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Eine Nacht im Februar von Kruger, Lisa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.04.2017
  • Verlag: epubli
eBook (ePUB)
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Eine Nacht im Februar

Nick Hutton hat ein Leben, wie es viele träumen: erfolgreich, vermögend, attraktiv, ungebunden. Zu seinem Leben zählen zahllose Affären - die große Liebe mit Hochzeit, Familie und Kindern kam für ihn nie Frage. Womit er bei Frauen viele gebrochene Herzen hinterließ. Der einzige, der nicht in das Bild des Playboys passt, ist sein Hund. Der junge Terrier Murphy sorgt dafür, das Nick Huttons sorgloses Leben aus den Fugen gerät. Murphy führt ihn zu einer Frau, die ihm so gefährlich werden kann wie kaum jemand zuvor. Denn Rebecca Hold ist Journalistin und für ihre ebenso hartnäckigen wie kompromisslosen Recherchen bekannt. Ihr nächstes Ziel: der verschwiegene Hedgefonds-Manager Nick Hutton. Eine Nacht im Februar ändert alles. Denn beiden kommt etwas dazwischen, mit dem sie nicht gerechnet hatten. Sie müssen sich zwischen Job und Liebe entscheiden, es sei denn .... Keine weiteren Angaben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 16.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745056136
    Verlag: epubli
    Größe: 4513 kBytes
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Eine Nacht im Februar

Kapitel 1

"Hey...". Rebecca hörte ein leichtes Trappeln und sah gerade noch, wie ein Fellknäuel durch ihre Wohnungstür huschte. Natürlich hatte sie sie wieder offen stehen gelassen, als sie eben kurz zum Briefkasten ging. Natürlich hatte sie wieder keinen Schlüssel mit, und natürlich hoffte sie, dass die Wohnungstür nicht wieder zufallen würde. Sie schloss den Briefkasten auf, nahm zielsicher einige Briefe mit und klappte die kleine Tür wieder zu.

Vermutlich war sie eine der wenigen, die in diesen digitalen Zeiten noch Briefe erhielt. Wenn heute ein Postbote kam, war er meistens mit Paketen diverser Onlineshops bepackt. Sie aber schätzte den guten alten Brief - des Postgeheimnisses wegen. Dies hing sicher auch mit ihrem Job als Journalistin zusammen. Im Netz war der Datenschutz schon lange nicht mehr gewährleistet. Das Briefgeheimnis hingegen war nach wie vor ein hohes Gut. Wollte sie an wichtige, geheime oder belastende Informationen gelangen, ging es heutzutage manchmal nicht anders als mit einem guten alten Brief.

Wer oder was da genau in ihrer Wohnung unterwegs war, hatte sie so schnell nicht sehen können. Sie beeilte sich. "Hallo?", rief sie vorsichtig in ihren Flur. Okay, nach einem Tier Hallo zu rufen, war nicht wirklich clever, andererseits verstand ein Tier ihre Worte auch nicht. Tapp, tapp, tapp - sie hörte wieder die leisen, aber federnden Schritte. Dann schauten zwei Knopfaugen aus der Küche neugierig hervor Ein Hund! Und was für einer! Ein Foxterrier. In den bekannten drei Farben: weiße Haare an Kopf, Körper, Beinen und Schwanz, abgesetzt mit schwarzen und braunen Flecken. In seinem Fall waren beide Ohren braun, der Hals braun und schwarz. Auf dem Rücken hatte er noch einen schwarzen Fleck, der aussah, als ob sich eine Decke um ihn legte. Die Schwanzspitze war ebenfalls schwarz. Ein bildhübscher Hund. Und das wusste er offenbar auch selbst.

Sie schloss die Wohnungstür, blieb im Flur stehen und beugte sich leicht hinunter. Nicht zu tief, falls er versuchte, sie anzuspringen oder nach ihr zu schnappen. "Hey, mein Kleiner, wer bist Du denn?" Angst hatte sie vor Hunden noch nie gehabt. Sie streckte ihren Arm aus, ballte die Hand zu einer lockeren Faust und drehte sie etwas nach innen. Das schien seine Neugier zu wecken. In der Hoffnung, ein Hundeleckerli zu finden. Er trabte auf sie zu, blieb aber rechtzeitig stehen. Streckte die schwarze, feuchte Nase leicht vor und beschnupperte ihre Hand.

Sie öffnete vorsichtig die Faust, drehte die Hand und versuchte, ihn unter seinem Hals zu streicheln. Was er auch zuließ. Ängstlich schien er jedenfalls nicht zu sein. Sie erhob sich und ging den Flur entlang, bog rechts in die Küche ab. Er folgte ihr. Nun hatte sie nur das Problem: Wie hieß der Hund? Woher kam er - und vor allem: Wem gehörte er? Da die Haustür verschlossen war - wie eigentlich immer - musste er bereits im Gebäude gewesen sein. Er hätte sonst nur mit dem Briefträger ins Haus gelangen können. Der aber hätte sicherlich etwas bemerkt.

Außer ihr selbst im Erdgeschoss wohnten in den oberen Etagen jeweils zwei Parteien, insgesamt 13 Wohnungen. Sie kannte sie zwar nicht alle Bewohner bestens, wusste aber, dass eigentlich kein Hund im Haus lebte. Also vielleicht zu Besuch? Immerhin eine Möglichkeit. Den einzigen, den sie bisher nicht gesehen und kennengelernt hatte, war der neue Eigentümer der Wohnung im obersten Stockwerk. Die Ausbauarbeiten schienen beendet, und es sollte wohl auch jemand eingezogen sein, so viel wusste sie.

Ein Banker oder Manager. Zweifelsohne aber jemand mit Geld, sonst hätte er den Ausbau nicht finanzieren können. Wobei - Ausbau traf es nicht richtig. Das Hausdach war abgetragen und das Gebäude um eine komplette Etage aufgestockt worden. Zwar bestand Wohnungsmangel allerorten, dass der aber durch solche Maßnahmen behoben werden konnte, daran zweifelte sie.

Ob der Kleine Durst hatte? Sie nahm eine Porzellanschüssel aus einem der K

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