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Er ist doch mein Boss! von JAMES, SUSANNE (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.03.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Er ist doch mein Boss!

Der weltberühmte Autor Alexander McDonald fasziniert Sabrina auf den ersten Blick. Doch auch wenn sie ab sofort bei ihm wohnt, um ihm Tag und Nacht als Assistentin zur Verfügung zu stehen, versucht sie ihre Sehnsucht nach seiner Nähe verbergen. Schließlich ist er immer noch ihr Boss! Aber dann nimmt Alexander sie mit in sein Landhaus in Frankreich. Unter der Sonne des Südens sprühen die Funken zwischen ihnen mehr denn je, und Sabrina kann nicht mehr widerstehen. Ein Fehler? Nach einer leidenschaftlichen Nacht, in der sie ihr Herz verliert, tut er, als wäre nichts gewesen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 16.03.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864940316
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 419 kBytes
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Er ist doch mein Boss!

1. KAPITEL

Sabrinas Puls beschleunigte sich, und unwillkürlich ging sie ein wenig langsamer. Wäre das Gehalt nicht so erstaunlich hoch, käme es ihr nicht in den Sinn, sich ausgerechnet um diese Stelle zu bewerben. Aber eine solche Gelegenheit durfte sie sich nicht entgehen lassen, Melly und sie brauchten das Geld. Sie drückte beide Daumen, dass sie den Job auch bekommen würde.

Dieser Stadtteil im Norden von London war ihr fremd, und während sie die kurze Straße entlangging, fiel ihr auf, dass die Villen etwas vernachlässigt wirkten. Kurz darauf blieb sie vor der Hausnummer dreizehn stehen, der Adresse, nach der sie Ausschau hielt. Hier war von Vernachlässigung keine Spur: Die imposante dunkelblaue Eingangstür war frisch gestrichen, Türklopfer und Klinke glänzten golden in der Sonne des milden Septembermorgens. Aber der beeindruckende Zustand des Hauses war auch nicht verwunderlich, wenn man bedachte, wer hier wohnte ...

Sie drückte auf den Klingelknopf und wartete. Ob sie ihn erkennen würde? Sein Bild erschien oft genug in Zeitungen und Zeitschriften - schließlich war er ein weltberühmter Autor -, aber auf Pressefotos konnte man sich nicht immer verlassen.

Die Tür ging auf, und sie erkannte das markante Gesicht mit den tiefen Denkfalten auf der Stirn sofort wieder, ebenso das dunkle, leicht zerzauste Haar. Er musste Ende dreißig, Anfang vierzig sein, denn an den Schläfen zeigten sich bereits die ersten Spuren von Grau. Seine Augen waren blauschwarz, sein Blick prüfend, wenn auch nicht unfreundlich.

"Sabrina Gold?"

Sie nickte. "Ja."

"Alexander McDonald. Bitte kommen Sie herein." Er zog die Tür weiter auf und trat zur Seite. "Haben Sie die Adresse ohne Schwierigkeiten gefunden?"

Seine Stimme war tief und wohlklingend, der Ton sachlich, sein Auftreten weltmännisch und ein wenig einschüchternd. Als er vor ihr die mit dickem Teppichboden belegte Treppe hinaufging, glitt ihr Blick über seine hochgewachsene athletische Gestalt. Anscheinend besucht er regelmäßig ein Fitnessstudio und hat seinen eigenen Trainer .

Nun, Geld spielte in dieser Familie bekanntermaßen keine Rolle, weder für ihn noch für seinen Bruder Bruno McDonald, der sich als Intendant und Produzent erfolgreicher Musicals einen Namen gemacht hatte. Auf der Sunday-Times - Liste der reichsten Engländer belegten die beiden Dauerplätze.

Plötzlich fiel ihr ein, dass sie ihm die Antwort auf seine Frage schuldig geblieben war - außer "Ja" bei der Begrüßung hatte sie bisher keinen Ton gesagt.

Sie räusperte sich. "Das war nicht schwer, ich bin mit der U-Bahn gekommen. Und bei dem schönen Wetter war der Weg von der Haltestelle zu Ihrem Haus ein Vergnügen."

Er drehte sich kurz nach ihr um, und was er sah, gefiel ihm. Sie war klein, etwa eins sechzig, und unauffällig mit heller Hose und cremefarbener Seidenbluse gekleidet. Das glatte blonde Haar war aus der Stirn gekämmt, ihr Gesicht regelmäßig und ohne Make-up. Und sie hatte sehr schöne Augen - ausdrucksvoll, mandelförmig und grün. Katzenaugen, ging es ihm durch den Sinn.

Im Obergeschoss angekommen, öffnete er eine Tür und trat zur Seite. "Mein Arbeitszimmer - gewissermaßen das Büro."

Als sie an ihm vorbeiging, stieg ihm ein diskreter Duft in die Nase. Ein weiterer Pluspunkt! Er verabscheute schwere Düfte und mied Frauen, die wie ein Parfumladen rochen. Die Wahl des Parfums war in Bezug auf seine zukünftige persönliche Assistentin also unerlässlich - wenn er sie nur endlich finden würde! Er seufzte innerlich - war Miss Gold Kandidatin Nummer sechs oder sieben? Er konnte sich nicht mehr erinnern.

Unauffällig musterte Sabrina ihre potenzielle Arbeitsstätte. Der Raum war groß und hell, mit hohen Wänden und bodenlangen Fenstern. Ein Perserteppich bedeckte den größten Teil des dunklen Parkettbodens, und auf den Wandregalen reihten sich Hunderte von Büchern. Im

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