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Es muss ja nicht gleich Liebe sein Liebeskomödie von Mallery, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.11.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Es muss ja nicht gleich Liebe sein

Nun in ungekürzter Neuübersetzung erhältlich!

Jeder in Lone Star Canyon hält sie für das perfekte Paar - nur Nora und Stephen streiten es ab. Dabei sind die temperamentvolle Friseurin Nora und Dr. Stephen Remington ein unschlagbares Team: Gemeinsam kümmern sie sich während eines Tornados um Verletzte, sprechen Mut zu und versorgen Wunden. Praktischerweise liegen Salon und Praxis einander gegenüber. Außerdem sieht ein Blinder, wie es zwischen Nora und Stephen knistert. Keiner der beiden will mehr eine feste Bindung eingehen. Aber wenn die Küsse so gut schmecken wie Schokolade, muss es ja auch nicht gleich Liebe sein!

Dieser Roman ist in gekürzter Fassung bereits im CORA Verlag unter dem Titel "Traummann mit Vergangenheit" erschienen.

"Susan Mallery ist eine Klasse für sich!"
Romantic Times Book Reviews

"Liebesromane können kaum besser sein als Mallerys Mischung aus emotionaler Tiefe, Humor und erstklassigem Erzählen."
Booklist

New York Times-Bestsellerautorin Susan Mallery wird von den Kritikern als mitreißende Autorin gefeiert und unterhält mit ihren witzigen, emotionalen Romanen über Frauen und ihre Beziehungen Millionen von Leserinnen auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem unerschrockenen Zwerpudel in Seattle, wo das Wetter zwar nicht gut, der Kaffee dafür aber umso besser ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 05.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955768775
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Mira Taschenbuch .857
    Originaltitel: UNEXPECTEDLY EXPECTING!
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Es muss ja nicht gleich Liebe sein

1. Kapitel

"Denken Sie nicht mal dran, Dr. Remington", warnte ihn Schwester Rosie. "Diesen Berg haben schon mutigere Männer als Sie zu erklimmen versucht - und nur die wenigsten haben es überlebt."

Stephen Remington sah zu seiner Arzthelferin hinüber und runzelte die Stirn. "Was für einen Berg? In Texas gibt es nur plattes Land."

Und das weiß ich aus erster Hand, dachte Stephen. Er hatte nämlich einen Großteil davon durchquert, als er vor sechs Monaten aus Boston hierher nach Lone Star Canyon gezogen war. Texas war flach, weit und genau das, was er sich erträumt hatte, als er seine Stelle als Leiter der städtischen Notaufnahme gekündigt hatte, um das ruhige Leben eines Landarztes zu genießen.

Seine zierliche Helferin und Empfangsdame bedachte ihn mit einem wissenden Blick. "Das war eine Metapher", erklärte sie mit der Geduld einer Frau, die es gewohnt war, sich mit den Schwächen des männlichen Verstandes herumzuschlagen. "Ich habe Sie aus dem Fenster starren sehen. Da war es nicht schwer, zu erraten, was ... beziehungsweise wer ... Sie so fesselt."

Lächelnd deutete sie auf das Fenster seiner großzügigen Praxis. Stephen folgte ihrem Blick und erkannte, was sie annahm: dass er die Nachbarn von gegenüber ausspionierte.

Die Arztpraxis von Lone Star Canyon teilte sich die Innenstadt mit ein paar Banken, drei Restaurants, einem Sportartikelgeschäft, mehreren Kleiderboutiquen und einem Friseursalon namens Snip 'n Clip. Letzteres Etablissement befand sich direkt gegenüber der Praxis. Normalerweise schützten leicht abgedunkelte Scheiben die Kundschaft vor neugierigen Blicken, aber an diesem Nachmittag war es draußen so düster, dass das Innere des hell erleuchteten Salons deutlich zu sehen war.

Zwei Personen waren klar zu erkennen: Die eine war eine weißhaarige alte Dame, die sich die Haare legen ließ. Die andere Frau stand hinter ihr und schwang gekonnt und großzügig die Haarspraydose. Das war dann vermutlich diejenige, von der Rosie glaubte, er hätte sie bewundert.

Stephen musterte die hochgewachsene Brünette. Zu ihrer engen Jeans und den Stiefeln trug sie ein knappes rotes T-Shirt, unter dem ein Streifen Haut mit einem äußerst hübschen Bauchnabel hervorblitzte. Das dunkle Haar fiel ihr in sinnlichen Wellen offen bis auf den Rücken hinunter. Sie bewegte sich mit der sexy Anmut einer Frau, die jeden Mann haben könnte, aber keinen einzigen davon wollte.

"Die da?", fragte er und war sich wohl bewusst, dass, wenn er in ihren Laden schauen konnte, dasselbe auch für seine Praxis galt. Zum Glück schien die Frau ihn bisher nicht bemerkt zu haben.

"Genau die", bestätigte Rosie. "Nora Darby. Nach außen hin mag sie ja zuckersüß und lieb aussehen, aber in Wahrheit ist sie ungefähr so freundlich wie eine angeschossene Bärenmutter. Nora hat für Männer nichts übrig, und das aus gutem Grund. Ich nehme Ihnen ja nur ungern Ihre Illusionen, Doktor, aber an ihr haben sich schon Bessere als Sie die Zähne ausgebissen."

"Verstehe."

Und wenn er Nora so ansah, konnte er durchaus nachvollziehen, warum sie es versucht hatten. Diese Frau hatte das komplette Paket - einen tollen Körper und ein hübsches Gesicht. Wenn sie sich jetzt auch noch intelligent zu irgendeinem Thema äußern konnte, war sie perfekt. Natürlich nicht für ihn, aber vielleicht für jemand anderen.

"Ich gebe zu, sie ist sehr attraktiv", wandte er sich an seine Helferin, "aber um mich müssen Sie sich keine Sorgen machen. Ich bin nicht auf der Suche - angeschossene Bärenmutter hin oder her. Davon abgesehen hab ich gar nicht sie beobachtet."

Er deutete auf die dunkle grüngraue Wolke am Horizont, die bedrohlich näher rückte. Der größte Teil war zwar vom gegenüberliegenden Gebäude verdeckt, aber die obere Hälfte war klar zu erkennen und wälzte sich in unruhigen Wirbeln immer näher. Beinah schien es, als würde der Himmel nach etwas greifen, um ...

Plötzlich schrie Rosie auf

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