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Entflammt vor Begierde nach dem Duke von Boyle, Elizabeth (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.01.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Entflammt vor Begierde nach dem Duke

'Eine junge Dame mit Vermögen ist ungeheuerlichen Annäherungen der Männerwelt ausgesetzt!' Ein solches Schicksal braucht Tabitha Timmons nicht zu fürchten. Die junge Waise ist bettelarm und als Tochter eines Pfarrers nicht interessiert an Unsittlichkeiten jedweder Art. Doch dann soll sie ein Vermögen erben - wenn sie innerhalb von vier Wochen verheiratet ist! Für Tabitha kommt nur ein ruhiger, leidenschaftsloser Mann in Frage. Bis sie dem verwegenen Duke of Preston begegnet. Plötzlich ist sie hin- und hergerissen zwischen der Sicherheit einer Vernunftsehe - und den 'ungeheuerlichen Annäherungen' des unwiderstehlichen Dukes ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 29.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733761073
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1273 kBytes
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Entflammt vor Begierde nach dem Duke

1. KAPITEL

Kempton, Sussex, 1810

W ie so oft im Wonnemonat Mai, zog der Tag im Dorfe Kempton mit strahlendem Sonnenschein herauf, der den Tau auf den Wiesen funkeln ließ und die Vögel in den Gärten zu einem vergnügten Morgenkonzert verleitete.

Doch nichts deutete darauf hin, dass Miss Tabitha Timmons sich an diesem Tag nicht nur verloben, sondern auch bis über beide Ohren verlieben sollte.

Nur leider handelte es sich nicht um denselben Mann.

Als Tabitha am frühen Nachmittag aus dem Pfarrhaus trat und die Tür leise hinter sich schloss, um sich auf den Weg zu dem jeden Dienstag stattfindenden Treffen der Gesellschaft zur Besserung und Bekehrung Kemptons zu machen, hatte sie nur einen einzigen Gedanken im Sinn - nämlich den, dass sie für die folgenden drei herrlichen Stunden den Forderungen ihrer Tante und den Beschwerden ihres Onkels entkam.

"Holla", rief Miss Daphne Dale, die vor der Gartenpforte auf Tabitha wartete, fröhlich. "Ich hatte schon Sorge, sie würde dich nicht aus dem Haus lassen", raunte sie, während sie Tabithas ständigen Begleiter, einen großen Irish Terrier namens Mr Muggins, hinter den Ohren kraulte. Das Tier schaute verzückt zu Daphne auf, seine warmen braunen Augen strahlten vor inniger Bewunderung.

"Dann hätte Tante Allegra an meiner Stelle kommen müssen - und der Herr stehe uns bei, würde sie mit irgendeiner Aufgabe betraut", sagte Tabitha mit einem Blick über die Schulter, aber die Vorhänge waren zugezogen, was hieß, dass ihre Tante ihr zumindest nicht hinterherspionierte, um sie unter irgendeinem Vorwand zurückzurufen.

"Nicht auszudenken", befand Daphne, hakte sich bei Tabitha unter und zog ihre Freundin fort vom Pfarrhaus, das Tabitha einst ein so glückliches Zuhause gewesen war.

Eigentlich hätte es das noch immer sein sollen, denn friedlich und unverrückbar wie eh und je stand das Haus da, duckte sich in den Schatten von St. Edward's, einem Relikt aus normannischer Zeit mit hoch aufragenden grauen Mauern, einem langen Kirchenschiff und einem quadratischen Glockenturm, der allenfalls noch von Foxgrove übertrumpft wurde, dem nicht weit entfernten Anwesen des Earl of Roxley.

Doch seit Tabithas Vater vor zwei Jahren einem Herzleiden erlegen war und ihr Onkel seinen Platz als Vikar eingenommen hatte, war aus Tabithas geliebtem Elternhaus ein trostloser Ort geworden.

Immerhin, so sagte sich Tabitha, gestand man ihr noch zu, an den Treffen der Gesellschaft zur Besserung und Bekehrung Kemptons teilzunehmen - und sei es nur, weil Tante Allegra es eine Zumutung fand, selbst von Tür zu Tür zu gehen und die zahlreichen unverheirateten alten Damen des Dorfes mit milden Gaben zu beglücken.

Während sie die Meadow Lane hinabschlenderten, einen schmalen Feldweg, der vom Pfarrhaus zur High Street führte, plauderte Daphne unablässig und brachte Tabitha in Sachen Dorfklatsch auf den neuesten Stand.

"... Lady Essex wird Louisa und Lavinia das niemals durchgehen lassen. Die Wimpel für den Mittsommerball waren schon immer lavendelblau, Punkt. Apfelgrün, also ich bitte dich!"

Tabitha lächelte still und ließ sich von dem scheinbar belanglosen Geplauder umfangen, das Balsam für ihre Seele war. Wenn sie mit Daphne zusammen war oder an den wöchentlichen Treffen der Gesellschaft teilnahm, vergaß sie beinah, dass nicht mehr alles so war wie früher und dass ihr einst so beschauliches Leben sich von Grund auf verändert hatte.

"... gestern habe ich den Zwillingen sogar noch einen Besuch abgestattet und sie zu überzeugen versucht, dass sie Lady Essex nur noch mehr gegen sich aufbringen werden, wenn sie darauf beharren." Daphne seufzte resigniert. "Aber nein, Louisa und Lavinia waren schon immer auf Ärger aus, oder?"

Tabitha sah ihre Freundin an. "Dachtest du wirklich, du könntest die beiden umstimmen?"

"Ich hatte es gehofft", gab Daphne zu. "Und s

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