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Eine Ehe mit kleinen Hindernissen von MacAlister, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.10.2014
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
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Eine Ehe mit kleinen Hindernissen

Der adlige Witwer Harry muss dringend heiraten - er hat fünf lebhafte Kinder, die ihn in den Wahnsinn treiben, und keine Ahnung, wie man einen Haushalt führt. Da begegnet er der skandalumwitterten Frederica Pelham, die von ihrer Familie enterbt wurde und Verfasserin eines höchst umstrittenen Eheratgebers ist. Harry verliert augenblicklich sein Herz an sie, aber ist sie wirklich die Frau, die sein Leben wieder in vernünftige Bahnen lenken kann?
Katie MacAlister hat über dreißig Romane verfasst und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Insbesondere mit ihren Romantic-Fantasy-Romanen um Vampire und Drachen hat sie eine große Leserschaft gewonnen und landet regelmäßig auf den internationalen Bestsellerlisten. Daneben schreibt sie auch sehr erfolgreich Romantic History.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 380
    Erscheinungsdatum: 02.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802596865
    Verlag: LYX
    Serie: The Noble Series Bd.3
    Originaltitel: The Trouble with Harry
    Größe: 1046kBytes
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Eine Ehe mit kleinen Hindernissen

1

Harry wünschte, er wäre tot. Na ja, vielleicht war "tot" ein wenig übertrieben, obwohl weiß Gott nicht mehr viel daran fehlte, dass er unter dieser ganz speziellen Art der Befragung zusammenbrach.

"Und dann?" Seine Inquisitorin starrte ihn aus Augen an, die ihm sehr vertraut waren, blickten sie ihm doch jeden Morgen beim Rasieren aus dem Spiegel entgegen. Augen, deren interessante Mischung aus Braun, Grau und Grün schon bei ihm großen Charme besaß, bei seiner Peinigerin jedoch einfach nur hinreißend aussah. Und so unschuldig. Und harmlos ... etwas, das die Besitzerin dieses Augenpaares auf jeden Fall nicht war."Und? Was dann? Bekomme ich noch eine Antwort?"

Harry fuhr mit den Fingern unter seinem Halstuch entlang und versuchte, den unerträglichen Druck auf seine Kehle zu mindern, als er sich zum x-ten Male in den letzten zehn Minuten wünschte, es wäre ihm rechtzeitig gelungen, zu entkommen.

"Sag schon!"

Oder die Person, in deren Gewalt er sich befand, hätte sich ein anderes Opfer ausgesucht.

"Nun antworte endlich!"

Vielleicht war sein Wunsch, tot zu sein, doch gar nicht so absurd. Und wenn er in diesem Moment aus dem Leben schied, käme er auch bestimmt in den Himmel. Petrus würde ihm bestimmt zugutehalten, was er für andere getan hatte, wie zum Beispiel seine fünfzehnjährige Tätigkeit als Spion in den Diensten des Home Office, des Innenministeriums. Ganz gewiss würde Petrus ihm nicht die Belohnung verwehren, die ihm zustand, er würde ihn nicht der ewigen Verdammnis anheimfallen und auf immer und ewig in der Hölle schmoren lassen, in der er sich gegenwärtig befand, einer Hölle, die beherrscht wurde von seinen eigenen –

"Papa! Was ... passiert ... danach?"

Harry stieß ein gequältes Seufzen aus, schob seine Brille hoch und gab sich geschlagen. "Sobald die Henne und der Hahn ... äh ... verheiratet sind, möchten sie natürlich auch gerne Küken haben."

"Das hast du mir schon erzählt", warf seine dreizehn Jahre alte Peinigerin ihm aus schmalen Augen vor, und zwar in einem Ton, der erkennen ließ, dass sie am Ende ihrer Geduld angelangt war. "Aber was passiert dann? Und was haben kleine Küken mit meiner Unpässlichkeit zu tun?"

"Dein Unwohlsein beruht auf den ganz natürlichen Vorgängen in einem Körper, der sich allmählich auf möglichen Nachwuchs vorbereitet. Wenn eine Henne Küken möchte, müssen sie und der Hahn ... äh ... vielleicht sind Hühner doch kein so gutes Beispiel."

Lady India Haversham, die älteste Tochter des Marquis Rosse, trommelte ungeduldig mit den Fingern auf den Tisch neben ihr und funkelte ihren Vater vorwurfsvoll an. "Du hast versprochen, mir zu erklären, woher mein Unwohlsein kommt! George hat gesagt, ich würde nicht sterben, auch wenn ich doch ganz offensichtlich blute. Sie sagt, dass dies eine ganz besondere Zeit im Leben eines Mädchens sei, obwohl mir schleierhaft ist, was so besonders daran sein soll, wenn man Bauchschmerzen hat. Du hast versprochen, mir zu erklären, warum das so ist, und jetzt redest du die ganze Zeit von Bienen und Blumen, von Hühnern und von Fischen im Fluss. Was hat denn das alles bitte schön mit mir zu tun?"

Also doch lieber tot, entschied Harry nach einem kurzen Blick in die ernsten, wenn auch ärgerlich blitzenden Augen seiner Erstgeborenen. Lieber tot, als India die bei der Fortpflanzung des Menschen stattfindenden Vorgänge erläutern zu müssen, vor allem wenn es bei diesen Vorgängen u

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