text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Flaming Clouds - Der Himmel in deinen Farben Roman von Santos de Lima, Gabriella (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2021
  • Verlag: Piper Verlag
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Flaming Clouds - Der Himmel in deinen Farben

Die Weite des Himmels, leuchtend rote Wolken und das Funkeln von tausend Sternen Flugbegleiterin Olivia Green hatte nie vor, sich zu verlieben - schon gar nicht in den attraktiven, grüblerischen Nick Saint James. Der frisch ausgebildete Pilot scheint genau wie seine arroganten Kollegen aus dem Cockpit zu sein. Doch je näher die beiden sich kommen, desto deutlicher kann Olivia den Menschen sehen, der Nick wirklich ist: ein verlorener Künstler, der seinen größten Traum aufgeben musste. Mit jedem Blick aus seinen mehrfarbigen Augen bringt er ihre Gefühle aufs Neue durcheinander. Und Olivia muss sich fragen, ob sie ihr Herz wirklich in seine Künstlerhände legen möchte ... 'Dieses Buch ist ein einziger Herzstillstandmoment. Für mich schon jetzt ein absolutes Jahreshighlight unter den deutschsprachigen New-Adult-Romanen.' Sarah Sprinz, Autorin von 'What if We Drown' 'Mit ?Flaming Clouds? hat sich Gabriella direkt in mein Herz geschrieben. Der poetische Schreibstil und die authentischen Charaktere machen das Buch zu etwas ganz Besonderem. Ein Must-Read für alle, die ihr Herz verlieren wollen.' @bookspumpkin Gabriella Santos de Lima, geboren 1997 in São Paulo, studiert Kreatives Schreiben in Hildesheim und arbeitet nebenberuflich als Flugbegleiterin. Am liebsten schreibt sie mit Aussicht auf pulsierende Innenstädte mit laut aufgedrehter Musik. Die Autorin ist bereits in den Social Media bekannt, auf Instagram postet sie unter @gabriellasantosdelimaa Buchtipps und Neuigkeiten aus ihrem Leben.

Gabriella Santos de Lima, geboren 1997 in São Paulo, studiert Kreatives Schreiben in Hildesheim und arbeitet nebenberuflich als Flugbegleiterin. Am liebsten schreibt sie mit Aussicht auf pulsierende Innenstädte mit laut aufgedrehter Musik. Auf Instagram postet sie unter @gabriellasantosdelimaa Buchtipps und Neuigkeiten aus ihrem Leben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 01.03.2021
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492998666
    Verlag: Piper Verlag
    Größe: 4825 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Flaming Clouds - Der Himmel in deinen Farben

Kapitel 1
Olivia

Noch 246 Tage

Meine beste Freundin Lilah marschierte mit einer Mission auf mich zu. Das erkannte ich an ihrem Gang, zielorientiert und bestimmt, wie eine Art Soldatin auf Pumps. Gekonnt erkämpfte sie sich den Weg durch den Flughafendschungel, die königsblaue Uniform war dabei ihre undurchdringliche Rüstung.

Bevor sie mich erreichte, blinzelte ich mir selbst im schwarzen Laptopbildschirm entgegen. Unendlich dichtes Haar, Sommersprossen und todmüde Augen. Hellwach, dachte ich.

»Ich wusste, dass du hier bist«, sagte sie.

»Weil ich es dir geschrieben habe, Sherlock.«

Lilah brauchte keine Einladung, um sich mit ihrem Coffee to go an meinem Tisch niederzulassen. Das Starbucks im Terminal 3 war so gut besucht wie immer. Bunte Reisetaschen, umherrennende Kinder und Touristen, die sich bei veganem Bananenbrot in fremden Sprachen unterhielten. Ich, die in den letzten zweiundneunzig Minuten Worte getippt hatte, um sie gleich darauf wieder zu löschen. Jetzt auch Lilah, die den schwarzen Bambusbecher zwischen den Fingern fest umklammerte. Ein Weihnachtsgeschenk ihres Bruders Dean, bedruckt mit bunten Glitzersprenkeln und der Konstellation ihres Sternzeichens. Zwilling, immer unterwegs, kreativ und unruhig.

»Was hasse ich mehr, als in Uniform mit der Piccadilly Line nach Heathrow zu fahren?«, fragte sie und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee.

»In Uniform mit drei Busumstiegen nach Heathrow zu fahren, weil die U-Bahn-Fahrer streiken.«

»Das war zu einfach.« Sie deutete augenrollend auf meinen Laptop. »Wie viele Versuche gibst du mir? Drei?«

»Wir wissen beide, dass du nur einen brauchst.«

»Du hast an dem Motivationsschreiben für das Emilia-Graham-Stipendium gearbeitet«, sagte sie und meinte damit die leere Worddatei namens Green_Olivia_Herkunft, an der ich verzweifelte. »Natürlich brauche ich nur einen Versuch. Wieso solltest du auch sonst nach einem Nachtflug hier sitzen? Ist ja nicht so, als hätten wir eine Wohnung in Shoreditch. Du weißt schon, dort, wo dein Bett steht und Mister Gegenüber seinen One-Night-Stands keine Privatsphäre in Form von Jalousien gibt.«

Bei dem Wort Bett pochte es mir in den Schläfen.

Zusammen mit June waren Lilah und ich nicht bloß die engsten Freundinnen und Flugbegleiterinnen bei LondAir, sondern auch Mitbewohnerinnen. Wir hatten ein gemeinsames Zuhause, ein Altbau in der Swanfield Street, drei Zimmer, eine Wohnküche, vierundsiebzig Quadratmeter voller Pflanzen und Chaos.

»Ich bin um zwölf von Porto gelandet«, murmelte ich. »Geplante Landung war kurz nach neun, aber wir hatten über drei Stunden Verspätung und -«

»Drei Stunden? Krass. Trotzdem erklärt das nicht, wieso du noch hier bist. Selbst wenn du nach deiner halben Nachtschicht unbedingt an diesem Aufsatz arbeiten willst.«

Mit einem tiefen Atemzug griff ich in meiner Tasche nach Sam der Zweiten, die so wie ihre Vorgängerin auch ein mittelgroßes Smythson-Modell war. Beweise waren immer besser als Ausreden, also schlug ich die Seite des heutigen Tages auf.

Stipendiumaufsatz beginnen und Nachhilfestunde vorbereiten.

»Wenn ich jetzt nach Hause gehe, ist meine Disziplin im Eimer, und ich schwöre meinem Bett, dass ich es nie wieder verlasse. Vielleicht meine ich es dann sogar ernst. Egal, ob ich die Punkte auf meiner Liste abgearbeitet habe oder nicht.«

Und das ging nicht.

Und das wusste Lilah.

Natürlich fand sie es wahnsinnig, dass ich vier Monate vor Einsendeschluss mit dem Aufsatz begann. Aber sie fand es auch ziemlich verrückt, dass ich Primzahlen vor mich hinmurmelte, wenn ich nervös war. »Livy, Livy, Livy ...«, sagte sie dann, mein Name in dreifacher Wiederholung, verpackt in einem tiefen und ratlosen Seufzer.

Livy, Livy, Livy ...

Was machst du hier? Du bist nicht hellwach.

Li

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen