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Gefangen zwischen Pflicht und Liebe Des Königs Lilie - von Lang, M. M. (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)

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Gefangen zwischen Pflicht und Liebe

Viktoria von Kronenberg ist jung, schön, gebildet und für die Zeit, in der sie lebt, ungewöhnlich engagiert und fortschrittlich. Dennoch schützt sie das nicht vor den Plänen ihres ehrgeizigen Vaters. Er will sie nämlich in die Ehe mit einem Mann zwingen, der ihr noch vor ihrer ersten Begegnung zuwider ist. Zur gleichen Zeit läuft sie einem Abenteurer in die Arme, der sie sofort in seinen Bann zieht. Beide Männer sind umgeben von dunklen Geheimnissen und beide werden ihr Leben nachhaltig verändern. Wen aber hat das Schicksal ihr letztlich zum Gefährten gewählt und wird sie am Ende ihren wahren Seelenverwandten auch erkennen können? Vieles ist längst nicht so, wie es auf den ersten Blick hin erscheint. Eine spannende, leidenschaftliche Geschichte um eine junge Adlige, die in einer gefährlichen Welt voller Fallstricke und Intrigen ihren Weg finden muss. In einer Zeit, in der Frauen nur zu oft die Opfer ehrgeiziger und skrupelloser Männer wurden.

Die Autorin lebt und arbeitet im Herzen NRWs und ist seit vielen Jahren glücklich verheiratet. In ihren umfangreichen Romanen dreht sich alles um die Liebe. Voll Leidenschaft, mit großem Drama sowie einer Prise Erotik verfeinert, kämpfen sich ihre Protagonisten durch die Irrungen der tiefen Gefühle bis zum Happyend. Die Intention der Autorin dabei ist es, ihre Leserschaft aus dem täglichen Alltagstrott zu holen und ihre Herzen zu berühren.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 734
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738008906
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 1025 kBytes
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Gefangen zwischen Pflicht und Liebe

Prolog - Die Geburt einer Legende

Die Ländereien waren verwüstet, die Bevölkerung erschöpft, die ehemals stolzen Heere geschlagen und die überlebenden Soldaten des grausamen Blutvergießens endgültig müde. Ein erbitterter, blutiger Krieg hatte über Jahre hinweg zwischen den kleinen Fürstentümern getobt und das Land währenddessen in Schutt und Asche gelegt. Erst dem jungen Ritter Gunther von Wolfenstein mit seinem kleinen, nichtsdestotrotz schlagkräftigen und gut organisierten Heer war es gelungen, dem sinnlosen Töten ein Ende zu bereiten. Er griff beherzt in die letzte große Schlacht ein und ging überraschend siegreich daraus hervor. Was vor seinem Erscheinen niemand für möglich gehalten hätte, brachte er zuwege; er befriedete die verfeindeten Armeen und wurde von deren Anführern letztlich sogar zu ihrem König gewählt. Verträge wurden besiegelt, Gesetze erlassen und neue Verwaltungsstrukturen aufgebaut. Auf diese Weise entstand ein Reich, das in einzelne Provinzen eingeteilt, jeweils von Baronen, Grafen oder Herzögen verwaltet wurde, die ihre Ländereien und Titel als Lehen vom neu gewählten König erhielten. Auf diese Weise wurden sie ihrem Herrscher eng verpflichtet, waren ihm Gehorsam und Folgschaft schuldig. Neue Konflikte sollten durch Bildung eines Kronrates vermieden werden, der aus besagten Adligen bestehen und dem König beratend zur Seite stehen würde.

Erleichterung machte sich allerorten breit und die Hoffnung, dass von nun an ein Leben in Frieden und Wohlstand all dem Kummer der vergangenen Jahre folgen würde. Die Bewohner begannen, das Land neu zu bestellen und die angerichteten Schäden zu beseitigen, als eine anhaltende Dürre über einen großen Teil des neu erschaffenen Reiches hereinbrach. Diese bedrohte die ohnehin magere Ernte auf den Feldern und das klapperdürre Vieh auf den öden Weiden. König Gunther streifte ruhelos durch sein Königreich, sammelte Nahrung und versuchte zu helfen, so gut er es vermochte, dennoch schien ein Großteil seines Volkes dem Hungertod ausgeliefert zu sein.

In einer Nacht aber, in der er an sich und seiner Hoffnung auf ein besseres Leben für alle zu zweifeln begann, geschah etwas Eigenartiges. Seine Begleiter hatten ein Lager für die Nacht aufgeschlagen und nachdem alle zur Ruhe gekommen waren, war der junge König in seinem Zelt verzweifelt auf die Knie gefallen. Inbrünstig hatte er um höchsten Beistand gebetet und Gott angefleht, ihm die Kraft zu geben, seine Untertanen in eine glückliche Zukunft zu führen. Sein innigster Wunsch in dieser Nacht aber war Wasser für die Felder. Die Menschen in seiner Obhut sollten nicht hungers sterben müssen, weil das Korn auf den Ähren vertrocknete. Irgendwann, nach ungezählten Stunden des Betens, war er schließlich erschöpft vor seinem Feldbett auf den nackten Boden gesunken und eingeschlafen. Im Traum hatte er einen felsigen Hügel vor sich gesehen, auf dessen Spitze eine weiße Lilie regelrecht gestrahlt und sich sanft im Wind gewiegt hatte. Sobald er erwachte, hatte er instinktiv gewusst, dass er, wenn er den Hügel und die Blume finden würde, sein Volk gerettet wäre.

Ungeachtet der Tatsache, dass der Morgen kaum angebrochen war, hatte er seine Begleiter geweckt, ihre irritierten Fragen einfach ignoriert und sich auf die Suche gemacht. Tatsächlich fanden sie gegen Mittag die besagte Stelle aus des Königs Traum. In einem kleinen Wäldchen unterhalb der Spitze des Hügels stießen sie auf ein wunderschönes, schlafendes junges Mädchen, das eine weiße Lilie in ihrem schwarzen Haar trug. König Gunther fiel erschüttert auf die Knie und dankte Gott für seine Führung, woraufhin ihn seine Gefährten ratlos musterten. In diesem Augenblick öffnete das Mädchen die Augen, sah den knieenden König und schenkte Gunther ein sanftes Lächeln, als hätte sie ihn lange erwartet. Ohne ein Wort zu sagen, erhob sie sich, reichte dem König ihre Hand und führte ihn ein wenig höher auf eine kleine

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