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Für immer hält nicht nur bis morgen von Schultz, Ricki (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.06.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)

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Für immer hält nicht nur bis morgen

#MatchMeIfYouCan

Als die Hochzeitseinladung ihrer besten Freundin ins Haus flattert, ist das der Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt. Denn Rae ist Mitte 30, Single und würde sich lieber in einem Eimer Rotwein ertränken, als allein auf so einer Feier aufzutauchen. Woher also Mr Right nehmen, wenn nicht stehlen? Online-Dating heißt die Lösung - und Rae stürzt sich Hals über Kopf in das Abenteuer. Doch als sie über das Profil ihres heißen Kollegen stolpert, fangen die Probleme erst richtig an ...

'Ich musste abwechselnd laut lachen, um dann gleich loszuschmachten. Nick ist mein neuer Schwarm und Rae meine neue beste Freundin!' Christina Lauren, Bestseller-Autorin

'Charmant, frech und einfach witzige Strandlektüre!' Seattle Times

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 335
    Erscheinungsdatum: 29.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736304352
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Mr. Right-Swipe
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Für immer hält nicht nur bis morgen

KAPITEL 1

Ich kippe den Tequila hinunter. Er ist süffig. Kein Billigzeug dieses Mal. Kein Würgen, kein Grimassenziehen. Nur reine, unverfälschte Scheiß-drauf-Medizin, die mich zu einem schöneren Ort trägt, ehe dieser Typ auftaucht.

Falls er auftaucht.

Lichtschienen verlaufen im Zickzack unter der Decke, bernsteinfarben leuchtende Hängelampen breiten eine warme Decke über all den traurigen Geschichten aus, die sich über die Barhocker verteilen: die Dame im Leopardenmini, die wechselweise das rechte über das linke und das linke über das rechte Bein schlägt, während sie mit dem Typ flirtet, der aussieht wie Jack Palance - und dabei eine Inbrunst an den Tag legt, die besagt, dass sie entweder unter sexuellem Notstand leidet oder sich schon eine Geschlechtskrankheit eingefangen hat. Das Paar, das sich in die Ecke kuschelt und nicht aufhört, darüber zu reden, dass dies ihr gemeinsamer Abend sei und sie einfach nicht fassen können, dass sie die kleine Schwester des Kerls als Babysitterin verpflichtet haben. Der hippelige Mittfünfziger, der eine Khakihose trägt, die aussieht, als hätten ihre Bügelfalten schon den größten Teil der letzten Dekade überlebt, und der unentwegt seinen Ehering auf dem Tresen dreht wie einen verdammten Kreisel.

Und dann wäre da noch ich.

"Noch einen?", fragt der Barkeeper, bevor ich mir auch nur die Lippen abgewischt habe, aber immerhin sind meine Nebenhöhlen jetzt frei.

"Ich sollte nicht." Ich lege die Finger ans Brustbein - Hach, wie damenhaft! - und zeige mich als Inbegriff der Sittsamkeit, während ich mir den Mund mit einer Cocktailserviette abtupfe. "Dieses Lipgloss kostet mehr als der verflixte Drink", informiere ich ihn.

"Dann also ja?" Seine Mundwinkel zucken.

Entweder es liegt an dem Kurzen, oder seine Pheromone zeigen Wirkung. Hitze steigt mir die Beine empor, und ein Teil von mir fragt sich, wie sich diese Lippen an meinem Hals anfühlen würden. Oder an meiner Brust.

Mein Telefon brummt, und ich zucke zusammen.

Valerie: VIEL GLÜCK!!!!!!

Abermals.

Quinn: Ist er schon da???

Sie posten in unserer Gruppe. Und ihrem Timing zufolge sitzen sie gerade zusammen in Valeries Wohnzimmer, kippen sich eine Flasche Rotwein rein und gucken The Real Housewives of Atlanta oder so einen Mist.

"Weißt du was?" Ich schlage mit beiden Handflächen auf die Theke. Entschlussfreudig. "Warum nicht? Ich bin ja schließlich so verflucht erwachsen", sage ich zu dem Barkeeper, dessen sinnliches Lächeln prompt breiter wird.

Ich widme mich meinem Telefon, während er die Flasche holt.

Ich: Ihr seid total bescheuert. Wir sind nur was trinken. Entspannt euch.

Und hört mit dieser inflationären Zeichensetzung auf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Zufrieden mit meinem virtuellen Denkzettel, folgt mein Blick der rückwärtigen Kontur des Barkeepers, und ich bewundere, wie sich sein schwarzes Button-down-Hemd über den Schultern spannt.

Er lässt das Schnapsglas über den Tresen auf mich zugleiten, als würden wir gerade Lohnverhandlungen führen, und begegnet meinem Blick aus tiefdunklen Augen. "Ihr Date hat wirklich Glück."

Dieser Akzent. Portugiesisch? Vielleicht ist er auch nur Show, aber das ist mir egal.

Ich schnaube verächtlich. "Ja, klar, bestimmt glaubt er, er hätte im Lotto gewonnen."

Ich kippe den nächsten Drink hinunter und spüre ihn augenblicklich. Ein Kribbeln in den Zehen wie in einer schwülen Sommernacht mit Jesse. Zusammen in diesem Rattenloch von einem Shisha-Café.

Eine Hand streicht über meinen unteren Rücken, und ich springe vom Hocker.

"Rachel Wallace?"

Ich bedenke den Barkeeper mit einem Blick, als wäre er mein schwuler bester Freund - Hallooo! -, und wirbele zu der Stimme herum. Umorientierung.

"Einzig und artig", sage ich und strecke die Hand aus. "Und Rae reich

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