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Eine Herzensbrecherin zum Verlieben von Blake, Ally (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.05.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Eine Herzensbrecherin zum Verlieben

Als Caitlyn im Nachtclub einem Fremden direkt in die Arme stolpert, stockt ihr der Atem: Der Typ ist nicht nur unfassbar sexy - er hat auch noch Humor. Nach drei geplatzten Verlobungen scheint Dax Bainbridge genau der Richtige zu sein für das, was sie jetzt will: eine heiße, unverbindliche Affäre. Tatsächlich schwebt Cait mit dem Finanzgenie bald im siebten Sex-Himmel. Bis er von Heirat redet - und sie mal wieder davonläuft. Doch diesmal bleibt ihr Herz zurück ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 28.05.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954465170
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 427 kBytes
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Eine Herzensbrecherin zum Verlieben

1. KAPITEL

Die Sand Bar , der kleinste aber feinste Club von Melbourne, lag in einer versteckten Seitengasse des Stadtzentrums und war an diesem Samstagabend besonders gut besucht.

"Ist der süß!" Franny musste schreien, damit ihre Freundin sie überhaupt wahrnahm.

Verträumt starrte Caitlyn auf den gut aussehenden Typen, der in Jeans und T-Shirt am anderen Ende der Bar stand. Unbewusst spielte sie dabei mit ihren glitzernden Ohrhängern.

"Ja, ist er. Und für einen Mann, der sich die meiste Zeit draußen aufhält, hat er echt schöne Hände. Er spielt sicher Klavier."

Franny prustete vor Lachen in ihr Cocktailglas und erschütterte damit den kleinen Flamingo aus Plastik, der nun bedenklich schief in ihrem Getränk herumtanzte. "Wenn der Junge Klavier spielt, dann machen mich die Kritzeleien auf dem Block neben meinem Telefon zu einem weiblichen Picasso."

Auch Caitlyn griff nach ihrem pinkfarbenen Cocktail, sah Franny jedoch im selben Moment aus großen Augen an. "Was genau meinst du damit?"

"Du bist ganz ehrlich die einzige Frau, die es schafft, in einem Mann, dem sie gerade erst begegnet ist, einen möglichen Heiratskandidaten zu sehen."

"Das stimmt nicht! Ich habe noch nie ..."

"Du weißt, dass das stimmt", fiel Franny ihrer Freundin ins Wort. "Du schwebst immer gleich im siebten Himmel. Aber du brauchst jemanden, der dich wieder auf die Erde zurückholt. Einen Typen, der dich mal nicht mit der Nummer durchkommen lässt, die du dauernd abziehst. Jemanden, der nach seinen eigenen Regeln spielt - und nicht nach deinen."

Caitlyn starrte immer noch auf ihr Date, an dessen Waschbrettbauch sich gerade zwei aufgedonnerte Blondinen vorbeidrängelten.

"Glaub mir Franny, wir hören im Moment noch keine Hochzeitsglocken", widersprach sie mit Nachdruck.

Franny stupste sie von der Seite an. "Hauptsache, ihr hört ab und zu die Bettfedern quietschen."

Caitlyn gab der Freundin einen empörten Hieb auf den Oberarm. "Wir kennen uns erst seit einer Woche."

Franny schüttelte den Kopf. "Das ist doch kein Gegenargument!"

Caitlyn hingegen war keine Frau, die mit irgendwelchen Typen sofort ins Bett ging. Schneller Sex bedeutete ihr nichts. Für sie musste sich das Feuer der Leidenschaft langsam ausbreiten. Verstohlene Blicke, heimliche Berührungen und scheue Küsse, die eine wunderbare Art von Anspannung verursachten. Das war Caitlyns Adrenalinkick. Die Vorfreude und dann der Moment in dem man die Hände nicht mehr voneinander lassen konnte. Die kurze Zeit der Realitätsverdrängung - besser als alles, was danach kam. Und so würde der gute Junge erst einmal warten müssen.

Gerade sah er zu Caitlyn und Franny hinüber und grinste. Er schien offen und selbstsicher, aber wenn Caitlyn ganz ehrlich zu sich selbst war, musste sie zugeben, dass er ihr auch ein wenig dämlich erschien. Trotz allem hatte Franny recht: Sein zerzaustes blondes Haar und seine Grübchen ergaben zusammen mit dem Grinsen ein ungemein süßes Gesamtbild.

Mit einem zufriedenen Lächeln gab Caitlyn der Freundin in Zeichensprache zu verstehen, dass sie sich kurz frisch machen wollte. Sie holte tief Luft und machte sich dann so klein und dünn wie möglich, um sich einen Weg durch die endlose Masse an feiernden Clubgästen zu bahnen.

Nach ein paar Metern musste sie jedoch wieder ihre normale Gestalt annehmen, um sehen zu können, wo sich die Damentoilette befand. Sie drehte sich um und stieß mit dem Kopf gegen eine Wand.

Jedenfalls fühlte es sich so an. Im nächsten Moment jedoch bemerkte Caitlyn, dass die Wand ungewöhnlich warm und nachgiebig war und außerdem einen Anzug trug.

Sie wich zurück, wurde jedoch im Gedrängel erneut an die Wand gedrückt.

"Wow", stöhnte sie. Die Situation war irgendwie beunruhigend, und Caitlyn versuchte, sich aufrecht zu stellen, indem sie sich an der Wand abstützte.

Dann sah sie nach oben, und

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