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Folge deinem Herzen - Maggie! von BROOKS, HELEN (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.05.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Folge deinem Herzen - Maggie!

In ihrem malerischen Cottage auf dem Land beginnt die hübsche Maggie ein neues Leben. Doch wie soll sie zur Ruhe kommen, wenn ihr arroganter Nachbar Matthew Wright sie so aufregt? Ständig bietet er ihr ungefragt seine Hilfe an. Er mag aussehen wie ein Filmstar, in einem exklusiven Herrenhaus wohnen und ein Vermögen besitzen - aber sie will nichts von ihm wissen! Bis er sie überraschend in seine Arme zieht und mit einem zärtlichen Kuss ihre Sehnsucht weckt. Kann sie es wagen, ihr Herz noch einmal der Liebe zu öffnen? Oder muss sie fürchten, dass Matthew nur mit ihr spielt?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 24.05.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863497224
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 491 kBytes
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Folge deinem Herzen - Maggie!

1. KAPITEL

Sie hatte es geschafft! Es gehörte endlich ihr. Ein Ort, an dem sie nach den traumatischen und unglücklichen vergangenen beiden Jahren sozusagen die sprichwörtliche Zugbrücke hochziehen und dann in ihrer eigenen kleinen Welt sein konnte. Wo sie niemandem Rechenschaft schuldete. Es machte ihr auch nichts aus, dass es Jahre dauern würde, bis das Cottage hergerichtet wäre - sie würde sich Zeit lassen und hätte gleichzeitig etwas zu tun, womit sie ihre Abende und Wochenenden ausfüllen konnte. Das war genau das, was sie wollte. Außerdem, wenn es in tadellosem Zustand gewesen wäre, hätte sie niemals die finanziellen Mittel gehabt um es zu kaufen.

Maggie Landon seufzte zufrieden und drehte sich mehrmals im Kreis, bevor ihr schwindlig wurde und sie lachend innehielt. Dieses Cottage war das äußere Zeichen, dass sie ihr Leben endlich wieder unter Kontrolle hatte. Diese Unabhängigkeit würde sie niemals wieder aufgeben.

Noch etwas ungläubig blickte sie sich in dem kleinen, leeren Wohnzimmer um. Dem hingerissenen Ausdruck auf ihrem Gesicht nach zu urteilen hätte man glauben können, das Zimmer mit der sich ablösenden Tapete und den staubigen Dielenbrettern wäre ein Palast. Langsam ging sie hinüber zu der schmutzigen Terrassentür, in der das Glas gesprungen war und von deren Rahmen die Farbe abblätterte, und öffnete sie. Dahinter lag ein verwilderter Garten, der eher einem Dschungel glich. Riesige Brennnesseln und Dornensträucher schlugen ihr entgegen. Gemeinsam mit dem hüfthohen Unkraut und dem Efeu, der sich über Büsche und Bäume geschlungen hatte, bildeten sie praktisch eine grüne Wand. Es war schier unmöglich, den Rasen oder die Wege auszumachen, aber Maggie glaubte so etwas wie einen alten Geräteschuppen zu erkennen, der am Ende des Grundstücks an einer Steinmauer lag. Wenn man der Maklerin glauben durfte, blickte Maggie hier auf ein Grundstück von rund tausend Quadratmetern.

Ihr Handy klingelte, und als Maggie es aus ihrer Jeanstasche gefischt hatte und auf dem Display die Nummer erkannte, seufzte sie innerlich. Ihrer Stimme merkte man das allerdings nicht an. "Hi Beth!", begrüßte sie die Anruferin freundlich.

"Maggie." Der Name klang wie ein einziger Vorwurf. "Ich habe gerade in deiner Wohnung angerufen, und eins der Mädchen hat mir gesagt, dass du heute ausgezogen bist. Ich kann es nicht fassen, dass du uns nicht gesagt hast, dass du dieses Wochenende umziehst. Du weißt doch, dass Peter und ich dir helfen wollten."

"Und ich habe dir gesagt, dass ich das nicht möchte. Du bist schließlich im siebten Monat schwanger. Außerdem seid ihr ja selber noch dabei, euch einzurichten." Beth und ihr Ehemann waren erst vor zwei Wochen aus ihrer kleinen Wohnung in eine Doppelhaushälfte mit drei Schlafzimmern umgezogen. "Ich hatte außerdem massenhaft Angebote für Hilfe beim Umzug, aber ich benötige gar keine. Ich möchte lieber alles in meinem eigenen Tempo sauber machen und einräumen. Mein Bett und ein paar Möbelstücke werden heute Nachmittag geliefert, aber hier ist noch so viel zu tun, dass ich erst einmal nicht so viele neue Sachen brauche. Zuerst muss ich jedes Zimmer komplett renovieren. Ich bin froh, wenn ich dabei so wenig wie möglich im Weg stehen habe."

"Aber dass du ganz allein umziehst." Beth ließ es so klingen, als ob Maggie zu einer Expedition nach Borneo oder in die tiefste Mongolei aufgebrochen wäre. "Hast du genug zu essen für das Wochenende?"

Bevor Maggie antworten konnte, hörte sie jemanden im Hintergrund sprechen. Danach war wieder Beths Stimme am Telefon, schrill und empört: "Peter sagt, ich verhalte mich, als ob du 8 Jahre alt wärst statt 28. Das stimmt doch nicht, oder?"

Maggie lächelte reumütig. Sie liebte ihre Schwester sehr, und seit ihre Eltern vor fünf Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen waren, standen sie und Beth sich noch näher als zuvor. Trotzdem musste Maggie zugeben, dass sie froh war, dass ihre Schwester ba

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