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Gay Hardcore 06: Schussbereite Kerle von Janus, Tilman (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.06.2016
  • Verlag: Bruno Gmünder Verlag
eBook (ePUB)
7,99 €
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Gay Hardcore 06: Schussbereite Kerle

Im berüchtigten Club des smarten Millionärs Malte begegnen sich die harten Kerle der Stadt. Auch der 18-jährige Jakob stößt dazu, denn er ist in seinen attraktiven Lehrer Stefan verliebt. Dabei entdeckt er auch Stefans dunkles Geheimnis: Harte SM-Spiele sind seine heimliche Leidenschaft. Und damit ist er nicht allein. Ob Handwerker oder Anwalt, Student oder Soldat - sie alle sind jederzeit schussbereit und teilen die Lust am Herrschen und Unterwerfen. In dieser eingeschworenen Gemeinschaft verwandeln sich Schmerz und Erniedrigung in Erfüllung - und manchmal in Liebe.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 10.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959852074
    Verlag: Bruno Gmünder Verlag
    Serie: Gay Hardcore Bd.6
    Größe: 1220 kBytes
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Gay Hardcore 06: Schussbereite Kerle

Jakob - ein heißer Kolben

F ass ihn an!", sagte Henrik und hielt mir das heiße Ding hin.

"Nein!", flüsterte ich.

"Trau dich! Los, Jakob! Fass den Kolben an!"

Langsam streckte ich meine Beine unter dem Schultisch aus und seufzte tief. Vorne stand Dr. Stefan Bodelin und versuchte verzweifelt, seinen Deutsch-Leistungskurs, also uns, für das Abitur fit zu machen. Er redete über Gerhart Hauptmann und sein Drama Die Weber. Ich fand es ätzend. Nur Dr. Bodelin, den fand ich nicht ätzend. Der sah einfach cool aus!

Er trug immer Jackett und Jeans, und da waren ziemlich tolle Muskeln drunter. Also unter dem Jackett. Keine Ahnung, woher er die hatte. Unter den Jeans sah ich auch was ... Ich konnte meine Augen manchmal gar nicht losreißen von seiner fetten Beule! Davon wuchs mir ein Ständer, und wenn ich Pech hatte, musste ich gerade dann nach vorne an die Tafel. Ich drehte mich so, dass meine Mitschüler ihn nicht sehen konnten. Aber irgendwie wünschte ich mir, dass Stefan es merkte. Ja, ich nannte ihn insgeheim immer Stefan, nicht Dr. Bodelin. Ich fand ihn so toll! Ganz dichte, braune Locken und schöne, braune Augen! Ein super Gesicht! Er war so um die 35 - und ich 18. Er war Studienrat, ich nur Abiturient. Ein ziemlicher Abgrund lag also zwischen uns.

Na ja, und wenn ich Stefan anhimmelte, dann fiel mir manchmal eben Henrik ein. Ich wusste auch nicht, warum ich gerade dann an ihn denken musste. Henrik war der Freund eines Kumpels von meinem älteren Bruder Adam. Ich hatte ihn gerne besucht, denn Henrik besaß eine riesige Modelleisenbahnanlage. Das fand ich cool, das hatte keiner sonst. Modelleisenbahn war total out - und gerade deshalb fand ich's super.

Henrik kannte sich aus mit allem, was irgendwie mit Strom zu tun hat. Deshalb hatte er die ganze Eisenbahnanlage in Eigenregie gebaut, die Schienen und Oberleitungen und all das Zeug selber zusammengelötet. Ich sah ihm gerne dabei zu, aber er guckte mich immer so merkwürdig an. Ich hatte keine Ahnung, warum. Und dann fing das mit dem Lötkolben an. Wenn er den aus der Steckdose gezogen hatte, hielt er ihn mir hin, und ich sollte ihn anfassen. Er nannte das "Mutprobe" und meinte, der Kolben wäre nicht mehr sehr heiß. Ich wollte mutig sein - aber ich hatte Angst.

Noch ein paarmal ging ich zu Henrik, doch dann schämte ich mich für meine Feigheit. Ich besuchte ihn nie wieder. Warum bloß kam mir diese Sache mit dem Kolben immer wieder in den Kopf?

"Warum, glauben Sie, Jakob, wird der alte Webermeister Hilse am Ende des Dramas erschossen?", fragte Dr. Bodelin plötzlich dicht neben mir. Er stand direkt an meinem Tisch.

Ich guckte zu ihm hoch. Oh Mann, diese braunen Augen ...

"Nun? Haben Sie meine Frage verstanden, Jakob?"

"Ja", murmelte ich. Logisch, dass ich keine Ahnung hatte. Wer war da noch mal erschossen worden? Meine Kurskumpels feixten.

"Wofür steht denn der Meister Hilse, Jakob?"

Der konnte Fragen stellen! Ich raffte mich zu einer Antwort auf: "Na ja, der ist eben alt ..."

Dr. Bodelin atmete mittlerweile irgendwie lauter als vorher. Wahrscheinlich war er kurz vorm Platzen. Aber er konnte sich gut beherrschen.

"Und was bedeutet 'alt'?"

"Na, altmodisch eben ..."

"Aha, also konservativ. Hilse will alles beim Alten lassen, er nimmt am Aufstand der Weber nicht teil. Wollten Sie das sagen, Jakob?"

"Klar!" Ich nickte eifrig. Wenn er doch sowieso schon alles wusste, warum fragte er mich?

In dem Moment klingelte es zur großen Pause. Alle sprangen auf, ich auch. Intensiv suchte ich nach meinem Frühstück im Rucksack und beugte mich dabei tief nach unten. Ich wühlte eine Weile, denn ich wollte, dass die Meute schon weg wäre, wenn ich den Kursraum verlassen würde - wegen meiner Latte ...

Als ich mich aufrichtete, waren alle Schüler tatsächlich verschwunden. Aber Dr. Bodelin stand immer noch hinter mir. Seine schönen, b

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