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Feel Again von Kasten, Mona (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.05.2017
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Feel Again

Er sollte nur ein Projekt sein - doch ihr Herz hat andere Pläne. Sawyer Dixon ist jung, tough - und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen ... 'Lache, weine und verliebe dich. Mona Kasten hat ein Buch geschrieben, das man nicht aus der Hand legen kann!' ANNA TODD über 'Begin Again' Band 3 der Erfolgsreihe von Platz-1-SPIEGEL-Bestseller-Autorin Mona Kasten Die 'Again'-Reihe: 1. Begin Again 2. Trust Again 3. Feel Again

Mona Kasten wurde 1992 in Norddeutschland geboren und lebt dort auch heute noch - zusammen mit ihrem Ehemann, ihren Katzen sowie unendlich vielen Büchern. Sie liebt Koffein in jeglicher Form, lange Waldspaziergänge und Tage, an denen sie nur schreiben kann.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 467
    Erscheinungsdatum: 26.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736304727
    Verlag: LYX
    Serie: Again-Reihe 3
    Größe: 767 kBytes
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Feel Again

KAPITEL 1

Was zum Teufel mache ich hier eigentlich?

Diese Frage stellte ich mir nicht zum ersten Mal an diesem Abend. Eigentlich war es wie immer: Ich war umgeben von lauter Menschen und kam mir trotzdem vollkommen allein vor. Das Gefühl war für mich nicht neu. Genau genommen war es mein Dauerzustand. Aber hier, in diesem Club, in Gegenwart von lauter frisch verliebten Pärchen, die nicht mal eine Sekunde lang die Blicke voneinander losreißen konnten, erschien es mir einfach besonders unerträglich.

Oder anders gesagt: Ich musste mich beherrschen, nicht quer über den Tisch zu kotzen.

Dass ich mit zwei der Typen unserer überschaubaren Gruppe vor einiger Zeit selbst etwas gehabt hatte, machte die Sache nicht gerade besser. Zumal beide Geschichten ziemlich demütigend für mich geendet hatten. Ethan hatte mich damals, ohne mit der Wimper zu zucken, für »die Liebe seines Lebens« - Monica - abserviert, und auch Kaden hatte mich keines zweiten Blickes mehr gewürdigt von dem Moment an, in dem Allie auf seiner Türschwelle aufgetaucht war. Das war mittlerweile ein Jahr her.

Ob ich irgendetwas an mir hatte, dass Kerle in die Flucht schlug und dafür sorgte, dass sie sich bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit in eine feste Beziehung stürzten?

Und wenn schon. Es war ja nicht so, als ob ich an etwas Ernsthaftem interessiert wäre.

Ich wandte den Blick von den turtelnden Pärchen um mich herum ab und ließ ihn stattdessen über die Tanzfläche schweifen. Dort entdeckte ich den rothaarigen Flummi, der der Grund für meine Anwesenheit in diesem Schuppen war. Ein Verlag hatte vor Kurzem eines von Dawns Büchern unter Vertrag genommen, weshalb sie uns zum Feiern hierher eingeladen hatte. Und da Dawn nicht nur meine Mitbewohnerin, sondern auch meine einzige wirkliche Freundin war, war ich mitgekommen. Denn auch wenn ich ihr das nur selten offen zeigte: Ihre Freundschaft war mir wichtig.

Ein feuchtes Geräusch ertönte zu meiner Rechten und ich bemühte mich darum, mein Gesicht nicht angeekelt zu verziehen. So gern ich Dawn auch hatte: Kaden und Allie beim Mandelhockey zuzusehen und -hören, war einfach zu viel des Guten. Ich brauchte dringend noch einen Drink, wenn ich den Abend überstehen wollte.

»Ich gehe zur Bar. Willst du auch noch was?«, fragte ich den Kerl, der neben mir saß. Ich hatte blöderweise seinen Namen vergessen, obwohl Dawn uns einander bestimmt schon hundertmal vorgestellt hatte. Es war irgendetwas mit I. Ian, Idris, Illias ... Mit Namen hatte ich mich schon immer schwergetan. Deshalb dachte ich mir für die meisten Menschen Spitznamen aus, wenn ich sie zum ersten Mal traf. Seiner war »Nerd«.

Er wirkte völlig fehl am Platz hier. Zum einen trug er ein Jeanshemd mit Fliege. Im Ernst, er trug eine Fliege. Sie war weiß mit blauen Punkten, und ich starrte sie nicht zum ersten Mal an diesem Abend einen Moment zu lange an, bevor ich meinen Blick über den Rest von ihm schweifen ließ. Seine Locken, von denen ich nicht sagen konnte, ob sie hellbraun oder dunkelblond waren, hatte er mit Gel oder Haarspray fixiert, damit sie ihm nicht in die Stirn fielen. Abgerundet wurde der geschniegelte Look mit einem halbrunden Brillengestell aus braunem Kunststoff.

Er war viel zu overdressed für das Hillhouse, und ich konnte dem Drang, seine geordneten Federn einmal gehörig durcheinanderzubringen, nur gerade so widerstehen.

Der Nerd erwiderte meinen kritischen Blick. Auch seine Augen hatten eine undefinierbare Farbe. Irgendwo zwischen Braun und Grün, von dunklen Wimpern umrahmt.

»Also?«, hakte ich nach.

»Was?«, fragte er, und eine leichte Röte trat auf seine Wangen.

Niedlich.

»Ob du einen Drink möchtest«, wiederholte ich langsam.

Er schluckte schwer. Es wirkte beinahe, als hätte er Angst vor mir. Wenn ich ehrlich war, wunderte mich das nich

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