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Eine lustvolle Versuchung Roman von Bradley, Celeste (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.10.2015
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Eine lustvolle Versuchung

Zwei Brüder im Wettstreit um die Liebe einer Frau. Wer wird am Ende ihr Herz erobern?
Jahrelang war Miranda Talbot eine brave und pflichtbewusste Ehefrau. Nun, da sie verwitwet ist, kann sie endlich tun und lassen, was sie will. Sie ist schön, finanziell unabhängig, und alle Männer der Stadt liegen ihr zu Füßen. Als sie den attraktiven Castor Worthington kennenlernt, ist sie hingerissen von seiner Leidenschaft. Doch Castor hat einen Zwillingsbruder, von dem Miranda nichts weiß. Als dieser beginnt, um Miranda zu werben, entspinnt sich zwischen den beiden Brüdern ein ehrgeiziger und hitziger Kampf um Mirandas Gunst. Für wen wird sie sich entscheiden?

Celeste Bradley, 1964 in Virginia geboren, lebt am Fuße der Sierra Nevada in Nordkalifornien. Sie ist mit einem Journalisten verheiratet und hat zwei Töchter. Bevor sie 1999 ihren ersten Roman veröffentlichte, arbeitete sie als Schauspielerin, doch ihre wahre Leidenschaft ist das Schreiben. Preisgekrönt, u. a. mit dem RITA Award für besonders herausragende Liebesromane, gehört die New York Times-Bestsellerautorin inzwischen zu den heiß geliebten Stars des Genres.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 19.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641103668
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Worthington Vol.2
    Originaltitel: And Then Comes Marriage (02 Worthington)
    Größe: 688kBytes
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Eine lustvolle Versuchung

Kapitel 1

England, 1818

Wenn ich nur den Mut fände, könnte ich zu den glückseligsten Frauen weit und breit gehören - wenn doch nur dieser lästige gesunde Menschenverstand mir nicht gleich eilig versichern würde, dass ich ebenso gut zu den unglückseligsten gehören könnte und dass ein Leben voller Gewissensbisse vor mir liegt, hinter mir dagegen nur süße Erinnerungen.

Ich glaube, ich würde mich lieber für die Zukunft entscheiden, egal für welche, als auch nur einen einzigen Tag länger in diesem zermürbenden Zustand von "ungeliebt" oder "übersehen" ausharren zu müssen.

Wenn ich nur den Mut fände ...

Gemächlich schlenderte Mrs. Gideon Talbot über den Bürgersteig. Miranda war heute ohne ihre Zofe unterwegs, denn die arme Tildy hatte sich eine schlimme Erkältung eingefangen und mit einem heißen Tee und einer Tasse Hühnerbrühe in ihr Bett gekuschelt. Miranda schätzte es sehr, frei und ohne Begleitung unterwegs zu sein. Warum war es eigentlich nötig, dass eine Lady stets von ihrer Zofe begleitet wurde? Im Ernstfall könnte die zarte Tildy sie doch ohnehin kaum beschützen. Genauso wenig wurde sie gebraucht, um Pakete zu schleppen, denn kaum dass Miranda in einem Laden ihre Anschrift genannt hatte, wurden ihre Einkäufe garantiert und unverzüglich geliefert. Es sah danach aus, als richtete sich alle Welt nach den Wünschen einer wohlhabenden, respektablen Witwe - ehrlich gesagt ein recht erfrischender Zustand. Anstatt also die übliche Runde durch die Läden zu drehen und bei den Lieferanten vorbeizuschauen, hatte Miranda ihre Mietkutsche in eine Gegend dirigiert, die ihr weniger vertraut war. Dabei hatte sie gar nicht erwartet, ihn dort zu sehen. Nein, sie war einfach nur neugierig; sie wusste, dass er ganz in der Nähe residierte, und wünschte, ein wenig mehr über diesen Mann zu erfahren, den sie sich nicht mehr aus dem Kopf schlagen konnte. Und als ob sie ihn durch ihre Gedanken herbeigerufen hätte, trat im selben Moment ein großer dunkelhaariger Bursche aus einer Gasse, rannte quer über die Straße und wich dabei Karren, Reitern und Pferdeäpfeln aus. Miranda kannte diesen Mann. Sie wusste, wie breit seine Schultern waren und wie sein Haar sich über den Kragen kringelte. Ganz besonders gut kannte sie den harten, muskulösen Hintern des Reiters. Denn an den meisten Nachmittagen in den vergangenen vier Wochen hatte dieser Hintern auf ihrem Sofa gesessen, während sie den zugehörigen Mann mit Tee und Konversation versorgt hatte. Mr. Pollux Worthington. Mr. Worthington war wirklich ein attraktiver Bursche, auch wenn Miranda sich hauptsächlich für das lässige Lächeln und seinen verschmitzten Humor interessierte. Nachdem ihre trockene, lieb- und leblose Ehe in eine stille, verstaubte Witwenschaft übergegangen war, waren die Hitze und das Licht der Besuche von Mr. Worthington zum Höhepunkt ihrer Tage avanciert. Es ging vollkommen in Ordnung, dass ein oder zwei ehrenwerte Gentlemen sie ab und zu aufsuchten, und sie erinnerte sich an die harsche Stimme der Vergangenheit, die ihr immer wieder durch den Kopf hallte. Die Hälfte ihrer Trauerzeit hatte sie bereits hinter sich gebracht und nicht mehr als zwei ganz und gar respektablen Burschen den Schritt über ihre ganz und gar respektable Schwelle erlaubt. Die Aufwartungen hatten am helllichten Nachmittag stattgefunden und selten länger als eine angenehme halbe Stunde gedauert. Zugegeben, manchmal wanderten ihre Gedanken zu Mr. Worthingtons großen, geschickten Händen. Oder ihr Blick hing an seinen Lippen. Oder sie gab sich schwärmerisch der Einbildung hin, wie sein muskulöser Hintern sich wohl in ihren Händen anfühlen mochte ... Aber es brauchte doch schließlich niemand zu wissen, was sich hinter ihren züchtig niedergeschlagenen Lidern abspielte, oder?

In den letzten Tagen hatte Mr. Worthington ihr keinen Besuch mehr abgestattet. M

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