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Es steht in den Sternen Wir beide wussten es längst von Levoy, Liz (eBook)

  • Verlag: DAO Press
eBook (ePUB)
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Es steht in den Sternen

Es steht in den Sternen Wir beide wussten es längst Anna ist eine unabhängig Frau, die in den Männern, die ihr begegnen, keinen passenden Partner finden kann. Leo weist ein selbstzerstörerisches Verhaltensmuster auf und sucht verzweifelt nach einem Ausweg. Als die beiden aufeinander treffen, fliegen die Funken, aber keiner von beiden weiß zunächst, was er damit anfangen soll. Zwischenzeitlich geht das Leben weiter und beide gehen ihre eigenen Wege. Als sie beginnen, mehr Zeit miteinander zu verbringen, fragen sich beide, warum sie nicht ein Paar werden sollten. Bis Leos Vergangenheit dazwischenfunkt und Anna ein Jobangebot annimmt, das sie in die Ferne - weg von Leo - führen wird. Werden die beiden erkennen, dass sie füreinander bestimmt sind oder werden sie sich für ein Leben getrennt voneinander entscheiden? Über die Autorin Liz Levoy ist eine amerikanische Bestseller-Autorin, die seit ihrem letzten Jahr in der High School Liebesromane schreibt. Sie ist eine leidenschaftliche Erzählerin, die es versteht, ihre eifrigen Leser zu locken, indem sie die Erfahrungen ihrer Weltreisen in ihren Geschichten verarbeitet. Ihre Bücher sind durchdrungen von Gefühlen und vom Begehren nach Liebe. Aber genau das macht ihre Figuren lebendig, die alle nur eines suchen: die große Liebe!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 84
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 6610000119493
    Verlag: DAO Press
    Größe: 174 kBytes
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Es steht in den Sternen

Kapitel 2

Anna

Das Le Café war berühmt für seinen Café Latte und ein Ort mit der genau richtigen Menge an Gästen, die mir für ein Blind Date mit irgendeinem Fremden eingefallen war.

Heute.

Wir saßen in einer Tischnische weiter hinten - ein Platz, den ich mir so nicht ausgesucht hätte. Aber natürlich ging es hier nicht um mich. Es ging darum, auch mal Kompromisse zu machen. Darum ging es schließlich in Beziehungen. Selbstaufgabe und so weiter.

Nicht, dass das hier irgendwie auch nur annähernd schon in so eine Richtung gehen würde.

Victor war nicht gerade das, was ich unter einem Traumprinzen verstand. Erstens: Er war zu spät gewesen. Für eine erste Verabredung und einen ersten Eindruck war das schon mal kein guter Anfang. Pünktlichkeit war ein Muss auf meiner Liste.

"Was genau machst du beruflich?", fragte ich.

Viktor sah sich im Raum um, als ob alles andere außer unserer Unterhaltung viel interessanter wäre. Vielleicht hatte er diesen ganzen Abend schon vor mir abgeschrieben.

"Ich bin Aushilfe."

Stimmt, ein Aushilfslehrer, ich erinnerte mich. Schien ziemlich unverbindlich.

"Möchtest du denn irgendwann mal Vollzeit als Lehrer arbeiten?"

Victor schüttelte den Kopf und nahm einen Schluck vom Wasser, das er bestellt hatte. "Oh, nein. Ich mache das nur, bis ich einen richtigen Job gefunden habe."

Ich blinzelte ihn an. "Das zählt nicht als richtiger Job?"

Er grinste. "Es ist irgendwie so, dass ich noch nicht recht herausgefunden habe, wo ich eigentlich hingehöre. Ich arbeite an der Schule, an der meine Mutter als Sekretärin angestellt ist. Sie hat ihre Beziehungen spielen lassen."

Ich konnte noch gerade so unterdrücken, ihn nur noch aus zusammengekniffenen Augen anzustarren und ihn zu fragen, ob er das ernst meinte. Ich war kurz davor, unhöflich zu werden. Nicht jeder war so ehrgeizig wie ich.

"Du bist Assistentin, richtig?", fragte er. "Hat mir Natalie erzählt."

Ich nickte. Natalie hatte uns zusammengebracht. Langsam fragte ich mich, was sie sich dabei gedacht hatte.

"Ich bin die persönliche Assistentin eines CEOs, während ich nebenher noch Kommunikationswissenschaften studiere. Mein Ziel ist, irgendwann selbst CEO zu sein."

Er grinste, lehnte sich in seinem Stuhl zurück und steckte die Hände in seine Hosentaschen.

"Eines Tages, wenn du gr0ß bist."

Hatte er gerade meine Hoffnungen und Träume als etwas, das ich nie erreichen würde, lächerlich gemacht?

"Ich bin erwachsen", sagte ich entgeistert. Er zuckte nur mit den Schultern und schaute sich erneut im Café um. Am liebsten hätte ich ihm gesagt, dass er seine Augen gefälligst bei mir lassen sollte, aber das hätte gewirkt, als hätte ich tatsächlich Interesse an ihm - was momentan nun wirklich nicht der Fall war.

Ich nahm mein Telefon zur Hand und schaute auf das Display. Jeden Moment würden Natalie oder Rachel anrufen und ich konnte es als Vorwand zur Flucht nutzen. Das machten wir immer so - ein notwendiges Übel.

"Also, nach was für einem Typ Mann suchst du?", fragte Victor und stellte zum ersten Mal an diesem Abend echten Augenkontakt mit mir her. Ich schluckte.

Pünktlich. Kommunikativ. Uneigennützig. Gepflegt. Zielorientiert. Interessiert an den kleinen Dingen des Lebens. Wie sollte ich ihm das nahebringen, wo er doch von diesen Vorstellungen bisher keine einzige zu erfüllen schien.

"Ich äh ..."

Mein Handy läutete und ich nahm es schnell.

"Da muss ich rangehen", murmelte ich und schaute auf das Display, als wäre ich überrascht, Rachels Namen dort zu lesen. Ich entriegelte den Bildschirm und nahm den Anruf an.

"Bist du okay?"

"Lebst du noch?", fragte sie.

"Oh Gott, du bist verletzt?"

Sie kicherte. "Ja. Wenn du jetzt einen Abgang machst, lass uns im Marquee treffen."

Ich wol

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