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Entfesselt Amy's Secret von Jones, Lisa R. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.07.2016
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)
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Entfesselt

Ein Geheimnis - Tausend Gefahren. Eine Liebe - Tausend Gefühle. Amy's Secret. Vor Jahren verlor Amy alles: ihre Eltern, ihren Bruder, ihr Zuhause und ihre Zukunft. Aber was geschah damals wirklich? Was ist, wenn nichts ist, wie es scheint und Chad gar nicht gestorben ist? Wenn er sich einst schwor, dass es besser sei, seinen Tod zu inszenieren, als seine Schwester in Gefahr zu bringen? Eine Gefahr, die aber nun unaufhaltsam näherkommt und Chad zu einer Entscheidung zwingt: nimmt er Rache oder beschützt er Amy?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 340
    Erscheinungsdatum: 29.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732525140
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 1193 kBytes
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Entfesselt

 

Vor sechs Jahren ...

Es ist heiß und stickig, und ich bin stinksauer. Ich halte mit meinem Motorrad auf der Landstraße kurz vor New Beanfels, Texas, neben einer Limousine an, während zu meiner Linken die Sonne untergeht. Dann nehme ich den Helm ab, streiche mir die blonden Haarsträhnen aus dem Gesicht, die daran festkleben, und steige von der Maschine. Ich lege den Helm auf den Sitz und stemme die Hände gegen den Bund meiner ausgeblichenen Jeans. Die Türen der Limousine öffnen sich, und zwei bullige Typen in Anzügen steigen aus. Einer der beiden öffnet die hintere Tür, und ich knirsche mit den Zähnen, als Rollin Smith aussteigt, der zweiunddreißigjährige Sohn des Ölmagnaten Sheridan Smith. Er trägt einen teuren Anzug und streckt sich. Wie immer perfekt frisiert - außer wenn meine Mutter ihm gerade mit den Fingern durch das Haar gefahren ist. Die Vorstellung, dass sie mit diesem Mistkerl geschlafen hat, um ihn so dazu zu bringen, die Schulden meines Vaters zu vergessen, ist nur schwer zu ertragen. Sie hatte keine Ahnung, in welcher Sache wir tatsächlich drinstecken. Wie die Schuld wirklich aussieht. Wie groß sie ist, oder womit ich mich einverstanden erklärt habe, um sie verschwinden zu lassen.

Das Arschloch bedenkt mich mit einem arroganten Grinsen, und ich tröste mich über seine Anwesenheit mit einem Tagtraum hinweg, in dem ich seinen widerlichen Schädel gegen das Wagenfenster ramme. Ich spiele das wieder und wieder durch. Ich spüre regelrechte Euphorie, als ich mir vornehme, ihn umzubringen, bevor diese ganze Sache vorbei ist.

»Ich hoffe, das Lächeln bedeutet, dass Sie gute Neuigkeiten für mich haben«, meint er, als er mit seinen Bodyguards, die sich gleichen wie ein Ei dem anderen, vor mir aufbaut. Er hat keine Ahnung, wie mutig es ist, mir derart nahe zu kommen. Jetzt steht er so dicht vor mir, dass ich ihm die Hände um die Kehle legen könnte. Der widerliche Geruch seines Aftershaves, das ich mehr als einmal an meiner Mutter gerochen habe, steigt mir in die Nase.

»Habe ich gelächelt?«, erwidere ich. »Vermutlich bin ich einfach nur froh, Sie zu sehen. Wo ist Ihr Vater?«

»Ich habe ihm gesagt, dass wir beide uns mal in Ruhe unterhalten müssen. Haben Sie den Zylinder gefunden?«

»Noch nicht«, lüge ich, obwohl ich mehr getan habe, als nur das zu finden, was er will. Jetzt weiß ich auch, worum es sich dabei handelt und warum es Sheridan niemals in die Hände fallen darf.

»Wirklich? Denn ich habe aus einer verlässlichen Quelle gehört, dass Sie ihn längst haben. Soweit ich weiß, ist er sogar schon seit Wochen in Ihrem Besitz, während wir seit Monaten darauf warten.«

Bei seinen Worten gefriert mir das Blut in den Adern, denn wenn das stimmt, kann es nur eines bedeuten: Jemand aus der Elitetruppe aus Schatzjägern, mit denen ich zusammenarbeite, hat mich verraten. Aber ich lasse mir dennoch nichts anmerken. »Eine Quelle muss nicht gleich verlässlich sein, nur weil Sie sie bezahlen, es sei denn, Sie haben Beweise. Und da Sie offenbar keine haben, hat man Sie wohl übers Ohr gehauen.«

»Sie haben uns selbst erzählt, dass Sie eine handfeste Spur hätten. Ein Mann, der vermeintlich besitzt, wohinter wir her sind.«

»Er war eine handfeste Spur, bis er von jemandem umgebracht wurde. Er ist wegen eines gottverdammten Zylinders von der Größe eines Radiergummis gestorben. Aber mir wird so etwas nicht passieren. Ich bin raus aus der Sache.«

Ich rechne damit, dass er flucht oder wütend wird. Aber das tut er nicht, was mich sehr irritiert. Hier stimmt doch was nicht. Er starrt mich einfach nur an, und die Sekunden verstreichen. »Falls Sie Ihre Spielchen mit uns spielen und auf mehr Geld aus sind ...«

»Das hier ist keine Verhandlung. Ich steige aus.«

Er starrt mich an, und die Sekunden scheinen sich endlos zu dehnen. »Ich muss die Mitglieder des Konsortiums anrufen, damit sie weitere Geldmittel genehmigen.«

»Von mi

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