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Finding Mr. Wright Roman von Linde, K. A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.07.2019
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Finding Mr. Wright

Die Wright Brüder sind unfassbar reich und sexy - und gewohnt, jede Frau zu bekommen Emery Robinson war nie dazu bereit gewesen nach Lubbock, Texas zurückzukehren, doch als sie ihren Freund beim Fremdgehen erwischt, hat sie keine andere Wahl. Und da ist noch etwas, für das sie nicht bereit ist: sich in einen Wright Bruder zu verlieben. Schon wieder. Den Wrights gehört ein Imperium - ihre Firma ist Milliarden schwer und sie beschäftigen den Großteil der Leute in der Stadt. Emery bleibt gar nichts anderes übrig, als für sie zu arbeiten. Während der High-School datete sie einen der Wright Bruder, bis er ihr das Herz brach. Die letzte Person also, in die sie sich verlieben möchte, ist Jensen Wright, der große Bruder ihres Exfreundes und ihr neuer Boss ... K.A. Linde ist die USA-Today-Bestsellerautorin. Die eifrige Reisende, Leserin und Schnäppchenjägerin lebt mit ihrem Ehemann und zwei Hunden in Lubbock, Texas.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 08.07.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641239176
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: The Wright Brother
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Finding Mr. Wright

2

Jensen

"MEINE SCHWESTER, DIESES KLEINE LUDER, ist schon wieder schwanger, und dieses Mal will sie es behalten", sagte ich zu niemand Bestimmtem, während ich fachmännisch die rote Fliege an meinem Hals band.

"Ja, das ist dann wohl auch der Grund für die heutige Hochzeit, Jensen", erwiderte mein Bruder Austin. Seine Fliege hing immer noch lose um seinen Hals, und er war schon bei seinem dritten Glas Whiskey. Mit neunundzwanzig Jahren war er bereits auf dem besten Weg, derjenige zu werden, der unseren Familiennamen in Verruf brachte. Wenn er nicht aufpasste, würde er noch genauso enden wie unser Vater, der bis zu seinem Tod ein verrückter Alkoholiker gewesen war.

"Ich kann's nicht glauben, dass wir das hier heute tun."

"Sie ist verliebt, Mann", sagte Austin.

Er hob sein Glas in meine Richtung und ich kämpfte gegen den Drang an, ihn einen sentimentalen Vollidioten zu nennen.

"Er ist doch nur scharf aufs Geld - das ich ihm wohl oder übel anbieten muss, weil er niemals in der Lage sein wird, für unsere kleine Schwester zu sorgen." Endlich saß die Fliege ordentlich, und ich drehte mich zu Austin um.

"Gönn dir einen Drink. Du bist zu unentspannt, was die Sache angeht."

Zornig starrte ich ihn an. Ich musste unentspannt an diesen Scheiß herangehen. Mit erst zweiunddreißig Jahren war ich derjenige, der für die Firma verantwortlich war. Mir war das ganze Geld überschrieben worden und somit auch die Verantwortung, für meine vier jüngeren Geschwister zu sorgen. Wenn mich das unentspannt machte, konnte er mich gerne mal am Arsch lecken.

Aber das sagte ich nicht, sondern ging lediglich durch den Raum und schenkte ihm noch mehr Whiskey nach. "Trink noch einen, Austin. Du erinnerst mich so sehr an Dad."

"Fick dich, Jensen! Kannst du dich nicht einfach für Sutton freuen?"

"Ja, Jensen", stimmte ihm Morgan zu, die gerade in den Raum kam. Sie trug ein bodenlanges, rotes Kleid und hatte ihr dunkles Haar hochgesteckt. Ihr Lächeln war unwiderstehlich - wie immer.

Morgan war erst fünfundzwanzig Jahre alt und die Normalste in unserer Familie. Wir hatten zwar alle unsere Probleme, aber Morgan bereitete mir am wenigsten Kummer, weshalb sie auch mein Liebling war.

"Fang du jetzt nicht auch noch an", sagte ich zu ihr.

"Sutton ist ein eigenständiger Mensch. Das ist sie immer schon gewesen. Sie tut das, was sie will - ganz egal was andere davon halten", sagte Morgan. Sie griff nach Austins Glas und trank einen kräftigen Schluck. "Erinnerst du dich nicht mehr an die Zeit, in der sie beschlossen hatte, sie sei eine Prinzessin mit Superkräften? Mom konnte sie fast ein ganzes Jahr lang nicht davon überzeugen, ihr Tutu, den Umhang und die Krone abzulegen."

Bei der Erinnerung musste ich lachen. Sutton war schwierig gewesen. Verdammt, sie war immer noch schwierig! Einundzwanzig und schon so gut wie verheiratet.

"Ja, ich erinnere mich. Und ich wäre glücklicher über diese ganze Sache mit Wie-heißt-er-noch-gleich , wenn er nicht so ein komplett unfähiger Volltrottel wäre", erwiderte ich.

"Er heißt Maverick", fiel uns Austin ins Wort. "Und an deiner Stelle würde ich lieber mal den Mund halten, Mann. Schließlich heißt du Jen sen ." Er zog meinen Namen in die Länge und betonte die zweite Silbe. "Das ist auch ein verdammt seltsamer Name!"

"Das ist überhaupt kein seltsamer Name. Maverick ist ein Name für Vollidioten. Besonders, weil er sich auch noch so nennen lässt und nicht Mav oder Rick oder so."

Morgan verdrehte ihre großen, braunen Augen, die sie von unserer Mutter geerbt hatte. "Lasst uns jetzt nicht mehr über dieses Thema reden, okay? Wo steckt Landon überhaupt?"

Wie aufs Stichwort schleppte sich in dem Moment mein jüngerer siebenundzwanzigjähriger Bruder in den Raum. Seine Ehefrau Miranda, die das glei

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