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Endlich geborgen bei dir Bianca Bd. 1614 von KAY, PATRICIA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Endlich geborgen bei dir

Kevin Callahan ist tief betroffen: Wer ist verantwortlich für die Verletzungen der jungen Frau, die er orientierungslos auf der Straße findet? Der Bauunternehmer versucht ihr behutsam zu helfen, damit sie ihr Gedächtnis wiedererlangt. Allerdings sucht er nicht nur deshalb ihre Nähe - die Unbekannte hat längst sein Herz erobert, und auch sie scheint zärtliche Gefühle für ihn zu hegen. Endlich ist es soweit: Sie kann ihm ihre Geschichte erzählen und ihren Namen nennen - Laura. Aber die Vergangenheit droht dunkle Schatten auf die aufkeimende Liebe zu werfen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863493714
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Bianca Bd.1614
    Größe: 640 kBytes
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Endlich geborgen bei dir

1. KAPITEL

Es goss in Strömen.

Laura Alcott bog mit ihrem Wagen in die kleine Reihenhaussiedlung ein, in der sie jetzt seit vier Tagen wohnte. Bei dem Anblick der hübschen roten Backsteinhäuser mit den gepflegten Vorgärten und den vielen bunten Blumenbeeten lächelte sie.

Country Garden Apartments.

Schon der Name hatte so freundlich geklungen. Die Siedlung gehörte zu Pollero, einer Kleinstadt sechzig Kilometer westlich von Austin. Gleich dahinter erstreckte sich offenes Land, so weit das Auge reichte. Jetzt, Ende März, waren die umliegenden sanften Hügel von Millionen blauer Lupinen bedeckt - dem Wahrzeichen dieser Gegend von Texas.

Laura war hierher gezogen, weil die Gegend weit abgelegen war, aber auch, weil die kleinen Häuser mit den altmodischen Fensterläden, die weiß gestrichenen Gartenzäune, Gaslaternen und gepflasterten Wege so etwas Beruhigendes hatten.

Und trotzdem war ihr am Einzugstag plötzlich der Gedanke gekommen, ob sie nicht doch einen Fehler beging. Immerhin hatte sie gerade auf einen Schlag alle Brücken zu ihrem bisherigen Leben abgebrochen.

Aber es war eine ungeheure Erleichterung, nicht mehr jeden Augenblick damit rechnen zu müssen, dass Jonathan vor der Tür stand oder bei ihr anrief.

Und nachdem jetzt alles ausgepackt und eingeräumt war, fühlte Laura sich in ihrem Apartment schon beinahe zu Hau se. Endlich fiel die Anspannung von ihr ab. Vielleicht hatte sie jetzt wirklich Ruhe vor Jonathan, und er hatte die Scheidung inzwischen akzeptiert.

Lieber Gott, bitte ...

Dieses Stoßgebet schickte sie fast jeden Tag zum Himmel, seit sie vor einem Jahr den Mut aufgebracht hatte, Jonathan zu verlassen. Die herrschaftliche Villa in Austin, in der sie all die Jahre mit Jonathan gelebt hatte, war auch so ein Statussymbol gewesen - wie Laura selbst. Nach ihrem Auszug hatte sie zunächst eine kleine Wohnung in Austin gemietet, weil sie ihren Freundeskreis und die vertraute Umgebung nicht verlieren wollte.

Aber vor einem Monat hatte sie begriffen, dass sie Jonathan nie loswerden würde, solange sie noch in derselben Stadt wohnten. Immer wieder kam er unangemeldet vorbei oder bedrängte sie am Telefon. Er hatte sogar begonnen, ihr mit dem Wagen zu folgen, wenn sie abends oder am Wochenende ausging. Als er sie bis ins Büro verfolgte, war ihr klar, dass es nicht so weitergehen konnte.

Also war Laura noch einmal umgezogen. Sie hatte extra einen Tag ausgesucht, an dem Jonathan bis abends im Operationssaal zu tun hatte, und die Flucht war geglückt. Aber um welchen Preis! Sie hatte ihre erste Stelle seit zehn Jahren aufgegeben und fing hier ganz allein wieder bei null an.

Es war die einzige Möglichkeit gewesen, denn sie kannte ihren Exmann. Wenn auch nur irgendjemand von ihren Freunden oder Bekannten wüsste, wo sie war, würde Jonathan es früher oder später herausfinden.

Seufzend verdrängte Laura die düsteren Gedanken und fuhr mit dem alten Toyota, den sie sich nach der Scheidung gekauft hatte, so dicht wie möglich an den Hintereingang des Hauses heran. Dann schaltete sie den Motor aus und blickte hinaus. Es schüttete jetzt wie aus Kübeln. Sie hatte keine große Lust, auf dem kurzen Weg ins Haus bis auf die Haut durchgeweicht zu werden. Daher beschloss sie, abzuwarten, bis der Regen irgendwann nachließ. Sie nahm ihr Handy und wählte die Nummer ihrer Großtante, die in einem Altersheim in Boston lebte.

"Tante Deena?", sagte sie, als am anderen Ende die zittrige Stimme erklang.

"Laura? Bist du das?"

"Ja, Tante Deena."

"Ach, wie schön! Ich habe mir schon Sorgen gemacht."

"Ich habe dir doch gesagt, dass ich dich erst heute wieder anrufen kann."

"Ja, aber ich werde ganz nervös, wenn ich gar keine Möglichkeit habe, dich zu erreichen."

"Tante Deena ..." Laura ermahnte sich zur Geduld. Die Tante ihrer Mutter war fünfundneunzig und vergaß eb

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