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Fearless von Renshaw, Winter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.02.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Fearless

... wo das Glück wartet. Nachdem ihr Ehemann sie monatelang hintergangen hat, ist die Scheidung für Maren Greene nur noch eines: ein Grund zur Party! Aber noch während sie in einer Bar ihre Freiheit feiert, trifft sie ihn: Dante Amato. Den Mann, der ihr Leben auf den Kopf stellt. Denn Dante will sie - das zeigt er Maren deutlich. Die Leidenschaft und die Hingabe, mit der er sie umgarnt, wecken dabei Gefühle in Maren, die sie längst vergessen glaubte. Dante schafft es, ihre Mauern einzureißen. Doch in dem Moment, in dem Maren sich mit Haut und Haar hingibt, enthüllt Dante ein Geheimnis, das alles verändert ... 'Ein wundervoller zweiter Band um die Amato-Brüder, der mehr als nur Spaß beim Lesen bereitet!' Words ... I need Words Band 2 der Amato-Brothers-Reihe Winter Renshaw ist eine erfolgreiche amerikanische Autorin, die es mit ihren Romanen bis an die Spitze der Bestsellerliste des Wall-Street-Journals schaffte. Sie lebt im Mittleren Westen und ist eigentlich nie ohne Laptop anzutreffen. Wenn sie gerade nicht schreibt, lebt sie den American Dream mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und dem faulsten Mops der Welt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 285
    Erscheinungsdatum: 28.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308749
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Reckless
    Größe: 2037 kBytes
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Fearless

1. K APITEL

Maren

Ich hätte Nein sagen sollen.

Diese gesamte Sache war Saiges Idee, und obwohl wir seit inzwischen zehn Jahren beste Freundinnen sind, habe ich anfangs wirklich an einen Witz geglaubt, als sie darauf bestanden hat, eine Scheidungsparty für mich zu schmeißen.

Allerdings war das ein Irrtum.

Saige hat das vollkommen ernst gemeint.

Und jetzt sitze ich hier gemütlich in einer Ecke der schicksten Bar in Seattle im lächerlich vornehmen Hotel Noir und werde in wenigen Sekunden die Kerze auf meinem Scheidungskuchen auspusten.

Meine einzige Bedingung war, dass Saige die Feier nicht wie einen Junggesellinnenabschied aufzieht. Kein Partybus, keine Trinkröhrchen in Penisform. Keine Stripper. Nur ein niveauvoller Abend mit meinen Freundinnen, ein Kuchen und der beste Champagner, den man für Geld kaufen kann, denn seien wir doch mal ehrlich, das habe ich mir verdient.

"Worauf wartest du denn? Blas die Kerze aus!", brüllt mir Saige ins linke Ohr und erhebt breit grinsend ihre Champagnerflöte. Am dunklen Fenster hinter ihr gleiten Regentropfen hinab, und über die leise Lounge-Musik aus den Lautsprechern an der Decke hinweg höre ich ein Donnergrollen. "Na los! Scheiß auf Nathan!"

Ich betrachte die dreistöckige Vanillebuttercremetorte mit Goldstaubfondant und der flackernden Kerze. Mein Blick fällt auf den Schriftzug: "Scheiß auf Nathan".

"Zur Auswahl standen 'Scheiß auf Nathan' oder 'Alles Gute zur Scheidung'", erklärt Saige.

"Du hättest auch einfach eine Torte ohne Aufschrift bestellen können." Unsere Freundin Tiffin schlägt die Beine übereinander und hebt ihr Glas an die Lippen.

"Aber wo bliebe denn dann der Spaß?", tut Saige ihren Einwand ab. "Blas jetzt endlich die verdammte Kerze aus, Maren. Es ist vorbei. Auf Nimmerwiedersehen, du fremdgehendes Arschloch. Weiter geht's. Sein umtriebiger Penis soll vertrocknen und einen langsamen, qualvollen Tod sterben."

Ich schüttele mir die dunklen Haare von der Schulter, hole tief Luft und puste. Die Flamme erlischt schon beim ersten Versuch. Tiffin, Lucia, Saige, Marissa und Gia klopfen auf den Tisch und prosten mir jubelnd zu.

Meine Mädels. Gemeinsam haben wir Geburtsvorbereitungskurse besucht und an Kuchenbasaren und Elternabenden teilgenommen. Wir sind zusammen mit unseren Partnern ausgegangen und haben Pyjamapartys und Zeltnächte im Garten veranstaltet. Unsere Kinder sind befreundet und einige von uns sind Nachbarn, entweder gewesen oder immer noch. Doch in diesem Moment zählt einzig und allein, dass sie mich in meinen besten Momenten gesehen und während meiner schlimmsten Zeit zu mir gehalten haben.

"Danke." Ich lege die Hände über mein Herz, das immer noch ein wenig stolpert, sobald ich meinen linken, inzwischen nackten Ringfinger berühre. Viel zu oft erwische ich mich dabei, dass ich glaube, ich hätte meinen Ehering verloren. Dass ich ihn zum Spülen abgenommen hätte. Doch dann fällt es mir wieder ein. Wenn man etwas dreizehn Jahre lang getragen hat, gewöhnt man sich nicht über Nacht an das Gefühl, dass es fort ist. Es braucht seine Zeit, genau wie die Tatsache, dass ich jetzt für eine Person weniger kochen muss oder allein im Bett schlafe und auch Nathans Seite des großen begehbaren Kleiderschranks im Schlafzimmer "geerbt" habe. "Es bedeutet mir unglaublich viel, dass ihr heute hier seid."

Ich straffe die Schultern und hebe das Kinn. Heute Abend will ich nicht in Selbstmitleid ertrinken, sondern meine gescheiterte Ehe zu den Akten legen und meine Zukunft mit offenen Armen willkommen heißen. Ich werde nach vorn schauen und mein neues Leben Schritt für Schritt annehmen.

"Wir haben dich lieb." Gia prostet mir noch einmal zwinkernd zu. "Wir feiern hier nicht deine Scheidung, sondern deine Freiheit. Vergiss das nicht."

Ich sitze am Ende unserer halbkreisförmigen Nische. Alles in dieser Hotelbar ist nachtschwarz, di

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