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Ein zartes Spiel von Glück und Liebe von MARSH, NICOLA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein zartes Spiel von Glück und Liebe

Alles würde Brody für seine kleine Tochter Molly tun! Nur ihren größten Traum wird er auf keinen Fall erfüllen: Molly möchte eine neue Mutter. Doch dann ziehen sie um - direkt neben Mollys Wunschkandidatin. Carissa Lewis ist warmherzig, liebevoll und hat sogar ein Spielzeuggeschäft! Molly ist überglücklich, und vergeblich versucht Brody, sie von seiner neuen Nachbarin fernzuhalten. Aber je häufiger er sie sieht, desto besser versteht er seine Tochter: Carissa wäre wirklich die ideale Mutter -und die perfekte Ehefrau und Geliebte ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 02.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862958948
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 675 kBytes
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Ein zartes Spiel von Glück und Liebe

1. KAPITEL

"Das glaube ich nicht!"

Carissa Lewis sank auf den Gartenstuhl und hätte am liebsten ihr Handy in den Teich geschleudert. Natürlich tat sie es nicht. Bei ihrem Pech heute hätte sie wahrscheinlich Fred, ihren geliebten Keramikfrosch, enthauptet. Stattdessen holte sie tief Luft und senkte die Stimme. "Peter, wie kannst du mir das antun? Und den Kindern? Wir haben uns auf dich verlassen."

Der Mann, mit dem sie seit acht Monaten zusammen war, antwortete säuerlich: "Nun ja, du solltest eben nicht zu viel von anderen Menschen erwarten. Ich kann ein Lied davon singen!"

Carissa fragte sich, ob sie den Verstand verloren hatte. In den letzten Nächten hatte sie nicht viel Schlaf bekommen, weil sie letzte Vorbereitungen für das traditionelle Ostervergnügen treffen musste. Und jetzt fand Peter es zu viel verlangt, für ein paar Kinder den Osterhasen zu spielen? Der Kerl hatte einfach kein Herz. Sicher, gemerkt hatte sie das schon vor einer Weile. Ihre Beziehung plätscherte dahin, aber Carissa hatte sich damit arrangiert.

Okay, sie mochte es gern bequem. Sie ließ sich oft mit Männern ein, die keine große Herausforderung bedeuteten, die keine Ansprüche an sie stellten oder ihr Leben durcheinanderbrachten. Na und? Sie hatte eine unglückliche Kindheit gehabt. Da brauchte sie jetzt vor allem Sicherheit und Beständigkeit.

"Die Sache ist mir sehr wichtig, Peter", versuchte sie es noch einmal. "Kannst du es dir bitte nicht noch einmal überlegen?"

"Tut mir leid, Carissa. Ich will Schluss machen. Und zwar ganz."

Ihr Herz setzte einen Schlag aus und schlug schneller weiter. "Du gibst mir den Laufpass?", brauste sie auf. "Warum, du mieser, rückgratloser, nichtsnutziger ..."

Das leise Tuten sagte ihr, dass er einfach aufgelegt hatte. Sie stieß einen frustrierten Schrei aus, sprang auf und stampfte mit dem Fuß auf wie eine Zweijährige in der Trotzphase.

"Was starrst du mich so an?" Sie bedachte Fred mit einem vorwurfsvollen Blick. Sein breites Froschgrinsen wirkte eher spöttisch als aufmunternd wie sonst. "Woher soll ich so schnell einen Osterhasen nehmen?"

Es musste an der Jahreszeit liegen. Zu Ostern ging immer alles schief.

An einem Ostertag waren ihre Eltern gestorben. Damals war sie drei Jahre alt gewesen. Ein Jahr später wurde sie von einer Familie adoptiert, in der sie die Hölle auf Erden erlebte.

Und jetzt ließ dieser Idiot Peter sie einfach im Stich!

Finde dich damit ab, grollte sie stumm, zu Ostern wird deine Pechsträhne immer richtig dick. Auch in diesem Jahr!

"Mein Daddy sagt, man soll im Gebüsch nachsehen", ertönte eine hohe Kinderstimme oberhalb des Gartenzauns. "Aber jeder weiß, dass es noch viel zu früh ist. Er kann noch nicht da sein, er muss erst das Hüpfen üben."

Carissa sah auf und entdeckte etwas Rotes zwischen den Eukalyptusblättern. Es endete über zwei dürren, offenbar aufgeschrammten Knien, die mit Micky-Maus-Pflastern beklebt waren.

"Da könntest du recht haben." Hoffentlich fällt die Kleine nicht vom Baum, dachte sie besorgt.

Vor knapp einer Woche waren ihre neuen Nachbarn eingezogen. Ein alleinerziehender Vater mit seiner sechsjährigen Tochter. Eigentlich hatte Carissa längst rübergehen wollen, um sie in der Nachbarschaft willkommen zu heißen, aber es war bei dem Vorsatz geblieben.

Vielleicht lag es daran, dass sie einen kurzen Blick auf den Vater geworfen hatte, als er seinen Wagen entlud. Während er sich in den Kofferraum beugte, sah sie seine langen Beine und seinen knackigen Po und guckte ein zweites Mal hin. Dadurch verfehlte sie knapp ihre Auffahrt und wäre fast im Vorgarten gelandet.

Als sie hektisch gegensteuerte, nahm sie eine Abfalltonne mit. Das Scheppern brachte ihn dazu, aufzusehen, aber Carissa wagte keinen Blick mehr in seine Richtung. Wahrscheinlich hatte er gedacht, sie hätte den Führerschein auf dem Jahrmarkt gewonnen. Die ganze Sache war ihr so pe

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