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Faded - Dieser eine Moment von Johnson, Julie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.12.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)

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Faded - Dieser eine Moment

Es heißt: Berühmtheit hat ihren Preis. Doch was, wenn der Preis die Liebe deines Lebens ist? Als Felicity Wilde mit nichts außer einem gefälschten Ausweis, ihrer alten Gitarre und ihren Songtexten in Nashville ankommt, will sie nur eins: sich so unauffällig wie möglich ein neues Leben aufbauen. Aber sie hat nicht mit Ryder Woods gerechnet. Der stadtbekannte Rockstar zieht sie vom ersten Moment an in seinen Bann. So sehr Felicity auch versucht, die Gefühle, die er in ihr weckt, zu unterdrücken, fasziniert er sie bei jeder Begegnung mehr. Und schließlich können die beiden nicht anders, als der Anziehung zwischen ihnen nachzugeben. Doch als Ryder einen Plattenvertrag angeboten bekommt, scheint ihre gemeinsame Zeit zu einem Ende zu kommen. Denn ein Leben im Rampenlicht an Ryders Seite ist für Felicity eigentlich unmöglich ... 'Diese Geschichte wird dich mit Mascara verschmierten, tränennassen Augen und einem blutenden Herzen zurücklassen.' INKED AVENUE BOOK BLOG Auftaktband der FADED-Dilogie von PUBLISHERS-WEEKLY-Bestseller-Autorin Julie Johnson

Julie Johnson lebt in Boston und schreibt dort am liebsten junge, gefühlvolle Liebesgeschichten. Wenn sie mal nicht an ihrem Schreibtisch zu finden ist, sammelt sie mit ihrem Reisepass neue Stempel, trinkt mehr Kaffee als ihr guttut, versucht, ihrer wachsenden 'Netflix'-Must-Watch-Liste Herr zu werden oder postet Bilder ihres Hundes auf Instagram.
Mehr Informationen unter: www.juliejohnsonbooks.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 364
    Erscheinungsdatum: 20.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736311510
    Verlag: LYX
    Serie: Faded Duet 1
    Originaltitel: Faded
    Größe: 1446 kBytes
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Faded - Dieser eine Moment

1. KAPITEL
Felicity

Die Rolling Stones hatten recht, als sie »You can't always get what you want« sangen, denn man bekommt tatsächlich nicht immer, was man will.

Ich wollte nie berühmt sein.

Ich wollte das alles nicht.

Ich wollte einfach nur entkommen. Verschwinden. Mich von diesem Höllenfeuer befreien, in dem ich mich achtzehn Jahre lang damit abgemüht hatte, durch die schlimmsten Flammen zu gehen, ohne vollständig zu verbrennen.

Als ich mit meiner gebrauchten Gitarre in ihrem abgenutzten Koffer und einem Notizbuch voller hingekritzelter Liedtexte, die ich mir direkt aus der Seele gerissen hatte, in Nashville eintraf, hatte ich große Hoffnungen und Pläne. Ich hatte keine Ahnung, dass ich, nicht mal ein Jahr nachdem ich aus diesem Bus gestiegen war, mit einem gebrochenen Herzen und leeren Händen dastehen würde, weil die ganze Welt um mich herum in sich zusammengestürzt war.

Eigentlich stimmt das nicht ganz.

Meine Hände waren nicht leer, als sich meine Bedürfnisse in Wünsche verwandelten und meine Hoffnungen zu Fantasien verblassten. Ich hielt die zerbrochenen Stücke meines Herzens in den Fingern, und auf meiner Handfläche lagen die zerfetzten Überreste meiner Träume. Ich versuchte verzweifelt, sie zusammenzuhalten. Aber es war zu spät. Träume werden aus zerbrechlichem Glas gesponnen und bekommen leicht Risse. Ein paar achtlose Worte können sie so sehr zerbrechen, dass man sie nicht mehr reparieren kann.

Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt: In dieser Geschichte geht es nicht darum, dass ich bekommen habe, was ich wollte.

Denn ich wollte Ryder Woods nie.

Ich brauchte ihn.

Wie eine Melodie die Harmonie, der Rhythmus das Tempo, ein Akkord eine Tonart braucht. Er nahm mich mehr für sich ein, als es den Noten, die durch meine Adern flossen, oder den Texten, die in meinem Kopf herumschwammen, je gelang.

Selbst nachdem er jedes schmerzende Stück meines Herzens genommen und sie alle zwischen seinen nikotinverfärbten Fingern zu Staub zerquetscht hatte.

Ich war dumm genug zu denken, dass ich ihn nie wiedersehen würde. Dumm genug zu denken, dass das Schicksal genug davon hatte, mit mir zu spielen. Dass ich mir nach der Hölle, die ich seinetwegen bereits durchlebt hatte, ein wenig Erholung von der Trostlosigkeit verdient hätte, die damit einherging, ihn zu lieben ... und ihn dann zu verlieren.

Nach zwei langen Jahren ohne die Berührung seiner Fingerknöchel an meiner Wange oder den Kuss seines stoppeligen Kinns an meiner Haut oder den Klang seiner rauen Stimme an meiner empfindlichen Ohrmuschel, war ich dumm genug zu glauben, dass ich ihn endlich aus meinem System gespült hätte und von seinem Einfluss geheilt wäre wie bei einer tödlichen Krankheit, die man überstanden hat.

Ich hätte wissen sollen, dass es keine Heilung gab.

Ryder Woods zu lieben war wie eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Wie eine tödliche Krankheit.

Und als er schließlich in mein Leben zurückkehrte ... mag er die letzte Person gewesen sein, die ich je wiedersehen wollte ... aber wie ich nun schon zum wiederholten Mal gesagt habe ...

Was ich wollte, hat nie eine Rolle gespielt.

Nicht wenn es um ihn geht.

Zwei Jahre zuvor

Der Bus wirbelt eine Staubwolke auf, während er davonfährt und dabei lauter grummelt als mein Magen - was wirklich was heißen will, denn das Einzige, was ich heute zu mir genommen habe, war ein fades Sandwich mit Erdnussbutter und Marmelade, das halb zerquetscht war, weil ich mich während der sechsstündigen holprigen Fahrt versehentlich draufgesetzt hatte.

Ich schaue dem Bus hinterher, bis er aus meinem Sichtfeld verschwindet und ich allein auf der leeren Straße zurückbleibe. Es ist mitten am Nachmittag, und hier ist weit und breit kein Mensch unterwegs. Die Lichter von Nashvilles berühmten Musik-Kneip

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