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Frühlingsglück im kleinen Café an der Mühle von Erlenkamp, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.04.2020
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)
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Frühlingsglück im kleinen Café an der Mühle

Ein Hauch von Hollywood in Wümmerscheid-Sollensbach! Es ist Frühling und der kleine Ort zwischen Rhein und Mosel in heller Aufregung: Im Dorf sollen Dreharbeiten stattfinden, und mehr als einer der Einwohner träumt vom Ruhm. Allein die hochschwangere Sophie bewahrt einen kühlen Kopf. Sie genießt den Frühling und freut sich, dass alle ihre Freunde sie in Tante Dottis Bistro unterstützen so gut es geht. Doch dann droht ein Geist aus der Vergangenheit alles zu zerstören, was Sophie sich aufgebaut hat. Wird sie gemeinsam mit ihren Freunden das Bistro retten können? Und was hat es mit dem mysteriösen Lattenlurch auf sich? Nach 'Winterzauber im kleinen Café an der Mühle' bietet auch der dritte Band der Reihe wieder viel Humor, warmherzige Charaktere und jede Menge Liebe. eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Andreas J. Schulte ist freier Journalist und Autor. Christine Schulte hat bereits in ihrer Schulzeit zusammen mit einer Freundin ihren ersten Roman verfasst und arbeitet heute als technische Redakteurin. Das Ehepaar lebt mit seinen beiden Söhnen seit 25 Jahren in einer alten Scheune zwischen Andernach und Maria Laach. Unter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp schreiben sie zusammen moderne, humorvolle Frauen- und Unterhaltungsromane. 2018 ist ihr erster Roman Das kleine Café an der Mühle erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 280
    Erscheinungsdatum: 30.04.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732587445
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 2005 kBytes
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Frühlingsglück im kleinen Café an der Mühle

Hochzeitsfieber

Früher hatte Sophie manchmal darüber nachgedacht, wie sie sich wohl am Morgen ihrer eigenen Hochzeit fühlen würde. Hätte sie jemand danach gefragt, ihre Antwort wäre gewesen: Aufgeregt, nervös, glücklich, zufrieden, vor allem aber: verliebt! Niemals wäre sie auf die Idee gekommen, dass ihre Reaktion tatsächlich sein würde: »Entsetzlich. Mir ist speiübel.« Aber genau so fühlte sie sich gerade. Sie kniete vor der Toilettenschüssel und würgte. Mit einem Stück Toilettenpapier wischte sie sich den Mund ab. Himmel, hörte das denn gar nicht auf?

»Sophie, Liebling, ist alles in Ordnung?« Peters besorgte Stimme klang durch die Badezimmertür. Nichts war in Ordnung! Das heißt - so stimmte das nun auch nicht. Sie war glücklich, unendlich glücklich und verliebt. Nur gehörte sie offensichtlich zu den Schwangeren, die nicht nur in den ersten Wochen von morgendlichem Brechreiz heimgesucht wurden. Hochzeit hin oder her, ihr Magen fuhr Achterbahn, und heute hatte er ein paar besonders spektakuläre Loopings im Programm.

Jetzt klopfte Peter an die Badezimmertür. »Sophie, bitte, sag doch was. Sophie!«

Mit einem Seufzen stemmte sich Sophie hoch. Auch darüber schwiegen sich die meisten Schwangerschaftsratgeber aus. Wer hatte eigentlich entschieden, dass man das Deckmäntelchen des Schweigens darüberbreiten musste, dass man schon in der achtzehnten Schwangerschaftswoche die Leichtfüßigkeit einer Galapagosschildkröte hatte? Wie sollte es erst werden, wenn der Babybauch so richtig groß wurde?

»Sophie ...«

»Augenblick! Sekunde!« Sie putzte sich rasch die Zähne und spülte sich den Mund aus, dann öffnete sie die Badezimmertür.

»Alles in Ordnung, Peter, unser Baby hat nur dafür gesorgt, dass ich mich kurz von meinem Brötchen und dem Milchkaffee verabschieden musste.«

Peter nahm Sophie zärtlich in den Arm und küsste sie. »Du Arme, soll ich dir die Magentropfen holen, die Frau Dr. Schwolle verschrieben hat?«

Sophie schmiegte sich an Peter. In seinen alten Bademantel hinein murmelte sie. »Niemand hat mir gesagt, dass mir während der gesamten Schwangerschaft morgens schlecht sein würde. Immer. Sogar heute, wo wir doch heiraten. Außerdem finde ich es ungerecht, dass du in deinem besten Anzug vor den Standesbeamten treten kannst, während ich mein Kostüm schon umarbeiten lassen musste.«

»Also, für mich bist du die Schönste weit und breit.«

Sophie schluckte. »Ach, das sagst du nur, weil du schon im Hochzeitsfieber bist. In Wirklichkeit sehe ich aus wie eine fette Kuh.« Tränen stiegen ihr in die Augen.

»Ach, Liebste. Das ist nicht wahr. Und wenn es dich tröstet: Der Termin auf dem Standesamt heute ist doch nur der erste Teil der Hochzeit. Wenn wir dann im Sommer in der Kirche heiraten, sind wir schon Eltern, und du bist wieder rank und schlank. Du wirst schon sehen.«

Unter Tränen lächelte Sophie. »Aber vorher werde ich erst mal jeden Tag dicker. Ich kann es gar nicht abwarten, bis ich aussehe, als hätte ich einen Medizinball verschluckt. Wahrscheinlich kann ich demnächst nur noch ausgeleierte Umstandshosen und alte Oberhemden von dir anziehen.«

Peter lachte und hielt Sophie mit ausgestreckten Armen von sich, um sie vom Scheitel bis zur Sohle zu mustern. »Du bist wunderschön. Deine Augen strahlen, dein Haar glänzt magisch, und du hast den verführerischsten Babybauch, den ich mir vorstellen kann.«

»Du bist ganz klar verblendet.«

Er trat einen Schritt zurück und zuckte mit den Schultern. »Na prima, da kann man ja sagen, was man will, es wird einem nicht geglaubt.« Er kniete sich vor Sophie auf den Boden. »Sophie von Metten, wollen Sie heute meine Frau werden? Wenn ja, dann könnte ich es einrichten, Sie zum Standesamt zu bringen.«

»Das hast du aber schön gesagt.« Sophie strahlte. »Ich hab zwar deinen Antrag schon vor Weihnachten angenommen, aber bei dir sage ich immer wieder Ja. Doch wenn ich mich je

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