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Einfach zum Verlieben, diese Familie! von Jeffries, Christy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.12.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Einfach zum Verlieben, diese Familie!

Seine achtjährigen Zwillinge halten Witwer Luke Gregson ziemlich auf Trab. Ihr jüngster Coup: Sie haben heimlich eine neue Mommy ausgesucht! Zwar fühlt Luke sich ohne es zu wollen tatsächlich zu Carmen hingezogen. Aber ist er überhaupt schon bereit für eine neue Beziehung?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 18.12.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733754273
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2300 kBytes
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Einfach zum Verlieben, diese Familie!

1. KAPITEL

Maria Carmen Delgado war einmal unter schweren Beschuss geraten, als sie ein abgelegenes Militärcamp in Afghanistan bewacht hatte. Nachdem sie das Marine Corps verlassen hatte und zur Polizei gegangen war, hatte sie in einem der kriminellsten Viertel von Las Vegas auf Streife Verbrecher verhaftet. Aber es waren die beiden achtjährigen Zwillinge Aiden und Caden Gregson, die ihr jetzt und hier, im beschaulichen Sugar Falls in Idaho, einen verfrühten Herztod bescheren würden - da war sie sich ziemlich sicher.

"Jungs", sagte sie, als sie die Fahrertür ihres Polizeiwagens aufschloss, "ich habe euch doch gesagt, dass ihr hinten sitzen bleiben müsst, wenn ihr bei mir mitfahren wollt."

"Tut uns leid, Officer Carmen", sagte Aiden wenig zerknirscht. "Chief Cooper hat sich per Funk gemeldet, und wir mussten ihm ja sagen, dass du 10-7 bist, weil du pinkeln musstest. Den geheimen Polizeicode für pinkeln wussten wir aber nicht."

Als Carmen sich freiwillig für das Mentorenprogramm der Grundschule in Sugar Falls gemeldet hatte, hatte sie sich vorgestellt, für ein benachteiligtes junges Mädchen eine Art große Schwester zu werden. Dass der Rektor ihr zwei identisch aussehende Jungs zuteilen würde, die es faustdick hinter den Ohren hatten, damit hatte sie nicht gerechnet.

Normalerweise kümmerte sie sich natürlich nur außerhalb ihrer Dienstzeit um die beiden. Doch heute hatte sie die Schicht eines kranken Kollegen übernommen und die Erlaubnis erhalten, die Zwillinge im Polizeiwagen von der Schule abzuholen und mit aufs Revier zu nehmen. Es ging ja nur um eine Stunde, hatte sie sich gesagt. Was konnte da schon schiefgehen?

Eine Menge, wie sich herausstellte.

Inzwischen hatten sich die Zwillinge in eine der Gefängniszellen auf dem Revier eingeschlossen, ihr Taschengeld für die ganze Woche verprasst, weil sie mit der Telefonistin gewettet hatten, dass sie es nicht schaffen würde, ihre Matheaufgaben zu lösen, und hatten sich in der örtlichen Tankstelle ein Hausverbot eingehandelt.

Und nun hatten sie Carmens Chef gesagt, dass sie "pinkeln" war. Was sich in ihrer vollen Montur aus Uniform und taktischer Ausrüstung leichter anhörte, als es war. Zumal sie seit ihrer Operation viel öfter musste als früher.

Da sie die Jungs ja schlecht in die Damentoilette hatte mitnehmen können, hatte sie ihnen eingeschärft, hinten im Wagen sitzen zu bleiben, und Scooter Deets, einen örtlichen freiwilligen Feuerwehrmann, gebeten, ein Auge auf sie zu haben. Aber auch ihm waren die Zwillinge offenbar über.

Kopfschüttelnd betrachtete sie die Jungs. "Ich hätte euch nie die Funkcodes lernen lassen dürfen", sagte sie streng. "Ihr beide habt 10-30 missachtet und steht kurz davor, 10-15 zu werden."

"Moment." Caden zog sein kleines Notizbuch hervor. "Was ist noch mal 10-15?"

"Ein Verhafteter", erwiderte sein Bruder mit schalkhaftem Lächeln, bei dem er seine Zahnlücken zeigte.

"Hey, Officer Carmen, bringst du uns auch Spanisch bei?"

"Vamanos, mi liositos", erwiderte sie, während sie sie zurück auf die hinteren Sitze schob und nach dem Funkmikro griff, um sich bei ihrem Chef zu melden.

"Tut mir leid, Chief", sagte sie. "Die Gregson-Zwillinge sind offiziell vom Dienst suspendiert, weil sie den direkten Befehl missachtet haben, auf dem Rücksitz zu bleiben."

"Roger", erwiderte ihr Chef. "Sagen Sie ihnen, dass ihr Dad sie vom Revier abholen wollte. Ich habe Luke gesagt, dass ihr ihn beim Sportplatz trefft. Sie können sie dort bei ihm abgeben."

Carmens Magen zog sich zusammen. Captain Luke Gregson, der Vater der Zwillinge, war der letzte Mensch, den sie heute sehen wollte. Oder irgendwann. Aber das konnte sie Chief Cooper ja schlecht sagen.

"10-4", erwiderte sie stattdessen und unterbrach die Verbindung. Dann drehte sie sich zu ihren beiden Schützlingen um. "Anschnallen, Jungs."

"Können wir mit Blaulicht

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