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Eine unmögliche Affäre von Dunlop, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.01.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Eine unmögliche Affäre

Carrie kann es nicht lassen: Immer wieder lässt sie sich von dem reichen Playboy Max Gray verführen! Auf dem Promiparkett bewegt er sich gekonnt wie kein anderer - und verfolgt dabei nur seine eigenen egoistischen Träume. Daher muss sie ihre Affäre unbedingt beenden. Vor allem jetzt, wo sie von ihm schwanger ist! Denn der begehrte Junggeselle ist nun mal kein Familienmensch, deshalb darf er es nie erfahren. Doch wie kann sie ihre Lage vor einem so routinierten Lebemann geheimhalten? Vor allem, wenn er sie so heiß küsst, dass sie keinen klaren Gedanken mehr fassen kann?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 14.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733720186
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 403 kBytes
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Eine unmögliche Affäre

1. KAPITEL

Es war die Nacht der Amtseinführung des amerikanischen Präsidenten in Washington, und Cara Cranshaw musste sich zwischen dem Präsidenten und ihrem Liebhaber entscheiden. Der eine betrat hoch aufgerichtet und strahlend den großen Ballsaal des Worthington Hotels, während die Band einen Triumphmarsch anstimmte und die Menge ihm zujubelte. Der andere, dem das dunkle Haar wie immer etwas zerzaust in die Stirn fiel und dessen Fliege nicht ganz gerade saß, starrte Cara vom anderen Ende des Ballsaales an. Und als sie seinem Blick kurz begegnete, wurde sie rot. So eindeutig war das, was er wollte. Sie nackt in den Armen halten.

Momentan gewann Reporter Max Gray den Kampf um Caras Aufmerksamkeit. Obwohl sie fest entschlossen war, mit ihm Schluss zu machen, konnte sie sich einfach nicht seinem Blick entziehen. Unwillkürlich legte sie sich die Hand auf den flachen Bauch. Doch da Ted Morrow zum Präsidenten gewählt worden war, musste sie die Beziehung mit Max unbedingt abbrechen.

"Meine Damen und Herren", versuchte sich der Moderator verständlich zu machen, was bei dem begeisterten Klatschen und der lauten Musik nicht ganz einfach war. "Der Präsident der Vereinigten Staaten!"

Der Jubel kannte keine Grenzen, die Band spielte lauter. Die Menge bildete eine Gasse, um Platz für Präsident Morrow zu machen. Auch Cara trat ein paar Schritte zurück, konnte den Blick aber nicht von Max lösen, der auf der anderen Seite der Gasse das Gleiche tat. Sie versuchte, sich nichts anmerken zu lassen, denn auf keinen Fall durfte sie ihm zeigen, wie verwirrt und verunsichert sie seit ihrem Termin beim Arzt am Nachmittag war. Es gibt eine Lösung, versuchte sie sich immer wieder gut zuzureden. Kein Grund, besorgt zu sein oder gar Angst zu haben.

"Er ist spät dran", hörte sie Sandy Hanifords schrille Stimme.

Sandy Haniford war relativ neu im Pressebüro des Weißen Hauses, in dem Cara als Public Relation Spezialistin arbeitete.

"Nur ein paar Minuten", gab Cara zurück, die Augen immer noch auf Max gerichtet. Sie musste sich unbedingt beruhigen. Seit sie erfahren hatte, dass sie schwanger war, war zwar ihre Welt irgendwie aus den Fugen, was aber nicht bedeutete, dass sie ihren Job in dieser wichtigen Nacht nicht gut machte.

"Ich hatte gehofft, dass der Präsident etwas früher kommt", schrie Sandy ihr wieder ins Ohr. "Weil in letzter Sekunde noch ein weiterer Redner hinzugekommen ist."

"Was?" Cara sah sie entsetzt an. "Was hast du gesagt?"

"Noch ein Redner."

"Das kann doch nicht wahr sein."

"Ist es aber."

"Dann musst du das wieder rückgängig machen."

Die Redner dieses Abends, der von Organisationen veranstaltet wurde, die dem Präsidenten eher feindlich gesinnt waren, standen schon lange fest. Auch der Fernsender American News Service (ANS), der diesen Ball im Worthington Hotel ausrichtete, gehörte zu den Organisationen, die dem Präsidenten kritisch gegenüberstanden. Aber sein Ball hatte eine lange Tradition, und so musste der Präsident auch hier erscheinen.

Seine Anwesenheit war mit dreißig Minuten festgelegt. Man erwartete ihn um 22.45 Uhr, jetzt wohl eher um 22.52 Uhr, und um 23.15 Uhr musste er bereits wieder aufbrechen. Denn als Nächstes musste er den Ball besuchen, den das Militär für ihn veranstaltet hatte, und zu dem wollte er auf keinen Fall zu spät kommen.

"Aber was soll ich denn tun? Soll ich den Mann anfallen, wenn er in Richtung Bühne geht?" Sandys Verzweiflung schlug in Sarkasmus um.

"Du hättest dieses Problem gar nicht erst aufkommen lassen sollen." Cara zog ihr Telefon aus der Tasche, um ihre Chefin, die Pressesprecherin Lynn Larson, anzurufen.

"Glaubst du denn, das hätte ich nicht versucht?"

"Offenbar nicht hartnäckig genug. Wie konntest du dem ANS die Genehmigung geben, noch einen Redner aufzustellen?"

"Sie haben mich doch gar nicht gefragt!", verteidigte sich Sandy. "Graham Boyle persönlich ha

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