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Fire Queen von Sangue, Vanessa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.07.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 27.07.2018 per Download lieferbar

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Fire Queen

Ich habe dir vertraut ...

Saphiras Welt liegt in Scherben. Die De Angelis sind zerschlagen, sie selbst schwer verletzt und ihr Selbstvertrauen zerstört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen - und muss nun einen hohen Preis dafür bezahlen. Denn Madox ist in Wirklichkeit das neue Oberhaupt der Familie Varga - und damit Saphiras schlimmster Feind. Doch Saphira gilt nicht umsonst als der gefürchtetste capo der Cosa Nostra. Sie schwört, die Vargas auszulöschen und Madox zu zeigen, was es bedeutet, sich mit der Eisprinzessin anzulegen - ohne zu ahnen, dass die größte Gefahr viel näher ist, als sie denkt ...

'Düster, sexy und voller Intrigen: Vanessa Sangue weiß, wie man verbotene Liebesgeschichten schreibt!' Mona Kasten

Abschlussband der düsteren Liebesromanreihe von Bestseller-Autorin Vanessa Sangue

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 309
    Erscheinungsdatum: 27.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307223
    Verlag: LYX
    Serie: Cosa Nostra .2
    Originaltitel: Fire Queen
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Fire Queen

KAPITEL 1

SAPHIRA

"Ich habe dir vertraut", flüsterte Saphira mit zittriger Stimme und spürte, wie ihr eine einzelne Träne über die Wange lief.

Plötzlich ertönte ein metallisches Klicken, als der Hahn einer Pistole gespannt wurde.

Madox und sie wirbelten beide herum, und Saphira blickte direkt in den Lauf von Giuseppes Waffe.

Giuseppe lächelte sie an. "Endlich kann ich auch die letzte De Angelis töten."

Ein Schuss zerschnitt die Stille der Nacht.

Alles schien sich wie in Zeitlupe zu bewegen. Sie hörte das Zischen, als die Kugel den Lauf der Pistole verließ, sah, wie Madox nur Sekundenbruchteile vorher nach vorn stürzte. Seine mächtige Schulter krachte in Giuseppes Magen, der Arm mit der Waffe sank nach unten. Schmerz zerriss ihr den Bauch.

Erstarrt beobachtete Saphira, dass Madox wie ein Besessener auf Giuseppe einschlug. Die Pistole glitt ihm aus den Fingern. Er versuchte sich gegen seinen Neffen zu wehren, aber Madox war ein Killer. Und Giuseppe nur ein selbstverliebter Bastard.

Sie spürte warme Flüssigkeit an ihrem Bauch, blickte nach unten und presste eine Hand dagegen. Als sie diese wieder wegnahm, glänzte auf ihrer Haut Blut im Schein einer Straßenlaterne. Giuseppe hatte sie tatsächlich getroffen.

In dieser einsamen Gasse gab es niemanden außer Madox, Giuseppe und ihr. Zwei Straßenlaternen spendeten diffuses Licht. Die Limousine der Vargas stand wie ein verlassenes Schlachtschiff auf der Straße.

Direkt hinter Madox.

Sie blickte wieder zu Madox, der das Gesicht seines Onkels gerade in eine blutige Masse verwandelte. Sie wollte etwas sagen. Oder tun. Sie sollte die beiden erschießen, genau in diesem Moment. Ihre Hand zitterte, als sie die Waffe hob. Die Schmerzen in ihrem Bauchraum wurden mit jeder Sekunde, die verging, schlimmer. Sie war sich durchaus bewusst, dass sie eine Menge Blut verlor, aber in diesem Moment hätte sie das nicht weniger interessieren können.

Giuseppes Stimme war klar und deutlich in ihrem Kopf zu hören.

Er hat sich in meinem Auftrag in deine famiglia eingeschleust, mit dem Ziel, dich zu töten.

Sie zielte auf Madox' Rücken. Aber sie konnte verflucht noch mal nicht abdrücken! Jetzt strömten mehr Tränen über ihre Wangen. Wieso war sie nicht stark genug, um den Abzug zu ziehen?

Plötzlich stand Emilio neben ihr und blickte sie mit besorgtem Blick an. Es dauerte nicht lange, bis er ihre Bauchwunde entdeckte.

"Saphira!" Sofort schlang er einen Arm um ihre Taille und zog sie an sich, nahm ihr die Waffe aus der zitternden Hand.

Genau im richtigen Moment. Denn jetzt sackten ihr die Beine weg.

"Ich bringe dich zu unserem Arzt." Emilio warf einen Blick auf Madox und Giuseppe, der inzwischen aufgehört hatte, sich zu wehren, aber Madox schlug immer weiter auf ihn ein. Vermutlich würde er ihn umbringen.

"Madox ...", murmelte sie und spürte, wie sie schwächer wurde.

Emilio nickte. "Er wird sich um alles kümmern."

Natürlich musste er das denken. Schließlich wusste er ja noch nicht, dass Madox nicht zu ihnen gehörte. Wusste nicht, dass der Mann, der ihren Körper und einen Teil ihres Herzens in Besitz genommen hatte, in Wahrheit ein Varga war. Dass er der Feind war.

"Nein, ich ..."

Emilio schüttelte den Kopf und hob sie auf die Arme. "Ich bringe dich jetzt zu unserem Arzt." Er warf einen Blick zu Madox hinüber. "Bring Giuseppe lebend zum Anwesen!" Damit drehte Emilio sich um und hastete mit ihr zu dem wartenden Wagen.

Saphira blickte über seine Schulter. Madox suchte sich genau diesen Moment aus, um seine Schläge zu stoppen und sich umzusehen. Ihre Blicke kreuzten sich, und Saphira fiel in Ohnmacht.
MADOX

Er wünschte sich, dass er seine mit Klingen besetzten Schlagringe anhätte. Dann hätte er noch mehr Schaden in Giuseppes Gesicht anrichten können. Aber er wusste es auch dur

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