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Gefangen im schrecklichen Ich von Bingenheimer, Franz J. (eBook)

  • Verlag: Franz J. Bingenheimer
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Gefangen im schrecklichen Ich

Zölibat; Beichtgeheimnis, Pädophilie

Karl-Heinz Kramer ist Lehrer an der Grundschule in dem kleinen, verträumten, idyllisch gelegenen Ferienort Neuenburg am Ammersee (Germany).

Was keiner seiner Kollegen weiß; seit einigen Monaten nimmt seine zwanghafte, pädophile Neigung zu.

Erst als seine zehnjährige Nachhilfeschülerin Klara Seifert von der Schule nicht mehr nach Hause kommt und vermisst wird, gesteht er Hauptkommissar Obermayer vom LKA München, in einem Verhör, seine krankhafte Sexualsucht, zu vorpubertären Kindern.

Kramer steht plötzlich unter dringendem Verdacht, Klara Seifert sexuell missbraucht und ermordet zu haben. Er wird festgenommen und in das Untersuchungsgefängnis München- Stadelheim (Germany) eingeliefert.

Der junge bisher geachtete Grundschullehrer, wird geächtet und misshandelt hinter den Gefängnismauern. Ein Kampf um seine Existenz beginnt.

Für seine bisher intakte Familie bricht eine heile Welt zusammen. Ein unabwendbares menschliches Drama nimmt seinen Lauf.

Da die Spuren des Verbrechens an Klara Seifert in den Pfarrgarten von Jungpriester Heinz Seefeld führen, steht auch er unter Verdacht.

Pfarrer Seefeld kennt den Mörder!

Doch aufgrund des Beichtgeheimnisses und seinen homosexuellen, pädophilen Beziehungen, von denen niemand weiß in seiner kleinen Seelengemeinde, ist er gezwungen, Stillschweigen zu wahren.

Er zweifelt zunehmends am Zölibat und erwägt aus der katholischen Kirche auszutreten.

Ein Kampf gegen sein Gewissen beginnt!

Immer mehr wird er verstrickt in den Fall Klara Seifert. Er sieht keinen Ausweg mehr und vertraut sich seinem homosexuellen Freund Pfarrer Antonio Meisner an. Als dann noch ein zweites Kind, nackt im Starnberger See (Germany), sexuell missbraucht, tot aufgefunden wird, steht Hauptkommissar Obermayer mit seiner Sonderkommission vor einem großen Rätsel.

Die verzweifelte Suche nach der noch immer vermissten Klara Seifert und dem Sexualmörder beginnt.

Ein fesseldes Familiendrama, um Pädophile, Zölibat und Beichtgeheimnis.

Der Roman spiegelt lebensnahe, dramatische, menschliche Schicksale in unsrer Zeit.

Der Autor

Franz J. Bingenheimer, geboren am 08.01.1945 in Oppenheim/Rheinland-Pfalz, erlernte er zwei Berufe, besuchte die Technikerschule in Heidelberg. Danach Anstellung als Fernmelderevisor, Support-Ingenieur und Kaufmann. 1995 begann er zu schreiben. 2000 erschien sein erster Roman."Keiner gibt uns die Zeit zurück".

Er lebt heute in Sonthofen/Allgäu, sein Ziel ist es, spannende, lebensnahe, sinnvolle Bücher zu schreiben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 244
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783000225437
    Verlag: Franz J. Bingenheimer
    Größe: 199kBytes
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Gefangen im schrecklichen Ich

S. 119-120

Nichts! Die Leiche lag schon einen Tag mit dem Kopf nach unten an der Böschung des Ufers im Wasser. Und die Auswertung der Informationen im Handy des Opfers, den die Spurensicherung heute Morgen herüber gebracht hatte, ist unbrauchbar.

Der Ermordete war wohnhaft gemeldet in Berlin und uns bekannt aus dem Zuhälter-Milieu in Frankfurt. Was wir wissen, aber nicht nachweisen können, er war Vermittler von Kindern und Jugendlichen in der Pädophilienszene. Auf seinem Adressspeicher im Handy tauchten ein paar Namen auf. Wir konnten alle bis auf eine Person identifizieren. Alles uns bekannte Namen aus dem Rotlichtmilieu, die uns nicht weiter bringen.

Bei dem unbekannten Namen geht es um einen Harald Kleinbeck, wohnhaft in Berlin am Breslauer Weg. Nur gibt es diese Person unter dieser Adresse nicht. Es könnte ein gefälschter Pass dahinter stehen. Das ist alles! Mehr Informationen kann ich Dir leider nicht geben. Aber wieso glaubst Du dass der Fall mit der vermissten Klara Seifert am Ammersee zusammenhängen könnte Na ja, ich dachte? Wir haben hier einen Pfarrer Seefeld in Neuenburg, bei dem im Pfarrgarten Kleidungsstücke der vermissten Klara Seifert gefunden wurden. Und? Das sagt doch gar nichts! Wie soll das zusammenpassen mit dem Mord in Heidelberg? Mein Gefühl, sagt mir, das da irgendetwas nicht stimmt! Seefeld war vor zwei Tagen in Heidelberg bei einem Pfarrer Antonio Meisner, dessen Pfarrei in der Heidelberger Innenstadt ist. Wir haben Seefeld observiert und seine Spur im Zug von München nach Heidelberg verloren. Seltsam, denn auf dem Heidelberger Bahnhof war er plötzlich wie vom Erdboden verschwunden. Pfarrer Antonio Meisner hat mir gegenüber nach einer telefonischen Befragung versichert, dass Pfarrer Seefeld seit der Ankunft in Heidelberg, bis zu seiner Abreise bei ihm war. Du verstehst? Ja, sicher! Er hat Dir nach Deiner Frage nach ihm, sofort ein Alibi für Seefeld gegeben. Genau! Na ja, wenn sich etwas Neues ergibt, ruf ich Dich an! Moment mal! Mir fällt da etwas ein, das vielleicht in Dein Puzzle passen könnte. Wieso? Wir haben hier in Heidelberg einen Obdachlosen. Alex sagen alle zu ihm. Heute Morgen war er auf dem zweiten Polizeirevier und wollte eine dringende Aussage machen.

Er lebt zwar nur noch im Delirium und ist Alkoholiker, aber trotzdem! Ich habe mir das Wirre unvollständige Verhör von den Kollegen herüberfaxen lassen. Alex Huber, der Obdachlose hatte ausgesagt, dass er vor drei Tagen nachts gegen 24:00 Uhr einen Pfarrer gesehen hat, der keiner war.

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