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Eisrose Erotischer Roman von Martini, Astrid (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2013
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
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Eisrose

Als Leah erfährt, dass ihr Vater sich verspekuliert und seinen BDSM-Club an den Rand des Ruins getrieben hat, droht ihre heile Welt zu zerbrechen. Um den Club zu retten, lässt sie sich auf einen Deal mit ihrem ehemaligen Schwarm ein, dem reichen Künstler und Club-Besitzer Dominik. Dominik, der Leah vor Jahren eiskalt abblitzen ließ, wird Teilhaber des Clubs ihres Vaters. Zudem soll Leah in Dominiks eigenem BDSM-Club in Nizza arbeiten. Dort angekommen muss Leah feststellen, dass Dominiks Motive von Rache durchtränkt sind, denn er hat eine Rechnung mit ihrem Vater offen. Dominik zwingt Leah dazu, sich ihm zu unterwerfen. Schon bald gelingt es ihm, ihren Widerstand zu brechen. Ihre lang verdrängte devote Seite bricht in ihr auf und sie verfällt seinem Charisma. Als sie sich in ihn verliebt, ist sie verloren, denn mit Liebe hat Dominik nichts im Sinn. Und was geschah wirklich mit Cathérine, Dominiks Geliebter, die vor Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben kam?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 222
    Erscheinungsdatum: 21.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864950698
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Größe: 1565 kBytes
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Eisrose

Kapitel 1

7 Jahre später

Leah blickte sich um. Sie stand an der Brüstung der Galerie, deren Stufen hinab in den Saal führten, dem Herz des Clubs. Wie immer war es voll, fast jeder Platz war besetzt. Wo man auch hinschaute, überall war das Surren der Erregung deutlich spürbar.

In der Mitte des Saales bewegten sich Besucher an provisorisch errichteten Trennwänden vorbei und betrachteten die Fotografien, die dort angebracht waren. Nahaufnahmen von Brüsten, durchstochen mit feinen Silberringen. Fotos von Männern in Leder, Ketten und Masken. Frauen in devoten Positionen, bekleidet mit einem Hauch von Nichts.

Leah fuhr mit den Fingern über das kühle Metall der Brüstung, leerte ihren Weinkelch. Eine sinnliche Energie lag in der Luft, eine Magie, die im Verlauf des Abends anstieg. Der Club war ihr zweites Zuhause, ihr Sein, ihre Berufung. Als Mitbegründerin hatte sie von Beginn an ihr Herz hinein gelegt, Inventar und Ausstattung mit ausgesucht und entworfen. In letzter Zeit jedoch verspürte sie eine immer wiederkehrende innere Leere, ein dunkles Loch, das sie zu verschlingen drohte.

An einer der beiden Bars stand ein attraktiver Mann, der sie schon seit geraumer Zeit nicht aus den Augen ließ. Er trug Jeans und T-Shirt, hatte eine sogenannte Surfer-Frisur und strahlend blaue Augen. Normalerweise wäre sie zu ihm gegangen, um mit ihm zu spielen – ihr ureigenes Spiel. Doch sie hatte keine Lust; war viel zu nervös und fahrig. Es gab nichts, was sie auch nur annähernd reizte.

Das ging nun schon seit Wochen so, und sie schob es auf die Tatsache, dass ihr Vater den Club mit Fehlspekulationen nahe an den finanziellen Ruin getrieben hatte. Nur das konnte Ursache für ihre innere Leere und Rastlosigkeit sein.

Von der Bar lächelte ihr der gut aussehende Mann nach wie vor lockend unterwürfig zu, doch sie reagierte nicht auf ihn.

Stattdessen ließ sie ihre Blicke schweifen. Sie spürte sofort, welcher der anwesenden Gäste dominant oder aber devot war.

Besonders schnell erkannte sie dominante Männer. Wie Götter wirkten sie, wenn sie den Club betraten und den Raum mit einer Aura hochkarätiger Sinnlichkeit ausfüllten. Hochgewachsene Männer in Designeranzügen oder abgewetzten Jeans – egal was sie auch trugen, Leah erkannte Doms innerhalb kürzester Zeit. Die Art und Weise, wie sie die Anwesenden begutachteten, sie förmlich mit ihren Augen auszogen und mental unauffällig auf Sklaventauglichkeit überprüften. Blicke, die sich ungeniert auf pralle Brüste und Hinterteile legten, die den jeweiligen Hüftschwung taxierten und sich in die zarte Halsbeuge anmutiger Frauen bohrten.

Aber auch devote Gäste erkannte Leah sehr schnell. An ihrer Haltung, an der Art ihres Augenaufschlages, an ihrer Mimik und Gestik. Ein guter Sklave war nicht nur bereit, jeden Wunsch seines Herren oder seiner Herrin zu erfüllen, er tat dies zudem voller Hingabe – bedingungslos. Unterwerfung ohne destruktiven Zwang, nichts geschah ohne Einverständnis während des bittersüßen Kampfes zwischen jenem Teil, der sofort bereit war, und dem, der erst noch unterworfen werden wollte.

Eine tranceartige Musik ertönte, kündigte den offiziellen Beginn des Abends an. Leah schritt die Treppe hinab – eine Frau mit honigblondem, streng am Hinterkopf aufgestecktem Haar, einer stolzen Haltung und einem sehr eleganten Aussehen. Ihr vorn geschnürtes schwarzes Mieder lag eng um Brüste und Taille, bot jedoch keinerlei Einblicke. Dazu trug sie einen schmal geschnittenen, schwarzen Rock, der ihre Waden umspielte, und Stiefeletten mit hohen Bleistiftabsätzen.

Ihre üppigen Lippen hatten einen forde

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