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Flieh nicht vor der Liebe, Gracie! Bianca Bd. 1747 von Altom, Laura M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.01.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Flieh nicht vor der Liebe, Gracie!

100.000 Dollar Preisgeld und ein wütender Exmann - die hübsche Gracie hat alles andere im Kopf als den attraktiven U.S. Marshal Beau Sanders, der sie als Zeugin in einem Strafprozess beschützen soll! Ihr aufmerksamer Leibwächter weicht ihr allerdings nicht von der Seite, doch die freiheitsliebende Gracie will nicht auf Schritt und Tritt bewacht werden, und schleicht sich heimlich fort. Erst als sie tatsächlich in Gefahr gerät, wird ihr klar: Nur in den zärtlichen Armen des gut aussehenden Beau ist sie noch sicher ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 19.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862950836
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Bianca Bd.1747
    Größe: 237 kBytes
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Flieh nicht vor der Liebe, Gracie!

1. KAPITEL

Krach!

Die Tür des Lagerraums knallte zu, und es wurde stockdunkel um U.S. Marshal Beau Sanders.

"Mrs. Sherwood?", rief er. Adrenalin schoss ihm durch die Adern. Wachsam spannte er sich an, als das schwache Deckenlicht anging. "Alles in Ordnung?"

Keine Antwort.

Die Weingläser, die er für die zierliche Südstaatenschönheit herumgeschleppt hatte, weil sie im achten Monat schwanger war, waren ihm im Augenblick völlig egal. Mit einem Klirren stellte Beau die Gläser zu seinen Füßen ab, dann rannte er zum Ausgang.

"Mrs. Sherwood, sagen Sie doch was!" Die Hand an der Klinke, die Schulter gegen das Holz gestemmt, warf sich Beau mit seinem ganzen Gewicht gegen die Tür. Aber da tat sich nichts. Irgendjemand musste den Ausgang verbarrikadiert haben. "Mrs. Sherwood? Gracie?"

Immer noch nichts.

Und natürlich hatte er sein Walkie-Talkie im Gastraum des Restaurants liegen lassen. So glatt, wie die Operation bisher gelaufen war, hatte er nicht gedacht, dass er ein Headset brauchen würde.

Was jetzt?

Hatte der Exmann der Meisterköchin, seines Zeichens flüchtiger Verbrecher, sie erwischt? Oder ein paar bezahlte Killer? War sie ohnmächtig geworden? Noch vor einer Minute hatte sie kerngesund auf ihn gewirkt.

"Okay, denk nach, Mann. Nachdenken." Die Hände in die Hüften gestemmt, schaffte er es exakt zwei Sekunden, einen kühlen Kopf zu bewahren, ehe er erneut versuchte, die Tür einzuschlagen. Das brachte ihm jedoch nur geprellte Knöchel ein. Also ging er zu Plan B über, der im Wesentlichen darin bestand, aus Leibeskräften zu schreien.

"He, Mason! Mulgrave! Wolcheck! Hört mich jemand?"

Keine Antwort. Also Plan C.

Auf einem Regal mit schmutzigen Werkzeugen stach ihm ein Spachtel ins Auge. Den benutzte er, um einen Keil zwischen die Angeln der Tür zu treiben. Die obere löste sich ohne Schwierigkeiten. Die zweite war verrostet. Aber mit zusammengebissenen Zähnen gelang es ihm, sie ebenfalls zu lösen. Beau schaffte es, die schwere Tür lange genug zu halten, um sie aus den Angeln zu heben und gegen das nächstgelegene Regal zu lehnen.

Er zog seine Pistole aus dem Holster und entsicherte die Waffe, auf alles gefasst. Wie vermutet hatte jemand von außen die Tür mit einer Eisenstange blockiert.

Er duckte sich darunter hindurch.

In der jetzt dunklen Eingangshalle wusste er nicht, was er erwarten sollte. Eine schnelle Durchsuchung förderte nicht ein einziges langes blondes Haar zu Tage, das ihm als Anhaltspunkt hätte dienen können.

Gracie Sherwood war praktisch wie vom Erdboden verschluckt.

Das machte Beau nicht nur wütend, weil er seinen Job, Zeugen zu beschützen, sehr ernst nahm, sondern weil er Mrs. Sherwood auf Anhieb gemocht hatte. Sie war süß, tapfer und wehrlos.

Mit hängendem Kopf machte Beau sich auf den langen Weg nach draußen, wo der Rest seines Teams auf ihn wartete. Per Walkie-Talkie alarmierte er die beiden Männer, die um das Gebäude herum patrouillierten.

"Ich nehme nicht an, dass einer von euch Mrs. Sherwood gesehen hat?", fragte er, als alle versammelt waren.

Villetti lachte leise. "Du machst Witze, oder?"

Mit zusammengebissenen Zähnen seufzte Beau. "Sehe ich vielleicht so aus? Mason, Wolcheck, tut mir einen Gefallen und seht mal in der Garage am Ende der Straße nach, ob ihr Auto noch da ist."

Fünf Minuten später waren die beiden wieder da.

Das Auto von Gracie Sherwood nicht.

Was konnte das bedeuten? Hatte jemand sie im eigenen Wagen entführt?

Beaus Magen verkrampfte sich.

Klar, möglich war es. Wahrscheinlicher war jedoch, dass sie ihn irgendwie aufs Kreuz gelegt hatte. Gracie hatte ihren Südstaatencharme und ihre Lockenmähne eingesetzt, um ihn in den Lagerraum zu locken. Dann hatte sie ihn eingesperrt und war abgehauen. Aber warum? Wollte sie sich mit ihrem Exmann zusammentun? Oder war sie vor ihm auf der Flucht un

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