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Eine Nacht voller Sinnlichkeit von Williams, Cathy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Eine Nacht voller Sinnlichkeit

Vicky muss auf jeden Fall vermeiden, dass ihr neuer Boss Max Forbes ihre Tochter Chloe kennen lernt! Denn dann würde er, so glaubt Vicky, alles daransetzen, um ihr die Kleine zu nehmen. Schließlich ist er Chloes Onkel und könnte ihr Wohlstand und eine gute Ausbildung ermöglichen, während Vicky hart arbeiten muss, um für sie beide den Unterhalt zu sichern. Doch leicht ist es nicht, Max von ihrem Privatleben fernzuhalten. Denn seit dem ersten Moment herrscht zwischen ihnen eine magische Anziehungskraft. Immer wieder sucht er Vickys Nähe, bittet sie, ihn auf Geschäftsreisen zu begleiten, und erscheint unangemeldet bei ihr zu Hause. Doch von Liebe spricht er nicht...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 06.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864947544
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 282 kBytes
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Eine Nacht voller Sinnlichkeit

1. KAPITEL

"Guten Tag, Miss Lockhart!" Eine sorgfältig frisierte, korrekt gekleidete Frau mittleren Alters betrat das eindrucksvolle Foyer der Paxus PLC und begrüßte Vicky mit einem strahlenden Lächeln. "Ich bin Geraldine Hogg und leite den Schreibsaal", stellte sie sich vor und schüttelte Vicky fest die Hand. "Das hier sind Ihre Bewerbungsunterlagen, meine Liebe", sagte sie und schwenkte die zusammengehefteten Unterlagen. "Machen Sie sich auf eine Überraschung gefasst."

Bei ihren Worten sank Vickys Mut. Sie hasste Überraschungen. Dafür hatte sie sich nicht eine halbe Stunde lang durch den morgendlichen Berufsverkehr gequält! Vicky hatte sich als Schreibkraft bei Paxus PLC beworben, weil das Unternehmen ausgezeichnet zahlte und sie dringend einen Job brauchte, während sie ihr Leben neu ordnete. Die Arbeit im Schreibsaal würde sie zwar beruflich nicht voranbringen, aber es war momentan genau das Richtige. Vicky hätte dann Zeit, um ihr seelisches Gleichgewicht wiederzugewinnen.

"Lassen Sie uns in mein Büro gehen. Dort erkläre ich Ihnen alles", schlug Geraldine Hogg resolut vor. Ihre Stimme klang klar und herzlich. Vicky vermutete, dass Geraldine im Internat aufgewachsen war und ihre Schulzeit bevorzugt auf dem Hockeyfeld verbracht hatte. Geraldine Hogg wirkte entschlossen, aber nicht aggressiv, und Vicky wusste, sie würde gut mit ihr auskommen können, Überraschung hin, Überraschung her. Sie folgte Geraldine in einen mit einem schweren Teppichboden ausgelegten Flur.

"Meiner Meinung nach sind Sie für die ausgeschriebene Stelle überqualifiziert", sagte Geraldine freimütig, und Vicky unterdrückte einen Seufzer der Enttäuschung.

"Ich bin daran gewöhnt, hart zu arbeiten, Miss Hogg", antwortete sie ausweichend und beeilte sich, mit dem schnellen Gang der Frau Schritt zu halten.

Vicky spürte, wie sich die Nadeln aus ihrem hochgesteckten Haar zu lösen begannen. Nervös versuchte sie, die rebellischen Strähnen an ihren Platz zurückzuschieben, ohne ihr Tempo zu verlangsamen. Sie brauchte den Job und wollte keinen falschen Eindruck erwecken. Aber es war schwer, reif und erfahren zu wirken, wenn man widerspenstige rotblonde Locken hatte und Sommersprossen, die jeden Versuch zunichtemachten, eine strenge Miene aufzusetzen.

"So, da wären wir!" Geraldine Hogg blieb so unvermittelt vor einer der Türen stehen, dass Vicky einen Zusammenprall nur mit Mühe verhindern konnte. "Meine Mitarbeiterinnen sind gleich da drüben untergebracht." Geraldine wies auf den offenen Bereich gegenüber ihrem Büro. Vicky sah sich neugierig um und stellte sich vor, wie es sein mochte, dort zu arbeiten.

Zwischen der Arbeit im Schreibsaal und ihrem früheren Job in Australien lagen Welten. In Australien war sie eine der Assistentinnen des Direktors eines internationalen Unternehmens gewesen.

"Hereinspaziert! Möchten Sie Tee oder Kaffee?" Geraldine Hogg wies auf den Sessel gegenüber ihrem Schreibtisch und wartete, bis Vicky sich gesetzt hatte. Dann bat sie eine junge Frau, ihnen etwas zu trinken zu bringen.

"Ja gern, eine Tasse Kaffee bitte", sagte Vicky. Geraldine legte ein so schwindelerregendes Tempo vor, dass Vicky nach Atem rang. "Mit Milch, ohne Zucker. Vielen Dank."

"Also, ich werde Sie nicht in meiner Abteilung behalten." Geraldine stützte die Ellbogen auf, beugte sich vor und betrachtete Vicky prüfend. "Ich komme gleich auf meine kleine Überraschung zu sprechen!" Sie verschränkte die Finger und legte den Kopf zur Seite. "Aber vorher möchte ich Ihnen sagen, dass ich Ihren Lebenslauf überaus beeindruckend finde." Sie warf einen Blick auf Vickys Unterlagen und blätterte sie flüchtig durch, während Vicky krampfhaft überlegte, welche Schwierigkeiten sich aus dieser sogenannten Überraschung ergeben könnten. "Sie haben einiges zu bieten. Sicher hat Ihr früherer Chef Sie nur ungern gehen lassen."

"Das hoffe ich." Vicky bemühte sich, selbstbewusst zu lächeln. Aber sie war froh, als s

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