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Eine Frage des Verlangens Roman von Day, Sylvia (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Eine Frage des Verlangens

Lady Elizabeth Hawthorne und Marcus Ashford, Earl of Westfield, verbindet eine leidenschaftliche, aber auch leidvolle Vergan genheit. Sie waren einst verlobt, bis Elizabeth Marcus der Untreue verdächtigte und ihn verließ. Nun, vier Jahre später, kreuzen sich die Wege der beiden erneut. Marcus, der Agent im Dienste der Krone ist, soll Lady Elizabeth beschützen, da ein Unbekannter sie bedroht. Beide fühlen sich erneut magisch voneinander angezogen. Aber können sie die alten Verletzungen vergessen? Die Nummer-1-Bestsellerautorin Sylvia Day stand mit ihrem Werk an der Spitze der New York Times-Bestsellerliste sowie 28 internationaler Listen. Sie hat über 20 preisgekrönte Romane geschrieben, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden. Weltweit werden ihre Romane millionenfach verkauft.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641123550
    Verlag: Heyne
    Serie: Georgian Bd.1
    Originaltitel: Ask For It (Georgian 1)
    Größe: 1385 kBytes
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Eine Frage des Verlangens

2. Kapitel
"Mr. James", sagte Elizabeth aufrichtig erfreut, "es ist mir ein Vergnügen, Sie wiederzusehen." Sie streckte ihm ihre Hände entgegen, die er in seine nahm, während ein Lächeln über sein Gesicht huschte. Ein seltener Anblick. Er bot ihr ihren Arm und führte sie durch eine Flügeltür in ein Atrium.
Sie drückte seinen Unterarm. "Ich dachte schon, ich wäre zu spät gekommen und hätte unsere Verabredung verpasst."
"Aber nicht doch, Lady Hawthorne", entgegnete er voller Zuneigung, "dann hätte ich den ganzen Abend gewartet."
Elizabeth legte den Kopf in den Nacken und atmete tief die duftgeschwängerte Luft ein. Die Atmosphäre dieses riesigen Innengartens war angenehm und eine willkommene Abwechslung nach dem Geruch von Rauch und verbranntem Wachs, Puder und schwerem Parfüm im Ballsaal.
Als sie langsam über die Pfade schlenderten, wandte sich Elizabeth plötzlich zu Avery und fragte: "Ich gehe doch recht in der Annahme, dass Sie der Agent sind, der mir zugeteilt wurde?"
Er lächelte. "Ich helfe einem anderen Agenten in dieser Angelegenheit, ja."
"Natürlich." Sie verzog reuig den Mund. "Sie arbeiten ja immer mit einem Partner, nicht wahr? Genau wie früher Hawthorne und mein Bruder."
"Das funktioniert gut, Mylady, und hat Menschenleben gerettet."
Ihr Schritt stockte. Manche Menschenleben vielleicht. "Mir gefällt nicht, dass es diesen Agentenring überhaupt gibt, Mr. James. Williams Heirat und seine darauf folgende Kündigung ist ein Segen für mich. Er wäre in der Nacht, als ich meinen Mann verlor, ebenfalls fast gestorben. Ich kann es kaum erwarten, dass die Organisation nicht mehr Teil meines Lebens ist."
"Wir bemühen uns, alles so schnell wie möglich zu einem Abschluss zu bringen", versicherte er ihr.
"Das weiß ich", seufzte sie. "Ich freue mich, dass Lord Eldridge Sie ausgesucht hat."
Avery drückte ihre Hand, die immer noch auf seinem Unterarm lag. "Ich war dankbar für die Gelegenheit, Sie wiederzusehen. Seit unserer letzten Begegnung sind einige Monate vergangen."
"Ist das wirklich schon so lange her?", fragte sie stirnrunzelnd. "Die Zeit vergeht wie im Flug."
"Ich wünschte, das könnte ich auch behaupten", ertönte eine bekannte Stimme hinter ihr. "Leider kamen mir die letzten vier Jahre wie eine Ewigkeit vor."
Elizabeth erstarrte, und ihr stockte das Herz, bevor es rasend schnell wieder einsetzte.
Avery drehte sich mit ihr zu dem Mann herum, der sich zu ihnen gesellt hatte. "Ah, da ist ja mein Partner. Wie ich gehört habe, sind Lord Westfield und Sie alte Bekannte. Hoffentlich wird dieser Umstand die Abläufe beschleunigen."
"Marcus", flüsterte sie und riss die Augen auf, denn seine Anwesenheit traf sie wie ein Schlag.
Er verneigte sich. "Zu Ihren Diensten, Madam."
Als Elizabeth schwankte, stützte Avery sie. "Lady Hawthorne?"
Marcus kam mit zwei großen Schritten auf sie zu. "Nicht ohnmächtig werden, meine Liebe. Tief Luft holen."
Das war eine unmögliche Aufgabe für sie, denn plötzlich schnappte sie wie ein Fisch auf dem Trockenen nach Luft, und ihr Korsett schnürte sie unerträglich ein. Sie wehrte ihn ab, weil seine Nähe und der Geruch seiner Haut es ihr noch schwerer machten, zu Atem zu kommen.
Sie sah, wie Marcus Avery einen vielsagenden Blick zuwarf, woraufhin dieser sich umdrehte und zu einem Farn in einiger Entfernung schritt, für den er

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