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Flitterwochen mit einem Unbekannten von MacAlister, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.03.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Flitterwochen mit einem Unbekannten

Wenn Baron Elliot Ainslie das Familienanwesen vor der Zwangsversteigerung bewahren will, muss er schleunigst seinen Roman zu Ende schreiben - oder zumindest endlich damit anfangen. Doch auf seinem Schloss findet er keine Ruhe. Da kommt die Nachricht seines alten Schulfreundes gerade recht: Dessen Hochzeit ist geplatzt, und er schlägt Elliot vor, die Hochzeitsreise über die romantischsten Flüsse Europas für ihn anzutreten. Ein Glücksfall! Doch Elliot hat nicht damit gerechnet, dass Alice Woods auftaucht - die Braut, die die Reise keinesfalls verfallen lassen will und Elliot von Amsterdam bis Budapest nicht mehr von der Seite weicht! 'Wenn dieses Buch zu Ende ist, werden Sie sehr glücklich über die große Ainslie-Familie sein!' The Washington Post Spiegel-Bestseller-Autorin Katie MacAlister hat über dreißig Romane verfasst und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Insbesondere mit ihren Romantic-Fantasy-Romanen um Vampire und Drachen hat sie eine große Leserschaft gewonnen und landet regelmäßig auf den internationalen Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 03.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736300361
    Verlag: LYX
    Serie: Matchmaker Bd.1
    Originaltitel: The importance of being Alice
    Größe: 713 kBytes
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Flitterwochen mit einem Unbekannten

1

Heutige Ausgaben

Punkt eins: Zehn Pfund

Anmerkung: Brüder sind der Fluch meiner Existenz.

"El-iiii-oooot."

"Oh, mein Gott, nicht schon wieder!"

"El-iiii-oooot. Nach Hause telefonieren. El-iiii-oooot."

"Gibt es nichts auf der großen, weiten Welt, was du lieber tun würdest, als mich hier zu nerven?"

"El-iiii-oooot."

Elliott Edmond Richard Ainslie, achter Baron Ainslie und ältester Bruder von elf größtenteils adoptierten Geschwistern - hauptsächlich Brüder, da seine Mutter glaubte, Jungen seien leichter zu erziehen - lehnte sich mit leidendem Gesichtsausdruck auf seinem Bürosessel zurück. "Sehr lustig, Bertie. Fast so lustig wie die ersten tausendzweihundertzweiunddreißig Mal, in denen du mich mit diesem Filmzitat genervt hast, wobei ich noch einmal nachdrücklich darauf hinweisen muss, dass es E.T. war, der nach Hause telefonieren wollte, und nicht der Junge, der ihn gefunden hat."

"Ach Mann, das sagst du immer, aber ich finde trotzdem nicht, dass es eine Rolle spielt. Ich meine, Elliott hätte bestimmt auch gerne nach Hause telefoniert, wenn er mit E.T. ins Mutterschiff gegangen wäre, oder?" Bertie, Elliotts jüngster Bruder, hatte es sich mit der trägen Grazie eines Siebzehnjährigen im Sessel neben Elliotts Schreibtisch bequem gemacht.

"Du verwechselst schon wieder die Filme: das Mutterschiff kam in Unheimliche Begegnung der dritten Art vor. Was bist du überhaupt plötzlich so verrückt nach Achtzigerjahre-Filmen? Ich dachte, du lernst für deine Prüfungen." Elliott betrachtete sehnsüchtig seinen Laptop. Er musste wirklich langsam mit seinem Buch anfangen, wenn er rechtzeitig fertig sein wollte, um die Familie auf ihrer jährlichen Reise in das Waisenhaus und die Schule, die seine Mutter in Kenia gestiftet hatte, zu begleiten.

"Phh, egal."

"Ach tatsächlich, Bertie? Deine Prüfungen sind dir egal?" Elliott schüttelte den Kopf. "Wenn das dabei herauskommt, dass wir dich nach Amerika schicken, dann muss ich mit Mum einmal darüber reden, ob wir dich im Herbst wieder hinfahren lassen."

Bertie schnalzte abfällig mit der Zunge. Er drehte sich so auf dem Sessel, dass seine Beine über eine Armlehne hingen. "Mum lässt mich auf jeden Fall hinfahren, ganz gleich, was du sagst. Meine Leute leben dort. Das ist meine Heimat, verstehst du?"

"Deine Leute stammen aus einem kleinen Dorf dreihundert Kilometer von Nairobi entfernt", korrigierte Elliott ihn. "Das haben jedenfalls die Leute im Waisenhaus zu Mum gesagt, als sie dich adoptiert hat, und ich sehe keinen Grund, warum sie ein kleines Dorf in Afrika mit Brooklyn in New York verwechseln sollten. Aber egal. Möchtest du etwas Bestimmtes, oder bist du nur hierhergekommen, um mir auf die Nerven zu gehen?"

"Elliott!", erklang eine scharfe Stimme von der Tür her.

Elliott seufzte leise. Jetzt würde er heute Morgen überhaupt nicht mehr zum Arbeiten kommen.

"Sei nicht so gemein zu deinem Bruder! Er braucht deine Liebe und dein Verständnis, um sich in unsere Familie integrieren zu können. Wenn du so böse zu ihm bist, fühlt er sich am Ende noch als Fremder in einem fremden Land." Lady Ainslie rauschte ins Zimmer, drückte Berties Kopf an ihren beachtlichen Busen und warf ihrem ältesten Sohn einen finsteren Blick zu.

"Er ist schon mit zwei Monaten zu uns gekommen, Mum. Wenn er sich wie ein Fremder fühlt, dann liegt das daran, dass er dieses Gefühl kultiviert, und nicht, weil ich böse zu ihm bin", rechtfertigte Elliott sich.

"Du musst alle deine Geschwister lieben", fuhr seine Mutter fort und drückte Berties Gesicht noch fester an ihren Busen. Elliott zuckte mitfühlend zusammen, als Bertie mit den Armen wedelte, um seinen Luftmangel zum Ausdruck zu bringen. "Ganz gleich, wo sie herkommen und welche Hautfarbe oder welche kulturellen Wurzeln sie haben."

"Ich

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