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Erobert von einem italienischen Grafen von CRAVEN, SARA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Erobert von einem italienischen Grafen

Die Braut eines italienischen Adligen? Warum nicht? In einer Weinlaune erklärt Laura sich bereit, ihrem neuen Londoner Bekannten Paolo zu helfen und sich als seine Verlobte auszugeben. Ein spontaner Entschluss, den sie schon bald bereut. Kaum in Italien angekommen, wird sie nicht nur von seiner Familie geächtet, sie verliebt sich auch noch unsterblich. Und zwar ausgerechnet in Paolos Cousin: den ebenso arroganten wie attraktiven Conte Alessio Ramontella, für den sie nur eine weitere Perle in der Kette seiner Eroberungen zu sein scheint ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 02.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862957606
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 276 kBytes
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Erobert von einem italienischen Grafen

1. KAPITEL

Wieso, in drei Teufels Namen, wurde Rom an einem so schönen Morgen von einem Erdbeben erschüttert?

Conte Alessio Ramontella hob stöhnend den schmerzenden Kopf vom Kissen und blickte sich um. Das Bett ähnelte schon am ehesten einem Katastrophengebiet, aber die Wände schwankten nicht - und das Getöse, das der conte für den Donner einstürzender Häuser gehalten hatte, kam von der Zimmertür.

Auch stammten die aufgeregten Rufe nicht von einem verschütteten Opfer, sondern von seinem Diener Giorgio.

Vorsichtig - um weder die nackte, schlafende Blondine an seiner Seite zu stören, noch seinen Kater zu verschlimmern - stand Alessio auf. Er suchte seinen Bademantel aus dem Haufen Kleidungsstücke vor dem Bett und zog ihn an, während er zur Tür ging, die er einen Spaltbreit öffnete.

"Heute arbeite ich nicht", informierte er den besorgt wirkenden Giorgio. "Kann ich denn nicht einmal Frieden haben?"

"Ich bitte vielmals um Entschuldigung." Giorgio rang die Hände. "Um nichts in der Welt hätte ich Sie gestört ... aber es geht um Ihre Tante."

"Sie ist hier?"

"Noch nicht, aber unterwegs", berichtete Giorgio. "Signora Vicente hat eben angerufen, um ihren Besuch anzukündigen."

"Waren Sie denn nicht so schlau, zu behaupten, ich wäre nicht da?"

"Doch, natürlich! Leider hat sie mir nicht geglaubt."

Alessio fluchte. "Wie viel Zeit bleibt mir?", fragte er dann.

"Das hängt vom Verkehr ab, doch es geht um Minuten. Ich habe geklopft und geklopft ...", fügte der Diener vorwurfsvoll hinzu.

Seufzend zwang Alessio sich, aktiv zu werden. "Bestellen Sie rasch ein Taxi, und weisen Sie den Fahrer an, zum Hintereingang zu kommen. Dann machen Sie Kaffee für meine Tante und stellen die Mandelkekse bereit, die sie so gern mag."

Er schloss die Tür und ging zurück zum Bett. Die Lippen zusammengepresst, betrachtete er die schlafende Blondine und schimpfte sich einen Narren, weil er seine Grundregel missachtet und dieser Frau erlaubt hatte, die ganze Nacht bei ihm zu bleiben.

Ich muss betrunkener gewesen sein, als ich dachte, sagte Alessio sich zynisch und schüttelte die Schlafende an der Schulter.

Sie hob die Lider, zwinkerte mit langen, dichten Wimpern und lächelte träge. "Warum, mein Schatz, bist du nicht mehr im Bett?" Verführerisch legte sie ihm die Hände um den Nacken und versuchte, ihn zu sich herunterzuziehen.

Rasch löste er sich aus ihrem Griff und trat einen Schritt zurück. "Vittoria, du musst jetzt gehen, und das schnell!"

"Wie ungalant! Ich habe dir doch gesagt, dass Fabrizio seine Mutter besucht und frühestens heute Abend nach Hause kommt. Du und ich haben also alle Zeit der Welt."

"Ein bezaubernder Gedanke", erwiderte Alessio gleichmütig. "Aber leider nicht praktikabel."

"Wie kann ich denn gehen, wenn ich nichts zum Anziehen habe?" Lächelnd dehnte sie sich genüsslich. "Du hast gestern beim Pokern meine Kleidung gewonnen - und Spielschulden sind immerhin Ehrenschulden."

"Wir können sie streichen. Ich habe gemogelt." Alessio versuchte, die wachsende Ungeduld zu zügeln.

Vittoria zog eine Schulter hoch. "Dann musst du meine Sachen aus dem Salon holen. Außer du willst, dass ich sie bei einer Revanche zurückgewinne?"

"Ja, wenn du deine Anwesenheit - im Evaskostüm - meiner Tante Lucrezia erklären willst, die deine Schwiegermutter zu ihren engsten Freundinnen zählt." Er lächelte missgelaunt.

Mit einem leisen Schrei setzte Vittoria sich auf. "Das meinst du nicht ernst, oder? Sag, dass sie nicht hier ist!"

"Noch nicht, aber sie wird jeden Moment eintreffen."

"Oh nein", jammerte sie. "Tu doch was, Alessio! Ich muss hier weg."

Es klopfte, und die Tür wurde einen Spaltbreit geöffnet. Diskret hielt Giorgio am ausgestreckten Arm ein Bündel Kleidung ins Zimmer und sagte drängend: "Das Taxi ist bereits da."

"Wir sind gleich fertig", versicherte Alessi

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