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Für Leckerlis könnten wir ster'm Kurze Geschichten über das Zusammenleben mit zwei Katzen von Niedlich, Sebastian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.12.2019
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Für Leckerlis könnten wir ster'm

"Fir müssen STER'M!", heult Simon, die schwarz-weiße Katze, weil es ausnahmsweise mal keine Leckerlis gibt, dabei bekommen sie und ihre Schwester Garfunkel vom Autor Sebastian Niedlich und seiner Frau eigentlich alles. Er hätte selbst nicht geglaubt, dass er als Hundeliebhaber mal mit Katzen zusammenwohnen würde, aber nun hat seine Frau ihn überredet, und ständig fällt den Katzen etwas Neues ein, wie sie ihn bei der Arbeit stören können. Seien es Klagen über Futter, das ihnen nicht schmeckt, die Bewunderung der riesigen katzenartigen Wesen aus "Herr der Ringe", die sie im Fernseher sehen, der Wettstreit um den höchsten Platz in der Wohnung oder ihre Abenteuer als Superhelden Captain Pellwurst und Superflausch ... ruhig wird es kaum mal in der Wohnung. Kurze Geschichten über das Zusammenleben mit zwei kleinen Katzen und ihre merkwürdige Sicht der Dinge, zusammengetragen vom Autor des Bestsellers "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens". Sebastian Niedlich, Jahrgang 1975, ist Autor von humoristischen Romanen, wie z.B. "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens", dessen Fortsetzung "Der Tod ist schwer zu überleben" oder "Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben". Seine gesammelten Kurzgeschichten erschienen unter dem Titel "Am Ende der Welt gibt es Kaffee und Kuchen".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 247
    Erscheinungsdatum: 02.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783750415423
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1326 kBytes
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Für Leckerlis könnten wir ster'm

Neue Mitbewohner


Wir machen uns auf den Weg nach Hause. Meine Frau drückt mir die Hand. "Ach, die sind so süß! In sieben Wochen haben wir kleine Kätzchen!"

"Ja", sage ich und lächle sie an, wobei ich denke: O Gott, was haben wir getan?

Wir müssen also fortan Futter und Spielzeug kaufen und uns mit zerkratzten Möbeln rumschlagen. Warum zum Teufel habe ich mich dazu breitschlagen lassen?

Meine Frau hält ihr Handy hoch und zeigt mir noch mal eines der Fotos, das wir von den Katzenbabys auf unseren Händen gemacht haben. Ach ja, deswegen habe ich mich breitschlagen lassen: weil sie so süß sind.

"Wie wollen wir sie denn überhaupt nennen?", frage ich.

Meine Frau Bianca schaut nachdenklich: "Weiß nicht. Wir wissen ja noch nicht mal, welches Geschlecht sie haben."

"Aber wir können ja schon mal überlegen. Wie wäre es denn mit Tigger für die getigerte Katze."

"Ist das nicht diese blöde Katze aus Winnie Puuh?"

"Blöd?"

"Ja, blöd."

"Grmpf."

"Wir sollten sie lieber nach irgendeinem berühmten Duo nennen."

"Stan und Ollie?"

"Du willst sie tatsächlich nach Dick und Doof benennen?"

"Warum nicht?"

"Nein."

"Calvin und Hobbes?"

"Das finde ich gar nicht schlecht, aber klingt so wenig nach Katze."

"Tatsächlich ist Hobbes eine Katze."

"Trotzdem."

"Von dir habe ich noch keinen Vorschlag gehört."

Meine Frau denkt nach. "Holmes und Watson."

Ich nicke anerkennend. "Kommt in die nähere Auswahl. Susi und Strolch, falls die beiden Männchen und Weibchen sind."

Meine Frau schaut mich komisch von der Seite an. "Erstens sind sie keine Hunde und zweitens sind es Geschwister. Die nach einem Liebespaar zu nennen, klingt irgendwie nicht richtig."

"Du willst sagen, dass Paola und Kurt Felix als Namen ausfallen?"

"Definitiv."

"Crockett und Tubbs."

"Nein."

"Thelma und Louise."

"Nein."

"Tim und Struppi?"

"Struppi ist ein Hund!"

"Ja und?"

"Fällt aus. Max und Moritz?"

Jetzt schaue ich sie skeptisch an. "Das sind ja wohl die lahmsten Namen überhaupt."

"Itchy und Scratchy?", murmelt meine Frau, schüttelt aber darauf gleich selbst den Kopf.

"Simon und Garfunkel?", sage ich halb im Scherz, und meine Frau macht große Augen.

"Das gefällt mir."

"Calvin und Hobbes gefällt mir persönlich ja besser."

"Nein, Simon und Garfunkel gefällt mir besser."

"Was ist denn mit Gimli und Legolas?"

"Wie gesagt, Simon und Garfunkel gefällt mir gut."

"Beavis und ..."

"Kommt gar nicht in Frage!"

"Waldorf und Statler."

"Simon und Garfunkel war schon eine tolle Idee."

"Dann ist das also entschieden?", frage ich.

"Ja", sagt meine Frau.

Ich seufze. "Okay."

Während der Wochen, die wir darauf warten, dass die Katzen groß genug sind, um sie endlich abzuholen, lesen wir uns - d.h. hauptsächlich meine Frau - Informationen durch, um zu erfahren, was denn Katzen so brauchen. So lerne ich unter anderem, dass junge Kätzchen anderes Futter brauchen als erwachsene Katzen und offenbar auch eine gute Tonne an Spielzeug, welches sich in zunehmendem Maße schon bei uns im Wohnzimmer stapelt. Jeden Abend, wenn meine Frau etwas später als gewöhnlich von der Arbeit nach Hause kommt, kann ich davon ausgehen, dass sie sich wieder in einer Zoohandlung verlaufen hat und mit einem Arm voller Zeug nach Hause kommt.

"Vielleicht sollten wir warten, bis wir die Katzen tatsächlich hier haben, bevor wir schon über ihre Sachen stolpern", sage ich.

"Wir müssen doch vorbereitet sein", sagt meine Frau.

"Falls die Katzen nach dem Atomkrieg kein Spielzeug mehr haben?", frage ich, aber sie schaut mich nur komisch von der Seite an.

Sie erklärt mir, dass die Katzen in den ersten

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