauft, habe es aber doch nicht durchgezogen. Letztes Jahr um dieselbe Zeit habe ich etwas Furchtbares erlebt, das mir nur sehr schwer aus dem Kopf geht. Jedenfalls strenge ich mich jetzt wirklich an, es besser zu machen.

Ich habe einen Job, den ich ma

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