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Eine Liebe in den Highlands Roman von Laurens, Stephanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.09.2019
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Eine Liebe in den Highlands

Eine widerspenstige Lady, ein unwiderstehlicher Gentleman und eine Leidenschaft, die den tiefen Schnee in den Highlands zum Schmelzen bringt.
Schottland, 1837: Die Cynsters haben sich im Carsphairn Manor versammelt, um gemeinsam das Weihnachtsfest zu begehen. Auch Claire Meadows, Gouvernante der Tochter Gabriel Cynsters, und Daniel Crosbie, Hauslehrer der Söhne Lucifer Cynsters, gehören zur Gesellschaft der Feiernden. Schon bei ihrem ersten Treffen sprühen die Funken zwischen der jungen Angestellten und dem attraktiven Lehrer. Doch Claire, seit Kurzem verwitwet, glaubt nicht an eine zweite große Liebe. Daniel hingegen will sich der auflodernden Leidenschaft hingeben und ist fest entschlossen, das Herz und die Hand der widerspenstigen Gouvernante zu erobern.

Stephanie Laurens begann mit dem Schreiben, um etwas Farbe in ihren wissenschaftlichen Alltag zu bringen. Ihre Bücher wurden bald so beliebt, dass sie ihr Hobby zum Beruf machte. Stephanie Laurens gehört zu den meistgelesenen und populärsten Liebesromanautorinnen der Welt und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in einem Vorort von Melbourne, Australien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 16.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641240936
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: By Winter's Light (Cynster Next Generation 1)
    Größe: 1619 kBytes
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Eine Liebe in den Highlands

Kapitel 1

23. Dezember 1837
Carsphairn Manor,
Vale of Carsphairn, Schottland

Daniel Crosbie fühlte sich, als wären Weihnachten und Ostern auf einen Tag gefallen. Während er den Blick durch den großen Festsaal gleiten ließ, in dem sich sechs Cynster-Familien und die dazugehörigen Hausangestellten versammelt hatten, erlaubte er es sich, einen Moment lang in seinem unerwarteten Glück und der sich daraus ergebenden Hoffnung zu schwelgen.

Um ihn herum genossen die Familien ein opulentes Willkommensmahl, das ihnen zum Auftakt der Feierlichkeiten, die in den nächsten zehn Tagen hier stattfinden sollten, serviert worden war. Wenn Daniel es richtig verstanden hatte, handelte es sich bei den Festivitäten um eine Kombination aus Weihnachten, der Julzeit und Silvester.

Die Gäste, die sich hier zusammengefunden hatten, saßen auf Bänken an langen Tischen, ihre Augen leuchteten, alle lächelten und waren bester Laune. Unterhaltungen und Gelächter erfüllten den Raum. Freude und erwartungsvolle Spannung stand auf den Gesichtern geschrieben. Der warme Schein unzähliger Kerzen auf den riesigen Kandelabern, die an massiven Ketten von der Kuppeldecke hingen, erhellte die Züge der Anwesenden.

Sie alle waren in der großen Halle zusammengekommen, dem Mittelpunkt und Herzstück des Anwesens, von der aus man nach allen Seiten die verschiedenen Flure, Trakte und Stockwerke des imposanten Herrenhauses erreichte. Zwischen ihren dicken Mauern aus blassgrauem Stein fanden leicht alle Cynsters, immerhin an die sechzig Personen, sowie sämtliche Dienstboten und Arbeiter Platz, die auf dem großen Landgut beschäftigt waren und dort auch samt ihren Familien lebten.

Es war fast, als würde dort eine ganze Dorfgemeinschaft gemütlich zusammensitzen.

Da Daniel keine eigene Familie mehr hatte, hatte er die vergangenen zehn Weihnachtsfeste mit den Cynsters verbracht, bei denen er als Hauslehrer engagiert war, und zwar bei Alasdair Cynster und seiner Frau Phyllida. Es war allerdings das erste Mal in diesen zehn Jahren, dass der ganze Clan in den Norden gereist war, um dort gemeinsam das Weihnachtsfest zu begehen.

Zu diesem großen Verband gehörten sechs Einzelfamilien, die zumeist im südlichen England ansässig waren: die von Sylvester, dem Duke of St. Ives, die seines Bruders Richard und die der Cousins Spencer, Harry, Rupert und Alasdair.

Normalerweise kamen zu den Festlichkeiten noch andere Familien hinzu, die mit den Cynsters entfernter verwandt waren, in diesem Jahr aber ferngeblieben waren, weil ihnen die lange Reise ins Vale zum Besitz von Lord Richard Cynster und seiner Frau Catriona, der einsam in den westlichen Lowlands von Schottland lag, zu beschwerlich erschienen war. Zusätzlich hatte manch einen die Witterung abgeschreckt, denn diesmal hatten Schnee und Kälte früher eingesetzt als sonst. So waren lediglich die Festentschlossenen und Hartgesottenen zu der gemeinsamen Feier erschienen.

Es war der Kern des Clans, der wie Pech und Schwefel zusammenhielt.

Aus reiner Gewohnheit warf Daniel einen Blick hinüber zu den beiden Jungen, die lange Zeit seine Schützlinge gewesen waren, es jedoch schon bald nicht mehr sein würden. Bereits jetzt trug er nicht mehr die direkte Verantwortung für sie. Aidan, inzwischen sechzehn Jahre alt, und der ein Jahr jüngere Evan besuchten inzwischen die renommierte Internatsschule Eton und bedurften keines Hauslehrers mehr. Trotzdem behielt Daniel die beiden stets im Blick, wenn sie zu Hause waren - eine Angewohnheit, die die Eltern zu schätzen wussten und die die Jungen, die nach wie vor an ihm hingen, geduldig ertrugen.

Im Moment unterhielten sie sich angeregt mit ihren vielen Cousins. Sofort wurde Daniel hellhörig. Es kam ihm vor, als würden sie irgendetwas aushecken. Bloß was? Er nahm sich vor, der Sache später auf den Grund zu gehen.

Jason, der jüngste Sohn der Familie und der letzte von Daniels Schützlingen, saß

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