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Gay Hardcore 08: Angeheuert und umgedreht von Holzner, Nick (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2016
  • Verlag: Bruno Gmünder Verlag
eBook (ePUB)
7,99 €
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Gay Hardcore 08: Angeheuert und umgedreht

Silvio hat die Schnauze voll: Sein Job ist öde, die Kleinstadt, in der er wohnt, sowieso, und seine Freundin lässt ihn auch nicht ran. Kurzerhand macht er sich aus dem Staub und heuert als Matrose an. Doch nicht nur das Frachtschiff hat ordentlich Dampf auch die neuen Kameraden müssen regelmäßig für Druckausgleich sorgen, und der durchtriebene Kapitän weiß seiner Mannschaft ordentlich einzuheizen. Nach dieser Reise wird Silvio nie mehr derselbe sein ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 08.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959852708
    Verlag: Bruno Gmünder Verlag
    Serie: Gay Hardcore Bd.8
    Größe: 1038 kBytes
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Gay Hardcore 08: Angeheuert und umgedreht

Abschied vom Festland

War ja zu erwarten. In der Toilette der dreckigen Spelunke stank es wie in einer Kloake. Die Mischung aus Pisse, Fäkalien und billigem Desinfektionsmittel stach beißend in die Nase. Ich stellte mich an die Pissrinne und fummelte meinen Schwanz aus der Hose. Mann, hatte ich einen Druck drauf! Konnte es kaum erwarten, endlich den erlösenden Strahl in die Rinne rauschen zu lassen. Eine Wohltat! Hinter mir hörte ich die Schwingtür klappern und schlurfende Schritte. Ein älterer Typ stellte sich mit einigem Abstand neben mich, ein kleiner, hagerer Kerl, der besoffen kicherte, als er sein Ding rausholte und bald darauf erstaunlich kräftig lospisste. Noch währenddessen sprach er mich an.

"Du bist Deutscher, stimmt's?" Starker Akzent, aber immerhin verständlich. Jedenfalls war sein Deutsch sicher besser als mein mickriges Schulfranzösisch, das hier in Le Havre kaum zu gebrauchen war. Woher wusste der Typ, dass ich Deutscher war? Vielleicht hatte er gehört, wie ich mit dem Barkeeper gesprochen hatte.

Ich hatte keine große Lust auf eine Unterhaltung an dem stinkenden Ort, darum bejahte ich die Frage nur einsilbig.

"Jung und kräftig", meinte der Gnom. "Wenn du willst, ich kann dich auf ein gutes Schiff unterbringen."

"Hab schon eins", fertigte ich ihn kurzerhand ab. Aber der Alte wollte die Pinkelpause offenbar unbedingt mit einem zwanglosen Gespräch verbinden.

"Ach so? Welches?"

"Die Vagevuur", kam meine Antwort. Es ging ihn zwar nichts an, aber ich sah auch keinen Grund, ein Geheimnis daraus zu machen.

" Mon dieu ", entfuhr es dem Alten. Ich warf einen Blick hinüber und erkannte den entsetzten Ausdruck im Gesicht des Fremden, mit dem er mich ansah. Dunkel gebräunt, von Wind und Wetter gegerbt und mit tiefen Falten wirkte er wie ein Hundertjähriger. Die abgewetzte Kapitänsmütze und seine ganze Kleidung zeigten, dass er es nicht allzu weit gebracht hatte in all den Lebensjahren. Weil ich stumm blieb, reagierte er zuerst mit einem kummervollen Schnauben. Dann, während er seinen Pimmel abschüttelte und verpackte:

"Du bist entweder dumm oder äh, fatigué de la vie . Wie sagt man? - Lebensmüde."

Was sollte ich mit dieser Bemerkung anfangen? Wahrscheinlich wollte sich der Kerl nur interessant machen, darum ignorierte ich sie einfach. Zum Abschied klopfte er mir auf die Schulter. "Pass auf dich auf!" Damit schlurfte er zur Tür hinaus.

Auch ich hatte mein Bedürfnis erledigt und wollte schon zurück in den Schankraum, als ich ein unterdrücktes Stöhnen hörte. Ja, da war es schon wieder! Es kam aus einer der Kabinen weiter hinten. Das schummrige Licht von einer durch Spinnweben noch zusätzlich gedimmten Funzel an der Decke reichte kaum aus, um die letzte Ecke des Klos zu beleuchten. Die hinteren Kabinen lagen beinah im Dunkeln. Doch, ganz eindeutig, da stöhnte jemand vor Schmerzen aus der letzten Kabine am Ende des Gangs. Abgeschlossen! Ich wollte zumindest wissen, ob meine Hilfe gebraucht wurde. Meine Augen hatten sich an die Dunkelheit gewöhnt. Die Tür der Nachbarkabine stand offen. Ich betrat sie und stieg auf die brillenlose, verdreckte Kloschüssel, hielt mich mit den Händen oben an der Zellenwand fest und balancierte mit einem Fuß auf dem wacklig angeschraubten Halter für die Papierrolle. Der Abstand zur Decke ließ reichlich Platz. Ich schob meinen Kopf über den Rand der Zelle - und schrak zurück. Nebenan bückte sich ein Kerl über die Schüssel und ließ sich von einem anderen, älteren Mann ficken!

Mein Herz pochte wie verrückt. Diese Dreckschweine! Mitten am Tag in einer Kneipe am Ficken! Ohne nachzudenken riskierte ich einen zweiten Blick auf die Szene, keine Ahnung, warum. Ein Fuß verlor kurz den Halt, was ein Klappern zur Folge hatte.

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