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Eine Prinzessin für mein Schloss Digital Edition von Richmond, Emma (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.09.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Eine Prinzessin für mein Schloss

Irgendwie hat sich Carrick Lorne-Howell III die Historikerin Kenda anders vorgestellt. Eiskalt und rachsüchtig. Zumindest wollte sie aus Wut den Golfschläger eines Freundes zerbrechen. Allerdings ist die Frau, die er auf seinem Schloss näher kennenlernt, reizvoll anders

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 116
    Erscheinungsdatum: 21.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733786618
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 736 kBytes
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Eine Prinzessin für mein Schloss

2. KAPITEL

"Wenn er sie nur von den Findlingen wegleiten kann ...", murmelte Martin, der dicht hinter Kenda stand.

"Findlinge?", fragte Kenda besorgt.

"Der Boden dort hinten ist übersät mit Findlingen. Von oben kann er sie unmöglich sehen. Schon gar nicht, wenn ihn das Flutlicht blendet, aber ... Er dreht um ... Gütiger Himmel, er trifft das Schloss! Nein, nein ... Wir haben Glück. Er scheint Carricks Lampe entdeckt zu haben. Soll ich einen Krankenwagen anrufen? Was meinen Sie?"

"Auf jeden Fall", sagte Kenda hastig. "Selbst wenn ein Wunder geschieht und er es irgendwie schafft zu landen. Er wird ärztliche Hilfe brauchen ... Oh, meine Güte!" Kenda zuckte zusammen, als das Flugzeug auf den Boden aufschlug und zerschellte. "Schnell, rufen Sie an!", drängte sie Martin. Dann rannte sie zu dem Flugzeug und Carrick hinüber.

"Verschwinden Sie!", fuhr er sie ärgerlich an. "Das verfluchte Ding kann jeden Augenblick explodieren."

"Ich bin Erste-Hilfe-Fachmann!", rief sie atemlos und kicherte anschließend nervös. Das hatte sie schon immer einmal sagen wollen, doch bisher hatte sich in ihrer Nähe noch nie ein Unfall ereignet, und Carrick hatte es wahrscheinlich nicht einmal gehört, weil er gerade unter dem Flügel kauerte und versuchte, die Tür zu öffnen.

Ohne darüber nachzudenken, beugte sich auch Kenda hinunter und half ihm mit aller Kraft. Irgendwie gelang es ihnen, gemeinsam die Tür zu öffnen, und zwar so plötzlich, dass sie beide nach hinten fielen. Carrick kam als Erster wieder hoch und leuchtete mit seiner Taschenlampe ins Cockpit. Kenda hörte ihn mit dem Piloten sprechen.

"Bewegen Sie ihn bloß nicht!", warnte sie Carrick und hockte sich wieder neben ihn.

"Er ist bei Bewusstsein", murmelte Carrick. "Er hat eine offene Wunde am Kopf, dazu ist er am rechten Oberschenkel verletzt." Er gab ihr die Taschenlampe, zog sein Sweatshirt aus, riss es in Streifen und band den Oberschenkel des Piloten ab. "Andere Verletzungen sind nicht zu entdecken."

"Was nicht heißt, dass es keine gibt. Fragen Sie ihn, ob er Schmerzen am Rücken oder im Halsbereich hat!" Sie lehnte sich gegen Carrick und versicherte dem Piloten mit einem - wie sie hoffte - zuversichtlichen Lächeln, dass der Krankenwagen schon unterwegs sei. "Haben Sie noch andere Verletzungen?", fragte sie schließlich selbst.

"Kenda ..." Carrick wurde ungeduldig.

"Nein! Wir müssen wissen, ob sein Rücken verletzt ist. Machen Sie Platz, damit ich fühlen kann!"

"Wissen Sie wirklich, was Sie da tun?"

"Ja." Sie hoffte es zumindest.

"Also meinetwegen! Aber lassen Sie mich seine Uniform ausziehen und nachsehen, ob er eingeklemmt ist! Es könnte sein, dass wir ihn schnell herausziehen müssen."

Als er fertig war, machte er Platz für Kenda, blieb aber für alle Fälle in ihrer Nähe ...

Kenda versuchte nicht über die Möglichkeit einer Explosion nachzudenken, obwohl das Knirschen im Flugzeugrumpf nicht aufhören wollte. Sie fand keine weiteren Verletzungen, doch musste das nichts heißen. "Was ist mit Ihrem Hals?", fragte sie freundlich.

Der Mann stöhnte, bemühte sich, den Kopf zu schütteln. Kenda gab Carrick die Taschenlampe und zog ihren Pullover über den Kopf. Wenn er sein Sweatshirt opferte, dann ... Schnell zerriss sie den Pullover und benutzte ihn als Halsbinde. "Halten Sie sich so ruhig wie möglich!", sagte sie eindringlich. "Falls es zu einer Explosion kommt, werden wir Sie vorher hier herausholen, das verspreche ich Ihnen. Von wie weit kommt der Krankenwagen?", fuhr sie, an Carrick gewandt, fort.

"Zehn Meilen. Es gibt zwar auch eine Krankenstation in Lynton, aber ob die einen Rettungswagen haben ...", flüsterte er. "Ich werde mal nach dem Treibstoff sehen."

Kenda nickte und beobachtete, wie Carrick den Flügel der Maschine über ihren Köpfen anleuchtete. Danach ging er auf die andere Seite des Wracks. Dort war der Flügel vollständig abgebroch

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