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Fürstenkrone 34 - Adelsroman Als du in mein Leben kamst. von Maria-Bianca (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.09.2016
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Fürstenkrone 34 - Adelsroman

Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt 'diese' Wirklichkeit. Strahlend schön war der Morgen. Am zartblauen Himmel funkelte die Sonne, und von überall her tönte Vogelgezwitscher. Durch das Fenster des Gutsbüros sah Jörn Hecker den schweren Tourenwagen mit dem Pferdeanhänger ankommen und parken. Er eilte hinaus und trat auf das Auto zu, aus dem gerade eine junge schwarzhaarige Frau stieg. "Isabella di Soltani?" vergewisserte er sich, und als sie lächelnd nickte, sagte er: "Willkommen auf Gut Haverkamp! Ich bin Jörn Hecker, der Verwalter. Hatten Sie eine gute Fahrt?"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 27.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740909437
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 251kBytes
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Fürstenkrone 34 - Adelsroman

Strahlend schön war der Morgen.

Am zartblauen Himmel funkelte die Sonne, und von überall her tönte Vogelgezwitscher.

Durch das Fenster des Gutsbüros sah Jörn Hecker den schweren Tourenwagen mit dem Pferdeanhänger ankommen und parken. Er eilte hinaus und trat auf das Auto zu, aus dem gerade eine junge schwarzhaarige Frau stieg.

"Isabella di Soltani?" vergewisserte er sich, und als sie lächelnd nickte, sagte er: "Willkommen auf Gut Haverkamp! Ich bin Jörn Hecker, der Verwalter. Hatten Sie eine gute Fahrt?"

"Alles ist fabelhaft gelaufen." Samtschwarze Augen strahlten ihn an. "Mit Rücksicht auf meine Stute Bella habe ich häufig eine Pause eingelegt. Erlösen wir die Ärmste! Sie haßt es, im Pferdeanhänger zu fahren."

"Ich schlage vor, wir bringen sie erst auf die Weide, da kann sie sich die Beine vertreten und entspannen."

Mit vereinten Kräften gelang es ihnen, die Stute aus dem Anhänger zu locken. Bella schnaubte aufgeregt durch die Nüstern. Ihr tiefbraunes Fell war schweißbedeckt.

"Ein wunderschönes Pferd", entfuhr es Jörn, und es lag ihm auf der Zunge zu sagen: genauso schön wie seine hinreißende Herrin. Doch das verkniff er sich lieber, um nicht aufdringlich und plump zu erscheinen.

Sie rieben Bella trocken und brachten sie auf eine kleine Weide, auf der das Maigras kniehoch wuchs und wo sie sich erst einmal allein bewegen und die Strapazen der langen Fahrt bewältigen konnte. Isabella streichelte den schönen Kopf der Stute und flüsterte ihr auf italienisch Koseworte zu, und Bella wieherte, ein Zeichen, daß die Welt für sie wieder in Ordnung war.

"Woher sprechen Sie so gut Deutsch?" fragte Jörn verwundert, als sie zum Gutshaus zurückgingen.

"Ich hatte ein deutsches Kindermädchen", erklärte Isabella. "Und in der Schule hatten wir als Fremdsprache Deutsch. Außerdem habe ich mich immer für Sprachen interessiert und spreche auch noch fließend Französisch."

"Günstig für uns!" Jörn grinste. "Sonst hätten wir beim Reitunterricht einen Dolmetscher gebraucht. Jetzt bringe ich Sie erst mal zu Mamsell Else. Sie wird Ihnen Ihr Apartment zeigen. Unser Stallbursche Kai kümmert sich dann um Ihr Gepäck. Wir werden uns dann ja wohl öfter sehen. Den Reitunterricht gibt unser Gutsherr, Haverkamp, selbst. Daß er ein berühmter Turnierreiter war, ist Ihnen sicher bekannt."

"Deswegen bin ich ja hier: um von ihm alles zu lernen." Isabellas Lächeln wirkte eine Spur gezwungen. "Man hat mir gesagt, er soll der beste Lehrmeister sein."

"Davon profitieren auch seine Kinder, Lotta und Dennis. Sie haben im M-Springen bereits Siege errungen. Aber Sie werden sie sicher bald kennenlernen."

Inzwischen hatten sie das Gutshaus erreicht. Jörn holte Mamsell Else aus der Küche, und die rundliche Frau mit den gutmütigen Zügen, begrüßte Isabella herzlich.

"Ich wünsche dir eine schöne Zeit auf Haverkamp", lächelte sie. "Jetzt komm mal mit, ich zeige dir dein Apartment. Übrigens, hier auf dem Gut duzen wir uns alle. Wir sind wie eine große Familie. Hast du Geschwister, Isabella?"

"Nein!" Das kam so schnell und abweisend, daß die Mamsell nicht weiter fragen wollte.

Else wußte selbst, daß sie gern und viel redete, was nicht allen Leuten paßte. Aber im allgemeinen war sie beliebt, und man nannte sie sogar die gute Seele des Guts. Für die Angestellten und Arbeiter war sie immer da und stand ihnen zur Seite, wenn sie Probleme hatten.

"Das Apartment ist keine Luxussuite", plapperte Mamsell Else, als sie Isabella die wenigen Räume zeigte. "Sicher bist du was Besseres gewohnt. Aber es ist alles da, was man so braucht, es gibt sogar ein eigenes Duschbad."

"Es ist schon in Ordnung." Isabella trat ans Fenster. Von hier aus hatte sie einen schönen Blick auf die Weiden. In der Ferne schimmerten golden die Rapsfelder, und man konnte noch tiefgrüne Wälder sehen.

Dieses weite Land strömte Ruhe und Frieden aus, und sie spürte, wie ihre N

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