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Eine Weihnachtshochzeit im Schnee von Morgan, Sarah (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.09.2020
  • Verlag: HarperCollins
eBook (ePUB)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine Weihnachtshochzeit im Schnee

Wunderbare Weihnachtsromantik von Bestsellerautorin Sarah Morgan
Im verschneiten Aspen soll Rosies Hochzeit stattfinden. Doch dem steht mehr im Weg, als alle ahnen: Die Eltern der Braut stehen selbst kurz vor der Scheidung und wollen nur genau bis nach den Feierlichkeiten den Schein wahren. Die Schwester der Braut hält die Eheschließung für einen Fehler und will Rosie davor bewahren, verliebt sich aber unsterblich in den Trauzeugen. Und die Braut selbst hat auch schon kalte Füße! Je näher der große Tag rückt, desto höher schwappen die Emotionen. Dieses Weihnachtsfest wird für jeden in der Familie unvergesslich!
"Morgan weiß einfach, wie man einen gut ausgewogenen Urlaubsroman mit familiären Ressentiments und Liebesgeschichte schreibt. Eine Weihnachtshochzeit im Schnee ist Schneehochzeitsfeeling pur und hält einen garantiert warm." Entertainment Weekly

Sarah Morgan ist eine gefeierte Bestsellerautorin mit mehr als 18 Millionen verkauften Büchern weltweit. Ihre humorvollen, warmherzigen Liebes- und Frauenromane haben Fans auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von London, wo der Regen sie regelmäßig davon abhält, ihren Schreibplatz zu verlassen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 22.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783749950317
    Verlag: HarperCollins
    Originaltitel: A Wedding in December
    Größe: 1828 kBytes
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Eine Weihnachtshochzeit im Schnee

MAGGIE

Als das Telefon morgens um drei Uhr klingelte und sie aus dem so dringend benötigten Schlaf riss, dachte Maggie als Erstes: schlechte Nachrichten.

In Gedanken ging sie verschiedene Möglichkeiten durch, wobei sie mit dem schlimmsten Szenario anfing. Tod oder zumindest eine Verletzung, die ein Leben verändern konnte. Polizei. Krankenwagen.

Mit klopfendem Herzen und halb benommen griff sie nach dem Telefon, das auf dem Bücherstapel neben ihrem Bett lag. Der Name auf dem Display vermochte sie nicht zu beruhigen.

Ihre jüngste Tochter schien Ärger nur so anzuziehen.

»Rosie?« Vorsichtig tastete sie nach dem Lichtschalter und setzte sich auf. Das Buch, über dem sie eingeschlafen war, fiel auf den Boden und brachte den Stapel mit Weihnachtskarten durcheinander, die sie am Abend zuvor angefangen hatte zu schreiben. Sie hatte eine Winterszene mit schneebeladenen Bäumen ausgesucht. Seit fast einem Jahrzehnt hatte es an Weihnachten keine Schneeflocke mehr in ihrem Dorf gegeben. Sie scherzten oft, dass ihr Nachname zum Glück White, also Weiß, lautete, weil das die einzige Möglichkeit war, eine weiße Weihnacht zu erleben.

Mit dem Telefon kuschelte sie sich unter die Decke. »Ist was passiert?« Angesichts der physischen Distanz zwischen ihr und Rosie fühlte sie sich frustriert und hilflos.

Alle sagten, dass Reisen die Welt kleiner machte, doch Maggie schien sie nicht kleiner zu sein. Warum konnte ihre Tochter ihr Studium nicht in der Nähe ihres Heimatdorfs fortführen? Oxford mit seinen berühmten Kirchtürmen und alten Colleges lag schließlich nur ein paar Meilen entfernt. Rosie hatte dort ihren Bachelor gemacht und dann ihren Master. Maggie hatte sie gern in ihrer Nähe gehabt. Sie waren im Sonnenschein über kopfsteingepflasterte Straßen spaziert, vorbei an alten honigfarbenen Gebäuden und durch die mit Narzissen übersäten Wiesen der Christchurch Meadows. Insgeheim hatte Maggie gehofft, dass ihre Tochter in der Nähe bleiben würde, doch nach ihrem Master war Rosie ein Stipendium für ein Doktorandenprogramm in den USA angeboten worden.

Kannst du das glauben, Mom? An dem Tag, an dem sie die Nachricht erhalten hatte, war sie mit wehendem Haar durch das Wohnzimmer gewirbelt, bis ihr vom Drehen und Maggie vom Zuschauen ganz schwindelig geworden war. Bist du stolz auf mich?

Maggie war gleichermaßen stolz und betrübt gewesen, wobei sie ihre Trauer natürlich verborgen hatte. Als Mutter tat man das nun mal.

Sogar sie erkannte, dass es eine Chance war, die Rosie ergreifen musste, und dennoch hatte sie sich im Stillen gewünscht, dass sie sie ausschlug. Nach dem Transatlantik-Flug hinaus aus ihrem Nest war Maggie mit E-Mail, Skype und den sozialen Netzwerken zurückgeblieben, doch nichts davon war befriedigend. Am wenigsten mitten in der Nacht. War Rosie erst seit vier Monaten fort? Es schien eine Ewigkeit her zu sein, dass sie sie an jenem glühend heißen Sommertag zum Flughafen gebracht hatte.

»Ist es dein Asthma? Bist du im Krankenhaus?« Was konnte sie tun, falls Rosie tatsächlich im Krankenhaus war? Nichts. Angst war ihr ständiger Begleiter, vor allem jetzt.

Wenn es sich um ihre älteste Tochter Katie gehandelt hätte, die in ein anderes Land gezogen wäre, wäre sie vielleicht entspannter. Katie war vernünftig und zuverlässig, aber Rosie? Rosie war immer impulsiv und draufgängerisch gewesen.

»Ich bin nicht im Krankenhaus. Hör auf zu jammern!«

Erst jetzt hörte Maggie den Lärm im Hintergrund.

Lachen und Johlen.

»Hast du deinen Inhalator dabei? Du klingst, als wärst du völlig außer Atem.« Das Geräusch weckte böse Erinnerungen. Rosie mit hervorquellenden Augen und blauen Lippen. Das pfeifende Geräusch, wenn der Sauerstoff sich durch ihre verengten Luftwege drängte. Maggie, die mit zitternden Händen kaum das Telefon halten konnte und den Notruf wählte - voller Panik, die sie vor ihrem Kind zu

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