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Eine Frage der Liebe Roman von Roberts, Nora (eBook)

  • Verlag: Diana
eBook (ePUB)
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Eine Frage der Liebe

Packend und voller Gefühl Jessica führt als Inhaberin eines kleinen Antiquitätenladens im Herzen Neuenglands ein ruhiges Leben - bis der New Yorker Polizist James Sladerman plötzlich in ihr Leben tritt, um sie zu beschützen. Denn eine internationale Bande von Diamantenschmugglern missbraucht ausgerechnet Jessicas Geschäft für ihre kriminellen Machenschaften. Doch James' Aufgabe erweist sich als äußerst schwierig. Schon bald fühlt er sich zu der schönen Jessica hingezogen, die sich von ihm absolut keine Vorschriften machen lassen will. Auch dann nicht, als die Situation zu eskalieren droht ... Nora Roberts wurde 1950 in Maryland geboren. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie 1981. Inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt: Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von über 500 Millionen Exemplaren. Auch in Deutschland erobern ihre Bücher und Hörbücher regelmäßig die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland. Unter dem Namen J. D. Robb veröffentlicht Nora Roberts seit Jahren ebenso erfolgreich Kriminalromane.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641108540
    Verlag: Diana
    Originaltitel: From the Heart - A Matter of Choice
    Größe: 1013 kBytes
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Eine Frage der Liebe

Prolog

James Sladerman fixierte mit finsterer Miene seine Schuhspitzen. Dieser finstere Ausdruck war nicht von seinem Gesicht gewichen, seit er am Morgen auf seinem Schreibtisch im Dezernat die Nachricht vorgefunden hatte, Commissioner Dodson in seinem Büro aufsuchen zu sollen. Er stieß eine dicke Rauchwolke aus und drückte anschließend die Zigarette in dem schweren Mosaikaschenbecher zu seiner Linken aus. Inzwischen hatte er sich kaum bewegt. Slade verstand sich aufs Warten.

Erst in der Nacht zuvor hatte er über fünf Stunden in einem dunklen, eiskalten Wagen ausgeharrt, und das in einer Gegend, in der es ratsam war, niemandem den Rücken zuzudrehen und auf seine Brieftasche aufzupassen. Es waren öde, fruchtlose fünf Stunden gewesen; die Überwachung hatte rein gar nichts gebracht. Doch Slade wusste aus seiner langjährigen Erfahrung, dass die Polizeiarbeit überwiegend aus endlosen Fußmärschen, stundenlangem Warten und Papierkram bestand, die nur von gelegentlichen Gewaltakten unterbrochen wurden. Dennoch zog er die fünfstündige Überwachung bei weitem den zwanzig Minuten vor, die er gerade in dem beige gestrichenen und mit Teppichen ausgelegten Vorzimmer des Commissioners verbracht hatte. Es roch nach Zitronenpolitur und jetzt auch nach seinem Virginiatabak. Die Tasten einer Schreibmaschine klapperten mit monotoner Effizienz, als die Sekret ärin des Commissioners ihre Berichte tippte.

Was, zum Teufel, wollte er von ihm?, fragte sich Slade zum wiederholten Male. Im Laufe seiner Karriere hatte Slade tunlichst jeden Kontakt mit der politischen Seite der Polizeiarbeit vermieden, da er mit einer strikten Abneigung gegen jede Art von Bürokratie behaftet war. Bei seinem Aufstieg vom Kadetten zum Detective Sergeant hatte es wenig Gelegenheit gegeben, dass seine Wege sich mit Dodsons kreuzten.

Beim Begräbnis seines Vaters war es zu einem kurzen, persönlichen Kontakt mit Dodson gekommen. Captain Thomas C. Sladerman wurde mit allen Ehren beigesetzt, die ihm nach 28 Jahren im Dienste der Polizei zustanden, zumal er bei der Ausübung seiner Pflicht ums Leben gekommen war. Slade erinnerte sich, dass der Commissioner sich sehr mitfühlend gegenüber der Witwe und der jungen Tochter verhalten hatte. Auch gegenüber dem Sohn hatte er die passenden Worte gefunden. Vielleicht war er tatsächlich ein wenig betroffen gewesen. Zu Beginn ihrer Karriere waren Dodson und Sladerman Partner gewesen. Sie waren beide noch jung gewesen, als sich ihre Wege trennten - der eine fand eine Nische in der Politik und der Verwaltung, der andere entschied sich für den Kampf auf der Straße.

Danach waren sie sich nur noch ein einziges Mal begegnet. Damals lag Slade im Krankenhaus und erholte sich von einer Schusswunde. Der Besuch des Polizeichefs bei dem einfachen Detective hatte zu Gerüchten und Spekulationen geführt, die Slade nicht nur in Verlegenheit brachten, sondern auch ziemlich geärgert hatten.

Inzwischen pfiffen es wahrscheinlich schon die Spatzen von sämtlichen Dächern, dass der Alte ihn zu sich beordert hatte. Seine Miene verfinsterte sich zu einem Grollen. Einen Moment überlegte er, ob er sich irgendeiner dienstlichen Verfehlung schuldig gemacht hatte und schalt sich gleich darauf, dass er sich benahm wie ein Schuljunge, der zum Direktor zitiert wurde.

Ach, zum Teufel, fluchte Slade im Stillen und versuchte sich zu entspannen. Der Stuhl war weich - zu weich und zu kurz. Um die fehlende Sitzfläche auszugleichen, drückte Slade die Wirbelsäule an die Rundung der Rückenlehne und streckte die langen Beine von sich. Seine Augen waren halb geschlossen. Nach diesem Gespräch würde er wieder seinen Beobachtungsposten beziehen. Falls er die Aktion heute Nacht zu einem erfolgreichen Abschluss brächte, könnte er sich auf ein paar freie Abende an seiner Schreibmaschine freuen. Mit ein bisschen Glück - und einem Monat konzentrierter Arbeit ohne Unterbrechungen - könnte er es s

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