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Erpressung aus süßer Leidenschaft von Connelly, Clare (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.03.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Erpressung aus süßer Leidenschaft

'Ich will noch eine Nacht mit dir.''Nein', hauchte sie. Es war kaum mehr als ein Flüstern. 'Niemals.''Unterschreib die Dokumente. Es ist vorbei.' Die schöne Skye kostet es viel Mut, von ihrem italienischen Noch-Ehemann Matteo Vin Santo die Scheidung zu verlangen. Aber sie fühlt sich so betrogen: Nur aus eiskalter Berechnung hat der sexy Milliardär sie geheiratet - um das Luxushotel ihrer Familie in Venedig an sich zu reißen! Damit ist ihre Liebe zu ihm gestorben, redet sie sich ein. Doch nichts hat Skye auf die skandalöse Bedingung ihres unwiderstehlichen Ex' vorbereitet, die er an die Unterzeichnung der Scheidungspapiere knüpft ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 26.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733712075
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1958 kBytes
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Erpressung aus süßer Leidenschaft

1. KAPITEL

"Haben Sie einen Termin?"

Einen Termin? Mit meinem eigenen Ehemann? Skye verstärkte den Griff um ihre Handtasche und dachte an die Scheidungspapiere, die das weiche Leder barg. Obwohl die luxuriöse Eingangshalle klimatisiert war, brach ihr der Schweiß aus. Seit sie am Marco-Polo-Flughafen in Venedig gelandet war, ging es ihr nicht gut. Und jetzt, kurz vor dem endgültigen Aus ihrer Ehe, ergriff sie regelrechte Verzweiflung.

"Signor Vin Santos Terminkalender ist für heute Nachmittag voll. Tut mir leid", verkündete die Rezeptionistin, doch ihr Gesichtsausdruck zeigte keine Spur von Mitleid.

"Bitte sagen Sie Signor Vin Santo, dass seine Frau hier ist. Ich bin sicher, dann wird er jeden Termin absagen." Selbst in ihren eigenen Ohren klang ihre Stimme verzagt, und Skye musste sich anstrengen, damit sie zumindest nicht zitterte. Die Scheidung war notwendig, und zwar genau jetzt. Sie brauchte seine Unterschrift auf diesen Papieren, um Italien so schnell wie möglich verlassen zu können, ehe er die Wahrheit herausfand.

Die Rezeptionistin versuchte gar nicht erst, ihre Geringschätzung zu verbergen. "Signorina?"

Unwillkürlich lächelte Skye. Es war das übliche Missverständnis. Sie war zweiundzwanzig und wirkte noch jünger. Das Make-up, das sie heute Morgen mühevoll aufgelegt hatte, war längst verblasst, und in diesem vornehmen Umfeld war sie ebenso fehl am Platz wie in ihrer Ehe. Dennoch hatte sie jedes Recht, hier zu sein. Und einen guten Grund. Also hob sie ihr Kinn und sah die Empfangsdame fest an. Innerlich allerdings fühlte sie sich wie in ihrem schlimmsten Albtraum.

"Signora", korrigierte sie würdevoll. "Signora Skye Vin Santo."

Voller Genugtuung registrierte sie, wie die andere ihren Mund lautlos zu einem überraschten "Oh" formte. Doch sie hatte sich schnell wieder gefasst, griff zum Telefon und ließ ihren Blick dabei über Skyes Hand gleiten. Zum Glück hatte diese ihren zehnkarätigen Ehering noch nicht abgenommen.

" Mi dispiace! Entschuldigen Sie bitte, Signora Vin Santo", beeilte sie sich zu sagen, drückte einen Knopf und wartete, bis die Verbindung hergestellt war. "Ich hatte keine Ahnung, dass Signor Vin Santo verheiratet ist."

Die Worte trafen Skye ins Mark. Ihre Ehe hatte tatsächlich kaum mehr als einen Monat gedauert - einen Monat zu lang.

Wie hatte sie sich nur von ihm zum Narren halten lassen können, und sei es auch nur für diesen kurzen Zeitraum? Himmel, warum habe ich ihn überhaupt geheiratet? Doch das war einfach zu erklären.

Gegen ihren Willen tauchten die Bilder ihres ersten Treffens vor ihrem inneren Auge auf.

Er hatte einen schlichten Anzug getragen und war unglaublich charmant gewesen. Sie hatte sich von ihm beeindrucken lassen, und er hatte äußerst beharrlich um sie geworben. Schicksal, hatte sie damals gedacht. Lügen, hatte sie später herausgefunden. Alles nur Lügen.

Ohne ein einziges Wort zu verstehen, folgte sie dem Telefonat, das die Rezeptionistin jetzt in schnellem Italienisch führte. Die breite Fensterfront gab den Blick frei auf die Silhouette Venedigs.

Wie sehr sie die Stadt geliebt hatte! Sie hatte geglaubt, hier den Rest ihres Lebens zu verbringen. Mittlerweile aber war sie immun gegen den Charme der Stadt, gegen die Gondoliere, die stolz und mit aufrechter Haltung durch die Kanäle zogen, in denen das Wasser in der Sonne glitzerte. Beim Anblick der uralten Häuser, die sich aneinanderschmiegten und denen die Zeit eine geheime Seele eingehaucht zu haben schien, blieb ihr Herz heute unberührt.

Diese Stadt war noch immer wunderschön, doch es war nicht mehr ihre Stadt. Energisch wandte Skye sich ab und konzentrierte sich wieder auf die Empfangsdame, die gerade im Begriff war aufzustehen. Sie war größer, als Skye vermutet hatte.

"Signor Vin Santo erwartet Sie. Möchten Sie etwas trinken? Ein Wasser?"

Wodka, dachte Skye mit s

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