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Fürstenkrone 31 - Adelsroman Wir beide auf der Fahrt ins Glück von Martens, Laura (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.09.2016
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Fürstenkrone 31 - Adelsroman

Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt 'diese' Wirklichkeit. Anabel von Mohn warf einen flüchtigen Blick in den Spiegel, bevor sie das Bad verließ und die Tür hinter sich schloss. 'Es wird allerhöchste Zeit, dass ich zum Friseur komme.' Sie fuhr mit der rechten Hand in ihre schulterlangen rotblonden Locken. 'Unser Landausflug gestern hat sich nicht besonders günstig auf meine Haare ausgewirkt.' 'Meinen Haaren hat der Kamelritt durch die Wüste nichts ausgemacht, Tante Anabel', erklärte ihre zehnjährige Nichte und schaute von dem Buch auf, in dem sie las. Sie seufzte tief auf. 'Wenn ich einmal groß bin, werde ich bestimmt Archäologin.' Nachdenklich sah sie ihre Tante an. 'Ob es schwierig ist, Hieroglyphen zu lernen?'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 06.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740908478
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 289 kBytes
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Fürstenkrone 31 - Adelsroman

Anabel von Mohn warf einen flüchtigen Blick in den Spiegel, bevor sie das Bad verließ und die Tür hinter sich schloss. "Es wird allerhöchste Zeit, dass ich zum Friseur komme." Sie fuhr mit der rechten Hand in ihre schulterlangen rotblonden Locken. "Unser Landausflug gestern hat sich nicht besonders günstig auf meine Haare ausgewirkt."

"Meinen Haaren hat der Kamelritt durch die Wüste nichts ausgemacht, Tante Anabel", erklärte ihre zehnjährige Nichte und schaute von dem Buch auf, in dem sie las. Sie seufzte tief auf. "Wenn ich einmal groß bin, werde ich bestimmt Archäologin." Nachdenklich sah sie ihre Tante an. "Ob es schwierig ist, Hieroglyphen zu lernen?"

"Das kommt darauf an, wie groß dein Interesse daran ist, Lea Marie", meinte Anabel. Sie erinnerte ihre Nichte daran, dass sie noch vor einigen Tagen Meeresbiologin werden wollte. "Noch hast du Zeit, dir deinen zukünftigen Beruf zu überlegen. Was wollte ich in deinem Alter nicht alles werden."

"Ist Innenarchitektin nicht dein Traumberuf gewesen, Tante Anabel?" Lea Marie schlug ihr Buch zu und stand von der Couch auf, die einen großen Teil des kleinen Wohnraums der Suite einnahm, die sie auf der 'Santa Maria' gebucht hatten. "Wenn du zum Friseur gehst, hole ich mir ein neues Buch aus der Bibliothek. Bestimmt haben sie auch Bücher über Ägypten."

"Kleine Leseratte." Anabel legte zärtlich den Arm um die Schultern ihrer Nichte. Seit dem Tod ihrer Schwester vor fünf Jahren sorgte sie für Lea Marie. Während des Studiums war es nicht leicht gewesen, dem Kind Vater und Mutter zu ersetzen, doch seit sie sich als Innenarchitektin selbstständig gemacht hatte, konnte sie sich ihre Zeit freier einteilen als früher. Dazu kam, dass es sich bei Lea Marie um ein sehr ruhiges Kind handelte, dessen liebster Zeitvertreib das Lesen war.

Beide verließen die Suite und stiegen die breite, mit einem roten Teppich belegte Treppe hinunter, die zum Hauptdeck führte. "Bis nachher, Lea Marie." Anabel küsste das Mädchen auf den Haaransatz. "Wir treffen uns in eineinhalb Stunden im Café auf dem Sonnendeck, dann spendiere ich uns einen großen Eisbecher."

Lea Marie kannte sich inzwischen an Bord der 'Santa Maria' bestens aus. Sie waren vor einer Woche in Tunesien an Bord gegangen. Da ihre Tante ihr vertraute, durfte sie sich frei auf dem Schiff bewegen. Das war auch gut so, denn die ersten drei Tage der Reise hatte ihre Tante mit einem Anfall von Seekrankheit zu kämpfen gehabt. Es wäre schrecklich gewesen, hätte sie in dieser Zeit nichts unternehmen dürfen.

Lea Marie stieg ein Stockwerk weiter hinunter. Die Schiffsbibliothek in der Nähe des Büros, die Geschäftsleuten für ihre Arbeit zur Verfügung standen, nahm zwei große Räume ein. Hier kannte man sie schon. Eine freundliche Bibliothekarin half ihr bei der Suche nach einem auch für ein Kind verständlichen Buch über Ägypten. Lea Marie wollte bereits die Bibliothek verlassen, als sie ein weiteres Buch entdeckte, das sie interessierte.

"Kann ich es auch mitnehmen?", fragte sie.

"Gern", antwortete die Bibliothekarin und tippte ihren Namen und die Nummer ihrer Suite in den Computer ein.

Vom Atlantikdeck ging es zum Pazifikdeck hinunter und von dort zu den A-, B- und C-Decks. Bis zum C-Deck hatte es Lea Marie noch nie geschafft. Da sie Zeit hatte, beschloss sie, auf Erkundungstour zu gehen.

Je tiefer Lea Maria in den Schiffsbauch eindrang, umso unübersichtlicher wurden die Gänge, durch die sie kam. Schon nach wenigen Minuten hatte sie sich hoffnungslos verlaufen. Statt zu den Gymnastikräumen zu gelangen, stand sie mit einem Mal in einem Gang, der zu den Mannschaftsquartieren führte. Ratlos blickte sie sich um. Angst hatte sie nicht, denn über kurz oder lang würde jemand kommen, der ihr den richtigen Weg wies.

Alexander Nelson Prinz von Lichtenberg verließ das Hospital, in dem er eine Vitamin-B-Infusion erhalten hatte. Wie Anabel und ihre Nichte war er in Tunesien an Bor

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