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Ellie, du schaffst mich! von Bond, Stephanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.05.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ellie, du schaffst mich!

Ellie spürt es deutlich: Zwischen Mark und ihr fließt etwas! Wie elektrischer Strom, eine knisternde Spannung, fast unmerklich ... Ist das nur die Wirkung der Liebespillen, die sie gerade testet? Oder hat der attraktive junge Anwalt, dessen Porträt sie malen soll, ihr etwa tatsächlich gerade den Kopf verdreht?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 04.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733767723
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 665 kBytes
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Ellie, du schaffst mich!

2. KAPITEL

Skeptisch betrachtete Ellie die beiden rosafarbenen Tabletten auf ihrer Handfläche. "Was hältst du davon?", fragte sie.

Manny beugte sich hinunter und roch an ihnen. "Wenn es stimmt, dass sie einen für Männer unwiderstehlich machen, probiere ich sie gerne auch aus", meinte er.

Ellie kicherte. Manny war groß und gertenschlank mit feinen Gesichtszügen. Es passierte schon mal, dass ihre Freundinnen anboten, ihn zu "bekehren". Ellie knuffte ihn freundschaftlich in die Seite. "Manny, du hast mehr Verabredungen, als du einhalten kannst."

"Nichts Festes", murrte er mit dramatischem Augenaufschlag.

"Was heißt für dich fest?"

"Alles unter zwanzig Zentimeter fällt raus", erklärte er.

Ellie schüttelte grinsend den Kopf und nahm sich ein Glas aus der Geschirrspülmaschine.

Manny runzelte die Stirn. "Das ist jetzt der vierte Tag, seitdem du diese Pillen einnimmst?"

Sie nickte, bevor sie die Tabletten mit Orangensaft hinunterspülte.

"Ist es dann nicht langsam an der Zeit, dass etwas passiert?", fragte er und musterte sie eindringlich. Plötzlich hielt er sich die Hand an den Mund, wie um einen Schrei zu ersticken. Seine Augen waren vor Entsetzen geweitet.

"Was?", schrie Ellie und drängte sich an ihm vorbei, um zum Spiegel im Flur zu laufen.

Manny krümmte sich vor Lachen. "Reingefallen!", rief er ihr nach.

Joan setzte sich auf die Schreibtischkante. Es war eine Stunde vor Feierabend und Ellies letzter Tag im Kunstzentrum. "Ich wollte dich noch einmal sprechen, Ellie, bevor du uns verlässt", sagte sie.

"Und ich wollte dir für die Blumen danken." Ellie deutete auf den bunten Strauß, der in einer Vase auf dem Aktenschrank hinter ihr stand. "Das war lieb von dir."

"Ein kleiner Dank für deine Mitarbeit", sagte Joan, "und ein Trostpflaster zum Abschied." Sie atmete tief durch. "Was ich noch sagen wollte: Ich habe einen Auftrag für dich, wenn du daran interessiert bist ..."

Ellie nickte begeistert. "Natürlich bin ich das!"

"Ein Firmenauftrag für eine Anwaltskanzlei - ziemlich langweilig, aber gutes Geld."

"Anzug-mit-Krawatte-Porträt?"

"Richtig. Übrigens dieselbe Kanzlei, die dein Piedmont-Park-Gemälde damals gekauft hat."

Landschaften waren Ellies Spezialität. Obwohl sie auch gerne Porträts malte, bevorzugte sie ein bisschen Kreativität in der Darstellung von Personen. Doch immerhin war es ein Zusatzverdienst. Sie nickte und lächelte Joan an. "Klingt großartig."

Joan reichte ihr eine Visitenkarte. "Hier ist der Name der Kanzlei. Auf der Rückseite findest du den Betrag, den ich mit ihnen ausgehandelt habe."

Ellie drehte die Karte um. Beinahe wären ihr die Augen aus dem Kopf getreten, als sie die Höhe des Honorars sah. "Das ist alles für mich?", flüsterte sie mit belegter Stimme.

"Abzüglich zehn Prozent für das Kunstzentrum", erwiderte Joan. "Betrachte es als Abfindung für die Kündigung."

"Vielen ... vielen Dank!", stammelte Ellie überwältigt.

Joan sah auf die Uhr. "Wenn du jetzt gleich gehst, schaffst du es noch dorthin, bevor die Kanzlei schließt."

Die beiden Frauen küssten einander zum Abschied und Ellie versprach, Joan über den Fortschritt des Porträts auf dem Laufenden zu halten. Sie eilte zurück in ihre Wohnung, wo sie die Sachen aus dem Büro, die sich während der Zeit ihrer Beschäftigung angesammelt hatten, zusammen mit ihrem Aktenkoffer auf die Couch warf. Den Blumenstrauß stellte sie in eine Vase mit frischem Wasser. Nach ein paar Minuten Verschnaufpause verließ sie die Wohnung wieder und ging auf die Straße, um ein Taxi anzuhalten.

"Wohin, Miss?", fragte der dicke Taxifahrer und sah sie von oben bis unten mit einem Blick voller Bewunderung an.

Ellie nannte die Adresse und stieg hinten ein. Während der Fahrt drehte der geschwätzige Mann mehr

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