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Entflammt von deinem Kuss von Jackson, Brenda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.10.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Entflammt von deinem Kuss

Sheila hat sich geschworen, kein zweites Mal mit dem Feuer der Liebe zu spielen. Allerdings fühlt sie sich in Zekes Nähe gefährlich schwach! Der sexy Sicherheitsexperte ermittelt im Fall eines Findelkinds, das Sheila betreut. Auch wenn sein muskulöser Körper und die sanften Augen noch so verlockend sind - ihre Beziehung muss rein beruflich bleiben, entscheidet Sheila. Doch dann steht Zeke - bei Sturm und Stromausfall - vor ihrer Tür! Gehört es etwa zu seiner Ermittlung, sie im Kerzenschein zu küssen - so heiß, dass ihr Widerstand wie Wachs in der Sonne schmilzt?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 09.10.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954464302
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 551 kBytes
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Entflammt von deinem Kuss

1. KAPITEL

An manchen Tagen sollte man lieber gar nicht erst aufstehen.

Es sei denn, ein ungeheuer aufregender nackter Mann würde auf mich in der Küche warten, um mir Kaffee einzuschenken und mich dann auf seinen Schoß zu ziehen, dachte Sheila Hopkins, während sie die Augen zusammenkniff, um im Gegenlicht die Straße vor sich erkennen zu können. Die Novembersonne stand tief und reflektierte auf der Windschutzscheibe. Unwillkürlich musste sie lächeln.

Doch dann wurde sie wieder ernst. Ein Anruf ihrer Schwester hatte ihre ursprünglich gute Laune gründlich ins Gegenteil verkehrt. Dass sie nicht in Atlanta willkommen war, um die Schwester und ihre Familie zu besuchen, hatte Sheila schwer getroffen, obgleich sie sich so etwas hätte denken können.

Lois war die einzige Tochter aus der ersten Ehe ihres Vaters und hatte die kleine Halbschwester immer gehasst. Warum sollte sie also nach siebenundzwanzig Jahren plötzlich so etwas wie eine schwesterliche Liebe für Sheila entwickelt haben? Und dennoch hatte Sheila darauf gehofft.

Die Schwester führte ein glückliches Familienleben mit Mann und zwei Kindern, das dritte war unterwegs. Auch finanziell sah alles gut aus, denn ihr Mann besaß seine eigene Fernsehstation in Atlanta. Aber all das schien Lois nicht milder gestimmt zu haben. Sie hatte kalt, ja geradezu herzlos am Telefon geklungen.

Doch damit nicht genug. Kurz danach hatte das Krankenhaus angerufen und Sheila an ihrem freien Tag angefordert. Sie seien zu knapp besetzt. Und da Sheila ihren Beruf ernst nahm, hatte sie zugestimmt. Eigentlich hatte sie im Garten arbeiten wollen. Aber das war nicht so wichtig. Sie lebte allein und hatte weiter nichts vor. Also konnte sie auch Dienst machen.

Als sie an der Ampel halten musste, bemerkte sie aus dem Augenwinkel einen kleinen Sportwagen links neben sich und hob den Blick, um zu sehen, wer den schicken Flitzer fuhr. Sie sah den Mann nur im Profil, aber auch das war beeindruckend.

Als spüre er, dass sie ihn ansah, wandte der Mann sich ihr zu, und Sheila stockte der Atem. Donnerwetter, was für ein Kerl! Er hatte markante Gesichtszüge mit einem energischen Kinn, einem sensiblen Mund und großen dunkelbraunen Augen. Sofort musste Sheila an ihre Fantasie von heute Morgen denken, an den nackten Mann in ihrer Küche - dieser Kopf hier würde gut zu ihm passen ...

Jetzt nickte er ihr zu, und ohne dass es ihr so recht bewusst war, grüßte sie zurück. Als er sie daraufhin anlächelte, zwang sie sich, schnell wieder auf die Straße zu sehen. Sowie die Ampel auf Grün sprang, gab Sheila Gas. Auf keinen Fall sollte der Fremde glauben, sie wolle mit ihm flirten, auch wenn er noch so gut aussah. Dass eine attraktive Verpackung nicht immer das enthielt, was gut für sie war, das hatte Sheila bereits erfahren müssen. Crawford war dafür ein gutes Beispiel gewesen.

Als sie bei der nächsten Ausfahrt rausfuhr, wunderte sie sich immer noch, dass ihr dieser Mann bisher nicht aufgefallen war. Nicht dass sie alle Männer kannte, die in dieser texanischen Stadt lebten. Aber Royal war klein, und jemanden wie den Fremden in dem Sportwagen hätte sie bestimmt nicht übersehen. Wer weiß, vielleicht würde sie ihm noch einmal begegnen.

Und dann? Was sollte schon sein? Nichts.

Sie hatte weder Zeit noch Lust, sich auf einen Mann einzulassen. Damit hatte sie schlechte Erfahrungen gemacht, und das war auch der Grund, weshalb sie von Dallas nach Royal gezogen war. Sie wollte noch einmal ganz neu anfangen. Allerdings wusste sie auch, dass es nicht genügte, den Wohnsitz zu wechseln. Sie selbst musste sich ändern, wenn sie nicht immer wieder in Schwierigkeiten geraten wollte.

Ezekiel Travers lachte leise, als er sah, wie die hübsche Frau im Wagen neben ihm Gas gab und davonraste, als habe sie etwas Wichtiges vor. Da ist sie nicht die Einzige, dachte er und beobachtete, wie sie die nächste Ausfahrt nahm. Irgendjemand hatte vor,

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